Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie schön, Orginalrezepte aus der K.u.K. Backtradition um auch zu Haus lecker zu backen!, 14. Juli 2009
Von diesem schönen Buch war ich sofort begeistert. Man bekommt für den Grundteig alle Rezepte gut erklärt, z.B. warmer/ kalter Biskuitteig; Plunderteig; Blätterteig; Brandteig; Mürbeteig; Germteig; Strudelteig.
Glasuren, Vanille- Schokoladensaucen und natürlich ein Rezept für Schlagobers (Schlagsahne) finden sie in dem Buch.
Die Rezepte sind gut erklärt und fangen mit den einfachen Kuchen an:
z.B. Tropfentorte; Marillenflecken; "Rehrücken"; Mohnguglhupf; Bischofsbrot; Sandkuchen; Heidelbeerroulade; Mohnkuchen; usw.
Es folgen dann die raffinierten Torten: Linzertorte; Punschtorte; Sachertorte; Orangentorte; spanische Windtorte; Panamatorte; Dobostorte; usw.
Wer kennt ihn nicht den Wiener Apfelstrudel? Kirschstrudel, Milchrahmstrudel, Tortenstrudel und Birnenstrudel sind bei uns nicht so bekannt.
Das leckere Hefegebäck, z.B. Briochstriezel; Böhmische Quarktaschen; Buchteln; Kipferln; Nussschnecken; Germzwetchkenflecken lassen einen träumen.
Apfel im Schlafrock; Beerenschmausschnitten; Schaumrollen; Indianerkrapfen und die Kardinalschnitten, sollte man auch probieren.
Es finden sich noch Schokoladenbusserln, Husaren, Vanillekipferln, Faschingskrapfen als kleine Versuchung.
Bis dann der Palatschinken, der Kaiserschmarren und die süssen Omlette, die süssen Knödeln und der Reisauflauf mit Kirschen uns weiter in Versuchung führen.
In einem Kaffehausbuch dürfen natürlich Rezepte zu heißen und kalten Getränken nicht fehlen! Dort findet man einen Kaffee Maria Theresia; einen Rumpunsch; heisse Schokolade mit Schlagobers usw.
Eine kleine Übersicht über die Kaffeebezeichnungen rundet das Bild ab.
In dem Buch findet man noch ein Glossar über Backzutaten und Hilfsmittel und einen kleinen Kaffeehausführer mit Öffnungszeiten und Telefonnummern.
Fazit: Preis / Leistung sehr gut.
Tolles Buch mit schönen Kaffeehausbildern und 120 fast unwiderstehlichen Rezepten...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Echtes Kaffehaus- Feeling auch zu Hause, 21. März 2004
Von Ein Kunde
Dieses ungewöhnliche Kochbuch ist genau richtig für all jene, die Kaffee lieben und gerne ins Kaffeehaus gehen (würden). Traditionelle Rezepte und Kaffespezialitäten, die alle recht leicht zuzubereiten sind, lassen auch zu Hause Stimmung aufkommen. Dazu noch Bilder und Anekdoten aus den Urgesteinen der Kaffeehaustradition, sei es in Wien, Prag oder Budapest, laden zum schmökern ein. Alles in allem kein alltägliches Kochbuch, sondern eines, das zum geniessen und entspannen einlädt. Und so ganz nebenbei noch ein bisserl Wiener Flair bei Ihnen zu Hause einziehen lässt...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Von einem guten Kaffeehausgast wird erwartet, dass er Zeit mitbringt, 7. Juli 2008
Rick Rodgers stellt im vorliegenden Buch das so genannte " Kaffeehaus " vor.
Darunter versteht man in Österreich ein Cafe, in dem Zeitungen, Spiele u .a. bereitgestellt werden und die Gäste länger verweilen. Kaffeehäuser waren im 16. und 17. Jahrhundert zunächst im Osmanischen Reich verbreitet und ein beliebter Ort für Unterhaltung und Spiel. Wenig später trugen Kaffeehäuser auch in Europa zur Veränderung des Sozialverhaltens bei. 1647 wurde in Venedig das erste Kaffeehaus eröffnet.
