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Nie wieder achtzig!
 
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Nie wieder achtzig! (Gebundene Ausgabe)

von Dieter Hildebrandt (Autor)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag; Auflage: 1 auflage, erstausgabe (2. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896673319
  • ISBN-13: 978-3896673312
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 132.933 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 65 in  Bücher > Biografien & Erinnerungen > Film, Fernsehen & Theater > Tanz, Theater & Kabarett

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Über die Schulter blickend und etwas fies schmunzelt er uns vom Buchdeckel aus zu, Deutschlands dienstältester Satireteufel. Alles schon dagewesen, alles schon gesehen, Leute, scheint sein Blick zu sagen. Trotzdem solltet ihr mit mir noch rechnen. Das Schandmaul ist noch aktiv! Und liefert sogleich den Nachweis. Dieter Hildebrandt, unvorstellbare achtzig (womit er so gar nichts rechtes anzufangen weiß), legt noch einmal einige Filetstücke eines langen (Kabarettisten)-lebens vor. Falls jemand zu jung ist oder es vergessen haben sollte: Insignien bürgerlicher Wohlanständigkeit, Saubermann-Mentalität, Law-and-Order-Geschwafel, Wasserprediger und Weinsäufer, so etwas konnte der Meister der flinken Zunge schon immer auf dem Tablett der Lächerlichkeit blitzartig vorführen.

Dies gilt bis heute, wie seine Meditationen zu Schäubles Überwachungsfantasien, die ätzende Kurnaz-Aktennotiz „Steinmeiers Erntedankfest“, sowie der Alptraumbericht über die Segnungen des Alters, „Geschlossene Gesellschaft“, aufzeigen. Hildebrandt, der mit seiner Lach- und Schießgesellschaft der Bundesrepublik seit ihren Anfängen den Spiegel der Lächerlichkeit und gefährlichen Abwege vorhielt, schreitet noch einmal die politischen Haupt- und Nebenschauplätze seines Lebens ab. Die „Spiegel“-Affäre, den an mittelalteralterliche Hexenfanale gemahnenden Abtreibungsprozess in Memmingen, die bürgerkriegsähnlichen Zustände in der atomaren Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf, schließlich die Ära Kohl, jene Zeit, „in der Skrupel keine Chance mehr hatten.“ Notizen aus der Provinz, wie es sie leider kaum mehr gibt!

Hildebrandts Perlenkette bundesrepublikanischer Realsatire enthält zahlreiche Giftpillen, lässt aber auch, speziell in unserer gaga- und gagverliebten Haudrauf-TV-Gesellschaft manche Pointen etwas altväterlich schwächelnd erscheinen (Hildebrandt live zu erleben schlägt eben noch immer das geschriebene Wort!). Und doch kann sich sich der Mann in Nullkommanichts wieder in Rage oder Verzweiflung reden. Etwa beim Bericht über das Zimmer, das eine Hartz IV-„Bedarfsgemeinschaft“ nur noch zum Belüften betreten darf, da es behördlicherseits als zu groß eingestuft wurde. Bei soviel deutschem Einfallsreichtum wird Hildebrandt ganz schnell wieder blutjung. Und wir sehen ganz alt aus! --Ravi Unger

Pressestimmen

"Hildebrandt schreibt, wie er auf der Bühne redet: bissig, satirisch und ernst, wo nötig, aber meist heiter." (Deutsche Presse-Agentur )

""Nie wieder achtzig", das sind kurze Texte, ein bisschen historisch, immer hochaktuell, nie ohne Spitzen, stachlig wie ein Igel ... na ja, wie Dieter Hildebrandt eben. Und er wird im Wonnemonat Mai tatsächlich achtzig. Ich glaube es nicht, nach dieser Textsammlung schon gar nicht. Kompliment und Verbeugung und Glückwunsch." (NDR 1 Radio MV, Ernst-Jürgen Walberg )

