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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Absolut nichts neues!, 6. Dezember 2006
Dieses Buch hält inhaltlich nicht das, was es verspricht. Insbesondere für Leser, die wie ich auch die früheren Werke der Autoren zu diesem Thema kennen, kommt hierin nicht nur absolut nichts neues vor, dieses Buch bleibt auch hinter seinen Vorgängern - gemeint sind hiermit von mir insbesondere "Dialog mit dem Unsichtbaren", "Der kosmische Mensch" und "Vernetzte Intelligenz" weit, weit zurück.(Das überaus vergriffene "Resonanz der Psyche" konnte ich bislang leider noch nirgendwo ersteigern.)
Versprochen wird in der Vorankündigung ein "völlig neues Reinkarnationsmodell", gelesen habe ich davon allerdings nichts. Das Aufstellen eines "völlig neuen Reinkarnationsmodells" hätte zumindest einen Vergleich mit "alten Reinkarnationsmodellen" erfordert, auch das bleibt man den Lesern allerdings schuldig. Denn warum nun lediglich das Modell der Autoren vorwärtsgewandt sein soll, was ja impliziert, dass alle anderen Modelle eben dementsprechend rückwärtsgewandt wären, erschließt sich mir aus dem Inhalt des Buches auch keinesfalls.
Insgesamt handelt es sich hierbei um zusammengestückelte Episoden, zwischen denen mehr oder weniger der rote Faden zur Verbindung fehlt.
Da hätten wir als erstes gleich zu Beginn die Beschreibung einiger Fälle von Organtransplantationen, welche dem Discovery-Channel entlehnt wurden. Was hat dieses nun mit einem "völlig neuen Reinkarnationsmodell" zu tun? Ich weiß es nicht, die Autoren offenbar auch nicht. Ein Satz muß als abschließende Erklärung dann ausreichen: diese Vorkommnisse könnten auf ein holografisches Menschenbild zurückzuführen sein. Was allerdings ein holografisches Menschenbild nun wieder ist, das wird an dieser Stelle beharrlich verschwiegen. (Ausführungen dazu gibt es in "Der kosmische Mensch", nur leider nicht einmal einen klitzekleinen Verweis darauf in diesem Buch.)
Weiter geht es mit einer ziemlich ausführlichen Beschreibung des Falles "Omm Seti", allerdings auch hier ohne jeglichen Kommentar zur Erklärung von möglicher Reinkarnation.
Im folgenden werden etliche Fälle von Erinnerungen an frühere Leben aus Hypnosesitzungen beschrieben (bspw. Flugangst, da mal als Pilot im Krieg abgestürzt etc.), was dann komplettiert wird durch eine Vielzahl an (offenbar fiktiv gewählten) Beispielen von Halding-Karmaanalysen einigermaßen ähnlichen Inhalts. Wer wie ich übrigens an dieser Stelle erwartet hatte, zu erfahren, wie denn nun dieses eigens von den Autoren entwickelte Halding-Verfahren genau funktioniert, der wird auch hier enttäuscht werden. Die Antwort lautet doch glatt: das wird nicht verraten! Hurra!!! (Die Ausführungen in "Dialog mit dem Unsichtbaren" sind hierzu entschieden weitaus aufschlußreicher!)
Die offensichtlich wahnsinnige Neuerung dieses Buches bzw. Modells soll nun wohl darin bestehen, dass schließlich und letztendlich eine Art "Fehlerbearbeitungsmuster" dargestellt wird, welches besagt, dass der Mensch halt zur Wiederholung seiner Fehler neige, wenn diese unbewußt blieben und somit nicht gelöst werden könnten. Sorry, liebe Autoren, aber diese Erkenntnis war zwar zu Freuds Zeiten neu und bahnbrechend, allerdings sind diese Zeiten nun wirklich schon mehr als längst vorbei.
Einige Beispiele von Namensanalysen werden dann auch noch erwähnt, was für mich mit die größten Schwachstellen des Buches überhaupt ausmacht, da die hier u.a. unterstellte These, Willy Brandt sei aufgrund seiner Namensänderung Bundeskanzler geworden, in keiner Weise vernünftig bewiesen werden kann, sondern sich eher auf allgemeinem Tageszeitungshoroskop-Niveau bewegt.
Zudem ist man insgesamt eifrigst darum bemüht, völlig verkrampft den Begriff "Seele" zu vermeiden, und bedient sich statt dessen stets des Begriffes "Information" - soll heissen: es ist nicht eine Seele, die inkarniert, nein, es sind lediglich im All umherschwirrende Informationen, welche von vorher lebenden Personen mal so irgendwie da so hinterlassen wurden. Das ganze stellt sich gemäß dieser theoretischen Betrachtungsweise dann in etwa so dar: Irgendwann wird irgendwie mal so irgendeine Person mit so irgendeinem Namen geboren, welche aufgrund der Resonanz ihres Namens dann so irgendwelche (früher unverarbeitet gebliebenen) im All irgendwie so frei umherschwirrenden Informationen irgendwelcher Art anzieht, die sie dann auch noch zeit ihres Lebens mit sich herumzutragen und aufzulösen hat. Klingt für mich so irgendwie so ganz schön unausgegoren, diese ganze Angelegenheit. Vielleicht muss man nun auch nicht zwangsweise alles wissenschaftlich bzw. mit wissenschaftlichen Begriffen zu erklären versuchen.
