Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Krimi?, 26. Januar 2008
Dies ist einer der schlechtesten Krimis, die ich seit langem gelesen habe. Die Handlung ist überfrachtet und wirr, der Autor scheint selbst den Überblick verloren zu haben und purzelt von einem Klischee in das nächste. Stasi? Fremdenlegion? Satanisten? Rechtsradikale? Ja was denn noch alles? Und alles auf Usedom? Wäre schöner gewesen, eine schöne nette Mordgeschichte ohne diese ganze Überfrachtung zu lesen, immerhin hab ich das Buch gekauft, wegen der Insel.
Auch sprachlich ist das Buch keine Leistung.
Einzig ansprechend sind die Ortskenntnisse, man erkennt alles gut wieder. Aber da kann ich mir auch einen Reiseführer kaufen, der ist weniger anstrengend. Tut mir echt leid, aber die Jubelkritiken kann ich nicht bestätigen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Usedom "ja", Krimi "naja", 19. Januar 2008
Usedom "ja"
Also erst einmal Kompliment dafür das die Örtlichkeiten gut recherchiert sind. Man hat wirklich das Gefühl auf der Insel unterwegs zu sein. Einzig das es die im Buch erwähnte Stadtbäckerei auf der Seebrücke zum Zeitpunkt der Handlung noch nicht gab, stört auch nur weil sie mehrmals namentlich erwähnt wird. (Hat der Autor einen Werbevertrag mit der Firma?)
Krimi "naja"
Für Usedoms 1. Krimi war es mir zu wenig Krimi. Sehr gut recherchierte Fakten machen nicht unbedingt eine gute Geschichte.
Das Buch beginnt recht spannend, läßt dann aber ganz stark nach.
Also Fremdenlegion, und Stasi passen ja noch ganz gut, aber warum noch Satanisten und Rechtsradikale in das Buch gequetscht wurden, die hätte der Autor sich für das zweite Abenteuer des Kommissar lassen sollen.
Zum Fall selber, warum laufen dem Kommissar nur Leute über den Weg die was mit dem Fall zu tun haben?
Wie zum Beispiel die Blonde Versuchung die der Kommissar kennenlernt. Sie hat nicht wirklich was mit dem Fall zu tun, aber da wird dieser unnötige Handlungsstrang der Satanisten geknüpft und schon hat sie was mit dem Fall zu tun oder auch nicht, das weiß man nicht so genau und wird es auch nicht raus bekommen, denn geauso unspektakulär wie Ihre Rolle ist, ist sie auch aus dem Buch verschwunden. Also wozu war sie da?
Genauso die Geschichte mit den Rechtsradikalen, gab einem das Gefühl das dieses Thema irgendwie in das Buch gepresst werden musste, vielleicht weil es wieder politisch Aktuell ist. Leider war dieses Thema schon vor zehn Jahren Aktuell und wird es wahrscheinlich auch noch in zehn Jahren sein. Also das nächste Mal bitte ganz oder garnicht, aber bitte nicht nur so halb. Wenn es dem Autor so wichtig war, warum nicht die Handlung ganz in dem Bereich ansiedeln. Wäre bestimmt spannender geworden wie das vorliegende Buch.
Es hätte mir noch besser gefallen, wenn der Autor, statt der erwähnten Handlungsstränge, die Seiten genutzt hätte den Figuren um die Hauptperson ein bißchen mehr Charakter zu verleihen, Ansätze waren ja da, aber leider nur Ansätze.
Fazit: Als Insulaner werde ich bestimmt auch das nächste Buch lesen. Drücke die Daumen das es spannender wird.
Für diese kann ich leider nur drei Sterne geben.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Morde auf der Sonneninsel Usedom, 21. Juli 2007
Die Handlung ist auf der Insel Usedom angesiedelt. Der Berliner Autor, der bereits mehrere packende Romane (Das Petersplatz-Komplott" Der Schrei des Pelikans") geschrieben hat, versteht es den Leser geschickt immer tiefer in die Handlung eintauchen zu lassen, so dass man schon bald glaubt zusammen mit Hauptkommissar Lasse Larsson auf der Insel zu ermitteln. Tenner, der 1939 bei Dresden geboren wurde, 1964 erfolglos versucht hatte die DDR illegal zu verlassen, es 1966 mit einem Schlauchboot von Ahrenshoop aus über die Ostsee doch noch schaffte, beschäftigte sich intensiv mit der Arbeit der Geheimdienste in Ost und West und fand so den Stoff für bisherige Romane. Die geschickte Mischung zwischen gut recherchierten Fakten, Spekulation und Fiktion machen den Krimi spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Tenner kennt die Insel genau, er hat über Jahre recherchiert und beobachtet, kennt die Kriminalisten auf der Insel, war in der Greifswalder Gerichtsmedizin. Für Krimifans und Menschen, die Usedom kennen ist es ein besonderer Reiz, das Puzzle mit Lasse Larssons zusammen zu fügen und an bekannten Orten zu ermitteln. Für mich war es spannend von Anfang bis Ende - eben einfach gut gemacht.
Das Buch beginnt mit einem Morgen an der Heringsdorfer Seebrücke, Dunst über der See, Möwen auf den Buhnen neben der Brücke, der Mann mit dem Akkordeon und eine Leiche im Wasser, und schon ist man mitten drin.. Bei dem Untertitel des Buches Lasse Larssons erster Fall" kann man nur hoffen, dass es bald einen weiteren Fall für den sympatischen Kommissar auf der Insel zu lösen gibt.
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