"Nie wieder achtzig! Ein schöner Titel für das neue Buch von Dieter Hildebrandt ... Denn geschwindigkeitsbegrenzen lässt sich der Alte immer noch nicht. Deutschlands renitentester Senior-Kabarettist denkt weiterhin mit Tempo 250, mindestens - trotz abgestelltem Scheibenwischer. Mit dem neuen Buch legt er, der am 23. Mai tatsächlich unfassbare achtzig wird, eine Art "Hildebrandts Greatest Hits" vor. Wobei das "Hits" wörtlich zu verstehen ist, im Sinne des englischen "Schläge". Dieter Hildebrandt verhaut noch mal alle, die es verdient haben oder auch nicht. Das ergibt dann 238 vergnüglich-süffig zu lesende Buchseiten - aber auch viel Stoff zum Nachdenken." (tz )

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Inhalt folgt dem Titel nicht, 6. August 2007
Von C. Schmidt (Ostholstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich hatte mich auf Hildebrandts Rückblick auf 80 Jahre seines genialen und satirischen Schaffens sowie seine persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen gefreut. Diese Erwartungshaltung leitete ich aus dem Titel ab und wurde enttäuscht. Besser hätte der Titel "Best Of Hildebrandt" gepasst.
Seine mehr oder weniger kurzen Kapitel sind spitzzüngig, so kennt man ihn. Allerdings handelt es sich meiner Auffassung nach aus gesammelten Werken zu Themen wie Politik, vorzugsweise CSU und Landesregierung, Wirtschaftsbossen und anderem.
Oft ist die letzte Seite eines Kapilels -wie gesagt, teilweise sehr kurz- nur mit wenigen Zeilen beschrieben, sodass die Seitenzahl und Dicke des Buches über den Inhalt täuschen.

Wie gesagt: nettes Buch, aber Titel leitet fehl.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wer hat noch was zu sagen?, 31. Mai 2007
Von Detlef Rüsch "detlefruesch" (Freising, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)   
Dieses Buch ermöglicht eine amüsierende, anregende, nachdenkliche, kurzweilige, langlebige, informative, sprachgewandte Lektüre!
In teils längeren, meist aber kürzeren Abschnitten durchleuchtet und durchpflügt der Kabarettist die Belange der Gesellschaft in Deutschland. Mal andeutend, mal genau analysierend setzt er sich mit einer Bandbreite von Themen auseinander und zeigt hierbei sowohl Missstände und Unzulänglichkeiten als auch Widersprüche und Fragwürdigkeiten auf.
Er geht scharf und doch achtend mit den Mitmenschen um, auch wenn so manche Formulierung grenzwertig erscheint. Aber hier liegt auch Hildebrandts besondere Stärke: Er benennt Zustände und tituliert Menschen und nimmt dabei diese und sich ernst. Dabei unterscheidet er sich - Gott sei Dank - von all den Comedy-Stars, die sich oft nur noch durch eine Menge von Requisiten halten können und welche den Zuschauern/-innen leider ein Mindestmaß an Informiertheit zum tagespolitischen und gesellschaftlichen Geschehen nicht abfordern.
Wortspiele, Satzverdrehungen, Gedankensprünge und der spielerische Umgang mit Vergleichen von historischen zu aktuellen Geschehnissen: hier liegt die Welt von Dieter Hildebrandt, die er in erstaunlicher, fast schon tragischer Aktualität zu beschreiben vermag. Sein Schreibstil ist sehr gängig und erfordert trotzdem durch überraschende Nuancen alle Aufmerksamkeit. So schreibt er auf Seite 30´: "Wir Vertriebene sind jetzt mehr, als wir damals waren, als wir gekommen wurden."
Er ruft längst vergessene Skandale ins Gedächtnis sowie Verantwortliche, die sich den Fragen der Gesellschaft entzogen haben. Hildebrandt gibt sich kämpferisch und zeugt von einer Verantwortung gegenüber der nachfolgenden Generation, wie man sie sich von so manchen Politikern/-innen, Funktionären und Meinungsmacher/-innen nur wünschen kann.
Wer das Cover des Buches liest und etwas variiert, wird auf so manche Obskurität treffen: Dieter Hilde (2 heute weniger gebräuchliche Vornamen)- Brandt (ein ihm zweifelsohne politisch nahestehender Kanzler der BRD) - Nie wieder (ein heute leider in Vergessenheit geratener Ausruf, von Käthe Kollwitz plakatiert und in der Nachkriegszeit vertrauter Demonstrationsbegleiter)- acht (in doppelter Hinsicht auf Achtung vor den Menschen und ein Buchstabencode für einen unrühmlichen Diktator) - zig (dies möge für die außergewöhnliche Fülle an Informationen und Kenntnissen des Autors gelten).
Man muss dem vielseitigen Autor sicher nicht in allen Meinungsbildern zustimmen, manches wirkt vielleicht zu direkt, weit hergeholt oder zu vernachlässigen.
Dennoch kann man froh sein, dass sich diese Stimme immer noch meldet, einmischend, nachdenklich und mit dem Willen zur Gestaltung einer vor allem ehrlicheren, vernatwortungsvolleren Welt.
Die direkten Karikaturen und Zeichnungen von Dieter Hanitzsch begleiten bissig und treffend die Ausführungen des wortgewandten Kabarrettisten.
Gut, wenn jemand noch mit achtzig mitmischt, sich einmischt und so manche "political correctness"-Runde aufmischt.
Denn Dieter Hildebrandt hat noch viel zu sagen!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 4. Juli 2007
Also, ich bin ein etwas ratlos: angesichts des Buches, das einer meiner absoluten Lieblingskabarettisten geschrieben hat und angesichts der bisherigen überschwänglichen Bewertungen auf dieser Seite: Ich traue mich ja kaum es zuzugeben, aber: Das Buch hat mich enttäuscht.

