Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Hauch von Indiana Jones im Lieblichen Feld, 9. November 2008
Vinsalt. Darian, Edler und Adlerritter des Horasreiches, geübter Kämpfer mit Hang zu Frauen, Prahlerei und Jähzorn ist mit Papierkram beschäftigt. Wen wunderts, daß er sich nur allzugern selbst auf die Suche macht, als die Vermißtenanzeige eines ihm bekannten Magiers auf seinen Tisch flattert. Zumal eine hübsche Draconiterin mit von der Partie ist. Weitere Mitglieder der Gruppe sind schließlich ein knorriger und aufrechter Rondrageweihter, ein maraskanischer Killer und Gunslinger und ein Praios-Geweihter. Schnell wird klar, daß der Magier von bösen Buben entführt wurde, die seine Forschungen fürchten und möglichweise wertvolle Artefakte in ihren eigenen Besitz bringen wollen. Nach einigen Wirrungen und Kämpfe wird klar, um welches unschätzbare Artefakt es tatsächlich geht. (Kleiner Tip: Wie lautet der Titel des Buches?). An den namenlosden Tagen kommt es schließlich zum großen Showdown mit den Dienern des Namenlosen...
Wem der Stil dieser Rezension etwas unadventurisch vorkommt, geht es ein bißchen so wie dem Verfasser dieser Rezension. Indiana Jones im Lieblichen Feld - so wirkt diese flotte, aktionreiche Geschichte um archäologische Forschungen und mächtige Artefakte. Darian ist zumindest am Anfang nicht gerade der typische strahlende Held. Insgesamt ordnet sich die Charakterzeichnung aber ein wenig der Action unter ;-).
Fazit: Ein durchaus lesenswertes Dsa-Debüt, dem , wie das Ende vermuten läßt, eine Fortsetzung folgen könnte. Diese könnte dann auch ein bißchen mehr DSA-Atmosphäre haben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Highlight, 2. März 2009
Das Zepter des Horas ist das gelungene Erstlingswerk zweier meiner Meinung nach engagiert schreibender Autoren. Besonders interessant ist, dass dieses Buch im Horasreich spielt, welches gerade im Rahmen des beendeten Bürgerkrieges im Fokus der "offiziellen" Aufmerksamkeit gestanden hat. Dies muss es den Autoren besonders schwer gemacht haben die Romanhandlung in den offiziellen Rahmen einzubetten, denn das Horasreich ist im Rahmen von Veröffentlichungen, Aventurischen Boten, Bosparanischen Blatt usw. sehr dicht beschrieben. Die Einbettung der Handlung gelingt den beiden Autoren hervorragend und man fühlt sich sofort in der komplexen und abwechslungsreichen Gesellschaft des Horasreiches wieder. Die Abenteuergeschichte die die Abenteurergruppe um den Edelmann Darian erlebt, ist zwar eher eine traditionelle Abenteuergeschichte, die jedoch von hoher Dynamik ist und mich dazu brachte das Buch innerhalb von drei Tagen (fast in der Tradition "Feistscher" Leseexzesse) zu verschlingen. Die Geschichte hat dazu ein zu einem zweiten Teil motivierenden Abschluss, was ich mir wünschen würde. Vor allem da ich die symphatischen Charaktere gerne noch einmal im Rahmen eines Buches erleben würde. Im Gegensatz zu vielen Fantasy Veröffentlichungen hat man es hier eben nicht mit glatten Superhelden (Raidri Conchobair) oder Jungspunden ohne Ahnung zu tun, sondern konträren Charakteren, die durchaus untereinander Konflikte haben, diese aber für die "Sache" hinten anstellen. In diesem Rahmen sind mir vor allem die Sticheleien zwischen Darian und der Draconiterin aufgefallen, sowie der Konflikt zwischen dem Rondrageweihten Leuerich und dem Maraskaner. Vor allem Leuerich ist dabei von besonderer Güte, denn er zeigt ein geradliniges Konzept eines Rondrageweihten, welches allzuoft im Konflikt mit der Realität steht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Flotter Abenteuerroman, hebt sich durch eigenen Stil angenehm aus der Masse hervor, Empfehlung ohne Einschränkung, 16. Februar 2009
Um vorneweg den anderen Rezensenten hier zuzustimmen: Nein, von meinem Deutsch LK würde ich "Das Zepter des Horas" nicht lesen lassen. Das ändert aber nichts daran dass ich während der Lektüre glänzend unterhalten wurde.
Insofern stimme ich nicht ganz mit der Bezeichnung als B-Movie überein. Ja, es geht hier um 'leichtere' Lektüre, aber trashig oder schlampig runtergeschrieben ist "das Zepter" keinesfalls.
Ohne weiter auf den Plot einzugehen - spannend, und eben nicht 'Standardkost' - haben mich die Charaktere und deren Darstellung wirklich überzeugt. Sicher, hier und da hätte auch ich mir mehr Platz für die Entwicklung, gerade von Darian, gewünscht, aber da bleibt wohl nur zu hoffen dass Fanpro den beiden Autoren beim nächsten Band mehr Platz einräumt...
In vielerlei Hinsicht heben sich diese Abenteurer von den üblichen 08/15 Standard-Alriks - wohltuend - ab. Zum einen hat man es hier mit durchaus erfahrenen 'Helden' zu tun, die sich nicht gleich von jedem Gegner einschüchtern lassen, zum anderen sind es eben nicht alles moralisch einwandfreie Saubermänner.
Ich war stellenweise von den eingeschlagenen Lösungswegen und "Konfliktlösungsstrategien" durchaus positiv überrascht. Gerade auch der Einsatz von Gewalt ist mir bei DSA-Romanen selten so 'realistisch' begegnet. Im Laufe einer Abenteurerkarriere bleiben eben doch so manche Skrupel auf der Strecke.. Wieder hat man das Gefühl es eher mit 'Veteranen' zu tun zu haben als mit klassischen Dritt- bis Fünftstufler-Helden. Gerade bei der Figur des Darian fand ich auch immer wieder Spannend wie er mit seinen inneren Widersprüchen umgeht. Von Darian bitte beim nächsten Band mehr.
Unabhängig von den Charakteren fand ich das Setting sehr nett. Vielleicht für manche ein Grund dass der Roman eben nicht so sehr DSA-ig erschien, spielt die Story doch eben nicht in Weiden oder Gareth, sondern bei den 'schnöseligen Südlingen'.. Man bekommt einen netten Einblick in sonst ungewohntere Gegenden ohne dass zuviel über die aktuelle Geschichte dort verraten wird - es bleiben also alle Abenteuer noch spielbar! Schwieriger Spagat, aber durchaus gelungen.
Fazit: Flotter Abenteuerroman, hebt sich durch eigenen Stil angenehm aus der Masse hervor, Empfehlung ohne Einschränkung.
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