Das Wiener Kaffeehaus geht auf J. Diodato zurück, dem am 17.1.1685 das Privileg erteilt wurde, das " Orientalische Getränk " zu verkaufen.
Zu den ältesten europäischen Kaffeehäusern zählt neben dem " Cafe Procope " (1886, Paris) auch das Leipziger " Haus zum Arabischen Coffe Baum " ( sicher belegt seit 1694) , das seit 1999 auch das erst deutsche Kaffeemuseum beherbergt ,
Im 19. Jahrhundert entwickelten sich Kaffeehäuser zu wichtigen Zentren kultureller, politischer und wirtschaftlicher Kontakte( z.B. das " Roman-Cafe " Berlin; das " Antico Cafee Greco ", Rom; das " Cafe de la Paux ", Paris.
Der Autor berichtet von der Geschichte des Kaffees und von berühmten Kaffeehäusern wie dem " Cafe Slavia " und dem " Stadthaus - Cafe " in Prag, dem " Cafe Dommayer " in Wien,, dem " Cafe New York " in Budapest.
Nicht jedes Lokal, in welchem man Kaffee bestellen kann, ist auch ein Kaffeehaus.
In Österreichs Hauptstadt ist genau festgeschrieben, was in einem Kaffeehaus serviert werden darf und was nicht. Der Autor listet die sechs verschiedenen Kategorien der insgesamt 2635 " Kaffeelokale " in Wien auf. Das ist im Hinblick auf das Thema sehr aufschlussreich.
Anhand einer kleinen Zusammenstellung aller Kaffeegetränke, die in einem klassischen Wiener Kaffeehaus serviert werden, gelangt man zu einem Überblick und weiß in Zukunft, was man unter speziellen Getränken, wie etwa " Einspänner ", " Franziskaner ", " Kapuziner " etc. zu verstehen hat.
Die Geschichte einzelner Torten Kuchen und anderer Leckereien, die in Kaffeehäusern zum Kaffee kredenzt werden, wird thematisiert.
Hochinteressant in diesem Zusammenhang ist die Geschichte der " Sachertorte ", der " Dobostorte ", der " Gugelhupfs ", des " Indianerkrapfens ", der " Gerbaudschnitten ", des " Kaiserschmarren " und des Reisdesserts" Trauttmannsdorff ".
Der Leser erhält 120 Original-Kaffeehausrezepte, welche alle von österreichischen, ungarischen und tschechischen Zuckerbäckern erdacht worden sind.
Rezepte für Grundteige und Glasuren, für einfache Kuchen, wie etwa Mohnkuchen oder Rehrücken, für raffinierte Torten, wie etwa die " Sachertorte" und die " Dobostorte ", für Strudel und süßes Hefegebäck, wie etwa " Buchteln " und " Böhmische Quarktaschen ", für Schnitten und Stückgebäck , wie etwa " Indianerkrapfen " und " Gerbaudschnitten ", für Plätzchen und Krapfen , wie etwa " Ischler Törtchen ", " Vanillekipferln " und " Spitzkrapfen ", für " Palatschinken" und süße Omelette, für süße Nudeln und Nudeln- das köstliche Rezept für " Powideltascherln " fehlt nicht- und für Aufläufe und Puddings warten darauf am heimischen Herd zubereitet zu werden , um kleinen und großen Süßmäulern Wonnegefühle zu bereiten.
Sehr informativ ist der kleine Kaffeehausführer zum Ende des Buches. Eine Fülle exzellenter Kaffeehäusern in Wien, Budapest und Prag sind nicht nur aufgelistet, sondern auch näher beschrieben worden.
Der Apfelstrudel nach einem Rezept von Wolfgang Leschanz ist übrigens unwiderstehlich und ganz einfach in der Zubereitung
Harte Männer , die süßen Genüssen angeblich abhold sind, dürfen " Rumpunsch" trinken, (das Rezept findet man auf Seite 211) und angesäuselt die alten Kaffeetanten bezirzen oder ihnen heimlich ins Hüftgold kneifen. Das sorgt im Allgemeinen für leicht hysterische Aufschreie und nimmt der heiligen Handlung des Kaffeetrinkens des preußischen Ernst.
Sehr empfehlenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|