Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Geschmack des Südens, 10. Mai 2009
Wer auf der Suche nach einem ausgezeichneten Kochbuch ist, das nicht nur leckere sondern auch gesunde Gerichte bereit hält, sollte beim Ducasse zuschlagen.
Die Auswahl ist wirklich überwältigend.
Fisch, Krustentiere und Muscheln, Tintenfische und Schnecken, Kalb, Rind und Schwein, Hase, Kaninchen und Wildschwein, Lamm und Zicklein, Geflügel, Eier und Joghurt, Nudeln, Getreide, Kartoffeln und Nüsse, Hülsenfrüchte und Pilze, Gemüse, Oliven, Salat und Weinblätter, Früchte und Desserts werden hier vorgestellt. Zusätzlich noch eine Vielzahl von Würzpasten und Grundrezepten.
Der Drei-Sterne-Koch hat mit seiner Reihe "Grand Livre de Cuisine" einen Meilenstein der Kochbuchliteratur geschaffen. Mehrere hundert Rezepte hält er bereit, die für jeden Geschmack etwas zu bieten haben. Selbst Vegetarier werden hier zur Genüge mit Rezeptvorschlägen versorgt.
Besonders interessant finde ich übrigens die kurzen Einführungstexte, die jedes Gericht in wenigen Sätzen vorstellen. Ducasse hat hier ganze Arbeit geleistet. Immerhin wurden für dieses Buch zehn renommierte Historiker beschäftigt, die nicht nur nach typischen Gerichten gesucht haben, sondern auch Geschichte und Herkunft der Speisen erforschten.
Die Gestaltung des Buches ist ebenfalls sehr ansprechend. Die Gerichte werden auf einem einfarbigen Hintergrund präsentiert, so dass nichts von den Speisen ablenkt. Die Fotografien haben Bildbandqualität.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Buch ist mehr als gerechtfertigt. Zu diesem Preis bekommen sie niemals diese Rezeptvielfalt. Hier ist einfach alles drin!
Fazit: Dieses Buch ist ein Muss für alle die lecker und gesund kochen und sich den Süden auf den Teller zaubern möchten. Sehr zu empfehlen!
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30 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Deshalb beginnen Sie bei Ihren Ducasse-Übungen , 18. März 2009
am besten mit einem " Eintopf mit Sommergemüse". Es handelt sich um ein traditionelles Gericht der Balearen, bei dem darauf geachtet wird, dass der Geschmack des Gemüses erhalten bleibt.
Der Spitzenkoch Alain Ducasse stellt in diesem umfangreichen Werk die mediterrane Küche vor.
Ducasse wurde vom Michelin als erster und einziger Cuisinier zeitgleich dreimal die Höchstwertung von drei Sternen für seine Kochkunst verliehen: Je drei Sterne für seine Restaurants " Le Plaza Athénée in Paris ", " Alain Ducasse at the Essex House " in New York und " Le Louis XV " in Monaco.
Der hochdekorierte Meister ist einer der größten Köche unserer Zeit. Er hat eine ganz persönliche Handschrift entwickelt, aufbauend auf die Kunst seiner Lehrmeister Guérard, Chapel, Lenotre und Vergé.
Sein Wissen veröffentlicht Ducasse in seinem eigenen Verlag. " Grand Livre de Cuisine - Die mediterrane Küche " ist eines der hochwertigen Bücher aus diesem Verlag. Für die Freunde solcher kulinarischen Lese-Highlights ist das Buch ein Muss.
Gemessen daran, dass einer der besten Köche am Sternenhimmel mit seinem Wissen aufwartet, kann man über den Preis nicht mäkeln.
Die mediterrane Küche zeichnet sich dadurch aus, dass sie immer Grundelemente der Mittelmeerregion aufweist und nachweislich sehr gesund ist. Zu diesen Grundelementen zählen u.a. Olivenöl und Oliven, frisches Gemüse, wie Tomaten, Auberginen, Paprika, Zucchini, Knoblauch , Zwiebeln, Fisch, Meeresfrüchte, Kräuter, wie Thymian, Basilikum, Rosmarin und Oregano, Pasta und Reis.