"Der Autor spannt den Bogen...von...bis..." heißt es im Klappentext. Man könnte auch schreiben: Er kommt vom Hundertsten ins Tausendste, er streut ein Sammelsurium von Stückchen zu allen möglichen Themen aus.
Tja, ganz wie im Kabarett, sagen Sie? Nee, eben nicht. Irgendwie funktioniert das nicht in Buchform. "Live" bewundere ich Hildebrandts geschliffene, in Maschinengewehrtempo ratternde Sprache. Im Buch finde ich sie nur ansatzweise wieder.
Außerdem habe ich mir vom Titel so etwas wie eine Bilanz seines (Kabarettisten-)Lebens versprochen und zwar in zusammenhängenderer Form. Trotzdem könnte ich mich auch mit kurzen Stückchen anfreunden, wenn, ja wenn, sie anders GESCHRIEBEN wären. Aber vielleicht hänge ich bei Hildebrandt einfach zu sehr der gesprochenen Form nach - im doppelten Sinne. Wenn mir nach kleinen, brillant GESCHRIEBENEN Satire-Stückchen ist, dann werde ich doch lieber Wiglaf Droste lesen - auch wenn ich die beiden nun keineswegs vergleichen will oder kann.
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5.0 von 5 Sternen Klasse Geschenk für Herren der alten Schule
Habe das Buch meinem Vater zum Renteneintritt (65.Geburtstag) geschenkt. Er war von Wortwitz und politischer Schärfe (wie schon zuvor bei Hildebrandt) begeistert, sodass ich mich... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Hans Dieter veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Für die Hausbibliothek zur Erinnerung...
... an einen großen Kabarettisten; da Dieter Hildebrandt sich allmählich vom Fernsehen zurückzieht.

Ich möchte dieses preiswerte Taschenbuch ganz besonders empfehlen... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von isy3 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Und am Ende kommt immer der Netzer und kommentiert beflaggte Hundehäufchen!,
Beim Anhören auf TV sind seine Gags oft viel zu intensiv und schnell wieder vergessen, um sich alles merken zu können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2007 von Happyx

5.0 von 5 Sternen Köstliches Kabarett
Wer bei diesem Buch eine Biografie von und mit Dieter Hildebrandt erwartet, wird enttäuscht. Das ist es nicht. "Nie wieder achtzig!" ist viel mehr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2007 von Herr Willi

5.0 von 5 Sternen Offensichtlich Hintergründig
Hildebrandt ist ein Beobachter, dessen Werk sich wohltuend von der Krawallkomik der jungen Generation unterscheidet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2007 von Stefan Kruse

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