Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erfrischend anders, 7. Mai 2007
Ein Buch wie man es nicht wieder finden wird.
Erfrischend anders als herkömmliche Kochbücher. Während man dort Rezepte und Ausdrücke verwendet für die man schon fast eine Ausbildung zum Koch brauch, werden die Gerichte im Kochbuch von Geeks für Geeks einfach und leicht verständlich erklärt.
Ungewohnt für Otto-Normalverbraucher dürften die IT-Ausdrücke und Parallelen sein. Dennoch wage ich zu behaupten das man, auch ohne nähere Kenntnisse darüber, das eine oder andere Rezept mitnehmen kann.
Ich persönlich fand es witzig, interessant und lehrreich. Es nimmt einem die Angst vor dem unbekannten Terrain Küche und hat von Omelett bis Thanksgiving Truthahn alles drin was man als Küchen-Dau wissen muss.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Praktische, humorvolle Lösungen für das Zusammenhalten von Leib und Seele, komplett in Geek-Speak, 31. Mai 2007
Mit Ernährungslehren ist es so ähnlich wie mit Betriebssystemen: Nicht jedes läuft auf jeder Hardware gleich gut. Und wie bei Betriebssystemen gibt es zwar ein paar objektive Kriterien dazu, was ein gutes ES (Ernährungssystem) ausmacht, aber letzten Endes ist es Geschmacks- und Glaubenssache, und hängt davon ab, was persönlich am besten funktioniert. Das Buch steckt voller solcher Weisheiten und voller praktischer Tipps zur Bewältigung des Geek-Alltags. Humorvoll wird gezeigt, dass alles mit allem zu tun hat. Systematisch gehen die Autorinnen an das komplexe Thema heran, beginnend bei der Ausstattung mit den notwendigen Utensilien und der Vorratshaltung, gestaffelt nach drei Anspruchskategorien, deren niedrigste notfalls auch ohne Herd und Kühlschrank auskommt. Es geht nicht nur ums Kochen, sondern ums Zusammenhalten von Leib und Seele ganz allgemein, ums Leben und Überleben und vor allem um den Spaß daran, das Ganze konsequent in Geek-Speak mit vielen nützlichen HowTos und Manpages. Manches ist mehr als Gag aufgemacht, doch kommt der praktische Nutzwert bestimmt nicht zu kurz. Viele einfach praktikable Vorschläge werden gemacht: Seien es leckere, sättigende und nahrhafte Frühstücksdrinks als Lösung für diejenigen, die aus Zeitmangel unterwegs frühstücken müssen, seien es Ideen für eine praktische Reste-Küche und die Bewirtung einer LAN-Party. Beachtenswert wie weit sich der Bogen dieses schmalen Bandes spannt: Von Minimallösungen für eine funktionierende und schmackhafte Ernährung, die ohne Junk Food auskommt, bis zum Brotbacken, Fond- und Sushibereitung und vielem mehr für Ambitioniertere. Maxime ist maximaler Genuss- und Nährwert bei minimalem Aufwand. Deshalb werden auch Erleichterungen wie z.B. gefriergetrocknetes und tiefgefrorenes Gemüse einbezogen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auch Geeks müssen essen - Kochen können muss man aber nicht, 15. Mai 2007
Die Autorinnen treten an, um dem unerfahrenen Koch zu zeigen wozu man all die tollen Elektrogeräte in der Küche benutzen kann. Doch besonders geeignet ist dieses Buch für all jene, die entweder keine Zeit oder keine Möglichkeit haben "richtig" zu kochen. Wer in einer kleinen Studentenbude mit Pantry-Küche wohnt oder aber während eines Projekts im Appartement ohne Küche hausen muss wird sich besonders über dieses Buch freuen.
Gegliedert ist das Buch in drei Teile. Beginnend mit Rezepten für den unerfahrenen Koch, der keine Küche zur Verfügung hat. Danach mit Tipps für den Neukoch versehen, der zwar eine kleine Küche sein Eigen nennt, aber keine Lust hat aufwändig zu kochen (und viel zu spülen!). Es endet mit dem Küchen-Künstler, der eigentlich gar kein Kochbuch mehr braucht und dem daher auch weniger die Rezepte, denn die grundlegenden Anleitungen und Ideen hilfreich sein werden.
Aufgelockert werden alle Anleitungen und Texte mit computerspezifischen Vergleichen und aus der Programmierszene entlehnten Darstellungen. Nicht umsonst ist das Buch bei O'Reilly erschienen. Und wer schon immer mal wissen wollte wie man Muffinrezepte in UML darstellt wird hier auch glücklich.
Wunderbar zu lesen ist das Buch allemal, ich bin selber Geek und Hobbykoch und konnte mich nur allzuoft in den Beschreibungen wiedererkennen. Die Anleitungen sind detailliert und man merkt, dass die Autorinnen nichts als selbstverständlich voraussetzen, wenn sie bis ins kleinste Detail erklären wie man Kartoffeln zubereiten kann oder sich die Zeit nehmen zu erklären welche Soßen es gibt. Ich erinnere mich noch genau daran, dass ich nach meinem Auszug mehr als einmal meine Mutter anrief um mich zu erkundigen wie man Gemüse XY kocht oder wie lange man dieses oder jene Fleisch braten muss. Dieses Buch hätte mir damals sehr geholfen. Aber lernen kann man von diesem Buch auch als erfahrener Koch noch eine Menge. Besonders begeistert haben mich die Tipps zur Küchenausstattung, die gerade Neuköchen helfen sich so auszustatten, dass man mit minimaler Investition die maximale Ausbeute erreichen kann.
Wer ein Rezeptbuch sucht ist hier fehl am Platz, Rezepte gibt es zwar, aber wichtiger in diesem Buch sind die Anregungen und Ideen, die zu eigenen, weiteren Versuchen führen sollen. Photos gibt es nicht und wer darauf angewiesen ist zu sehen was er kocht wird hier auch nicht glücklich. Wer ein Kochbuch haben will, das eine Fülle interessanter Informationen bietet, mit einer Prise Humor daherkommt und unterhaltsam geschrieben ist, der sollte zuschlagen.
Und jeder der schonmal aus purer Zerstreutheit seinen Plastikschüssel auf dem heißen Herd geschmolzen hat, sollte sich dieses Buch sowieso ohne nachzudenken kaufen.
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