Ducasse stellt 500 Rezepte aus folgenden Ländern vor: Frankreich, Italien, Spanien, Marokko, Algerien, Tunesien, Algerien, Malta und Monaco.
Die Rezepte untergliedert er in solche für Fisch, Krustentiere und Muscheln, Tintenfische und Schnecken, Kalb, Rind und Schwein, Hase, Kaninchen, Wildschwein, Lamm, Zicklein, Geflügel, Eier und Joghurt, Nudeln, Getreide, Kartoffeln und Nüsse, Hülsenfrüchte und Pilze, Gemüse, Oliven, Salat, Weinblätter, Früchte und Desserts.
Berechnet sind die Rezepte für vier Personen. Die Zutaten sind jeweils übersichtlich aufgeführt. Die Zubereitung ist gut nachvollziehbar erklärt.
Ducasse verdeutlicht sogar wie man die Speisen anrichtet.
Auf entsprechenden Fotos erhält man zudem einen visuellen Eindruck.
Zu Beginn eines Rezepts erfährt man in knappen Worten Wissenswertes über die jeweilige Speise.
Damit Sie einen Eindruck davon gewinnen, welche Gerichte Ducasse hier präsentiert, möchte ich zehn Beispiele geben:
" Bouillabaisse " aus Frankreich/ Provence. Es handelt sich hierbei um eine Fischsuppe, die sehr schnell gegart wird. Man bereitete sie im 18. Jahrhundert schon auf diese Weise zu. Es gibt mehrere Versionen, darunter, die mit Tomaten zubereitet wird und oft als Referenz dient. Ducasse verzichtet auf Tomaten, sie würden letztlich auch das edle Aroma der 10 Safranfäden stören.
" Langostada " aus dem Roussillon ist eine Spezialität an der Cote Vermeille. Hierbei handelt es sich um das obligatorische Festessen für das Fest von Maria Himmelfahrt. Ducasse hat das Gericht leichter gestaltet als man es normalerweise kennt, ohne ihm jedoch seine Authentizität zu nehmen und seinem Geschmack Schaden zuzufügen.
" Langustentopf à la Menorca ", Spanien Balearen. Vermischt werden in diesem Eintopf in der Bouillon Langusten und Gemüse. Das ist eine Spezialität aus Fornells, einem kleinen, geschützt in einer Bucht liegendem Dorf im Norden Menorcas. Ducasse verzichtet auf die Bouillon und bereitet das Gemüse und die Languste getrennt zu.
" Rinderschmorbraten auf Nizza- Art ", Frankreich/ Nizza . Im 17. Jahrhundert tauchten die ersten französischen Rezepte für Schmorbraten auf, allerdings waren sie vor dem 19. Jahrhundert noch nicht an eine bestimmte Gegend gebunden. Seit dem 20. Jahrhundert betrachtet man die Variante aus Nizza als den Schmorbraten " par excellence ". Sein besonderes Aroma erhält das Gericht durch Orangen- und Zitronenschalen sowie durch Tomaten und getrocknete Pilze.
" Kaninchen mit Oliven ", Italien Apulien. Dieses Gericht ist für Ducasse ein Beispiel für die gute bäuerliche Küche Apuliens, wo es ausgezeichnete Oliven gibt.
" Lamm nach der Art der Mauren ", Spanien, östliches Andalusien. Das Rezept stammt aus der Küche Almerias und Cordobas, weist aber auch einen gewissen nordafrikanischen Einfluss auf. Ducasse hat der Speise Gemüse hinzugefügt.
" Couscous mit sieben Gemüsesorten ", Marokko. Dieses Rezept gibt zahlreichen Interpretationen eine Chance, so etwa mit Kalb, Hammel oder auch mit Gemüse. Ducasse hat dem Hammel das Lamm vorgezogen und die Zubereitungsart mit sehr feinen Ingredienzien gewählt.