Fazit: die von mir oben bereits angeführten Bücher (insbesondere "Dialog mit dem Unsichtbaren", in welchem die Autoren nicht nur anschaulich ihren eigenen Reinkarnationsfall beschreiben, sondern zudem auch noch ausführen, auf welche Art und Weise sie ihre diesbezüglichen Informationen erhalten und wie sie überhaupt mit diesem ganzen Thema in Berührung kamen), sind weitaus aufschlußreicher und interessanter. "Der kosmische Mensch" ist als allgemeine theoretische Grundlage für diesen gesamten Themenkomplex meiner Meinung nach ein Muss, ähnliches gilt auch für "Vernetzte Intelligenz".
Wieso allerdings Bücher wie "Dialog mit dem Unsichtbaren" und "Resonanz der Psyche" seit langem allgemein nicht mehr erhältlich sind, darüber kann man wohl nur spekulieren.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Faszinierend, 6. Dezember 2006
Es mag ja sein, dass derjenige, der die vorhergehende Rezension verfasst hat, wenig Neues in diesem Buch entdecken kann. Für jemanden, der mit dieser Thematik noch nicht vertraut ist, eröffnet sich jedoch ein faszinierendes neues Themengebiet. Was ich verblüffend fand: Die Thematik läßt sich mehr und mehr auf wissenschaftlichem Wege erklären. Es ist sogar so, dass sich alte esoterische Weisheiten und philosophische Erkenntnisse nun auch auf der empirischen Ebene beweisen lassen. Insofern ist das neue Buch von Fosar und Bludorf sowohl für Leute geeignet, die sich eher der Wissenschaft zugeneigt fühlen als auch Menschen zu empfehlen, die ein mystischeres Weltbild haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Informationen kommen zu uns, weil wir sie anziehen!, 1. Oktober 2009
Richtig, Niemand ist Niemand, auch wenn sehr viele Menschen so behandelt werden, bzw. andere Menschen so behandeln. Wie jede Information, die zu uns kommt, in einem immer richtigen Moment kommt, wir sie nur meist nicht interpretieren oder gar verstehen können, sind auch die Informationen aus diesem Buch unterschiedlich interpretierbar. Natürlich könnte ich auch sagen nichts Neues auf dem Papier!, aber das entspricht nicht den Tatsachen. Es war für mich einfach interessant, wie die Autoren bekanntes Wissen in Zusammenhänge stellen und auch spekulativ zum Nachdenken anregen. Und nur, weil wir Dinge nicht sehen oder nicht erkennen können, heißt das nicht, dass sie nicht da sind. Die Frage ist einfach, an welcher Stufe der persönlichen Entwicklung oder auch Transformation wir uns befinden und damit die Informationen, die immer ein Schlüssel sind, herausziehen.
Niemand ist Nobody ist nicht mein erstes Buch zum Thema Seele und Reinkarnation gewesen, aber schon das erste, das sich so komplex mit dem Thema Seele, Wiedergeburt, Information und Kosmos befasst hat. Horoskope ich hatte mich bis dahin nicht wirklich damit befasst sie wegen ihrer meist allgemeinen Oberflächlichkeit, abgelehnt, waren für mich überflüssig, wie ein Kropf. In sehr anschaulicher Weise habe ich lesen können, wie denn tatsächlich in welcher energetischen Verbindung Horoskope entstehen, welche Bedeutung sie haben und wie sie unser Leben beeinflussen. Selbst jemand, der nicht an Horoskope glaubt, kann hier einen Zugang dazu finden, über die Möglichkeit solcher Wahrheiten nachzudenken.
Aber das ist nicht alles. Es wird der Mensch als Wesen in vielen Details und Abhängigkeiten beschrieben und erklärt und das nicht kopflastig, sondern schon in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele. Da kommt der Umstand zum Tragen, dass alle kosmischen Informationen in unserem Körper sind und alle Körperinformationen in jeder einzelnen unserer Zellen. Neben den universellen Informationen gibt es auch ganz persönliche Informationen, die übertragen oder abgestoßen werden können.
Ich habe hier auch einen anderen Gedanken bestätigt bekommen. Der Mensch lebt seit vielen tausend Jahren auf der Erde und hat sich Wissenschaft und Technik zu eigen gemacht, hat sich in seinem Hirn weiter entwickelt, aber der Verstand des Menschen für den Menschen ist bereits vor vielen tausend Jahren stehen geblieben, hier ist die Evolution an uns vorüber gegangen. Dies zu erkennen, ist gegenwärtig die ganz persönliche Aufgabe jedes menschlichen Individuums, um in ein neues Zeitalter zu gehen.
Niemand ist Nobody kann dem Leser auf nachvollziehbare Weise einen Weg eröffnen, Informationen aufzunehmen, bei denen wir oft sagen "... das glaube ich nicht!" oder "... so ein Quatsch!"
Wer nicht Niemand ist oder nicht mehr sein möchte, der muss es lesen! Wer schon mehr, als nicht Niemand ist, wird auch nicht dümmer beim Lesen!
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