" Auberginen-Lasagne ", Italien, Kampanien. Das ist ein ein Klassiker der Küche Neapels. Die Aubergine ist ursprünglich die Basis dieses Rezeptes, allerdings kann man diese Lasagne auch in diversen Variationen mit Zucchini zubereiten.
" Orangenmilchreis ", Malta . Zu den Reichtümern Maltas zählen die Orangen. Dort sind sind sie in der Patisserie sehr präsent. Dieses Familienrezept dokumentiert es.
Ducasse wartet in diesem Buch auch mit vielen delikaten Rezepten aus seinem Restaurant " Le Louis XV " auf. Deshalb habe ich als 10. Beispiel ein Dessert aus seinem Lokal in Monaco gewählt.
" Rhabarber mit gekochten und rohen Erdbeeren ". Der Meister bezieht die Erdbeeren für dieses Frühlingsdessert aus Carros in der Nähe von Nizza und den Rhabarber von den provenzalischen Märkten.
Im Anhang des Kochbuchs lernt man eine Fülle von Würzpasten, Grundrezepten, wie etwa " Eingelegte Tomaten" und " Schneckenbutter " sowie viele Teigrezepte kennen.
Ein Glossar hilft bei der Klärung weniger bekannter Begriffe, z.B. Darne, Figatelli oder Rapa.
Die Mengentabellen zum Schluss sorgen für akribisches Arbeiten.
Ein tolles Buch, mit appetitanregenden Fotos von Thomas Duval.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bibel des hohen mediterranen Genusses, 14. Juni 2008
Jedes Rezept füllt eine Doppelseite des Buches aus. Dabei befindet sich auf der linken Seite das Rezept, während auf der rechten Seite eine Fotografie des fertigen Gerichts vorzufinden ist. Die Fotografien sind alle mit dem gleichen Hintergrund versehen, der einen imaginären Teller mit Messer und Gabel darstellt. Einzig die Farbe des einfarbig gehaltenen und mit Glaseffekten am Computer erstellten Hintergrunds ändert sich. Durch diese Schlichtheit rücken die kunstvoll arrangierten Gerichte in den Vordergrund und selbst kleine Verzierungen fallen dem Betrachter auf.
Die Rezepte sind nicht wie in Kochbüchern üblich in schrittweise durchnummerierten Anleitungen beschrieben, sondern mit Zwischenüberschriften ausgestattet, die die rezepttypischen Schritte oder Tipps geben. So findet man oftmals auch Hinweise zu den Beilagen und allein von den Überschriften wird deutlich, wann man was zubereiten muss. Zu fast allen Rezepten findet man noch ein paar Zeilen über die Herkunft des Rezepts und seiner Geschichte. Die Zutaten sind am Außenrand nach den einzelnen Bestandteilen des Gerichts sortiert.
Bereits auf den Fotografien erkennt man sehr gut, dass sich diese Rezepte nicht an die alltägliche Familienküche richten. Die Portionen sind klein und die Zutaten oftmals ausgefallen, teuer und schwer zu bekommen. Doch dieses Buch kann man sowieso nicht mit normalen Kochbüchern für den Alltag vergleichen. Es richtet sich - das sieht man auch auf den ersten Blick - an ausgebildete Köche und engagierte Hobbyköche, die ein ganz besonderes Menü im Zeichen der mediterranen Küche zubereiten möchten. Für diese Zielgruppe ist das Buch bestens geeignet und die Beschreibungen erstklassig - kurz und prägnant, aber genau das aussagend, was man machen muss.
Fazit:
Dieses Buch als Kochbuch zu bezeichnen, wäre schon fast eine Beleidigung. Die Bibel des hohen mediterranen Genusses trifft es besser. Mit diesem Buch und etwas Übung kann man leicht ein Sternerestaurant eröffnen. Der Preis ist dabei auch vollkommen berechtigt.
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