Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hat mich nicht vom Stuhl gehauen, 8. Juli 2005
Von Ein Kunde
Melis Nemid liebt ihr Leben auf einer abgeschotteten kleinen Insel, die nur über einen kontrollierten Zugang zu erreichen ist. Zu grauenvoll sind die Erinnerungen an ihre Vergangenheit, daher meidet sie den Umgang mit Menschen. Ihr reicht es jeden Tag ihre zwei Delfine um sich zu haben. Dann passiert jedoch etwas, das sie zwingt ihr Refugium zu verlassen. Ihr Ziehvater Phil Lontana ist in mysteriöse Geschäfte verwickelt und vor ihren Augen explodiert seine Yacht. Alles was Melis jetzt noch tun kann, ist sich dem reichen Geschäftsmann Jed Kelby anzuvertrauen. Auch er ist auf der Suche nach Marinth, einer geheimnisvollen Stadt die im Meer versunken sein soll.Melis weiß mehr darüber, als sie bereit ist zuzugeben. Doch plötzlich ist ihr ein skrupelloser Killer auf den Fersen, und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Denn sollte Melis nicht die gewünschten Informationen liefern, beginnt für sie eine schmerzhafte Reise zurück in die Vergangenheit. Wird es der Ex-Seal Kelby schaffen sie zu beschützen? Iris Johansen verschafft momentan absolut jeder Nebenfigur aus einem ihrer Romane eine eigene Geschichte. Das ist nicht nur verwirrend, aus meiner Sicht leidet darunter auch ihre Schreibqualität. Phil Lontana hatte seinen ersten Auftritt in "Der Geruch der Angst". "Bodenlose Tiefe" konnte mich nicht richtig fesseln, und selbst die spannenden Stellen, hatten einen schalen Nachgeschmack. Das kann die Autorin eigentlich viel besser! Ich hoffe beim nächsten Roman ist wieder die gewohnte Johansen-Spannung zu spüren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannend, aber das bekannte Schema...., 22. Februar 2007
"Bodenlose Tiefe" war das erste Buch, was ich von Iris Johansen außerhalb der "Eve Duncan" Reihe gelesen habe. Es ist gewohnt spannend, wie eigentlich jedes Buch von Iris Johansen. Nur die Geschichte an sich erinnert an den ersten Band der "Eve Duncan" Serie. Frau mit schwieriger Vergangenheit wird mehr oder weniger unfreiwillige Komplizin eines einflußreichen Mannes. Die Geschichte ist ähnlich aufgebaut, wenn es auch nicht um Schädel geht, sondern um eine versunkene Stadt. Melis muß einige Gefahren in Kauf nehmen, ums ich und ihre geliebten Delphine zu schützen. Gnadenlos führt der "Bösewicht" ihr ihre schlimme Vergangenheit wieder vor Augen. Das Buch ist gut geschrieben, und ab der Mitte des Buches so spannend, daß man es nicht weg legen möchte - auch wenn alles etwas "vertraut" erscheint. Auf alle Fälle empfehlenswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Zu fantastisch und mit handwerklichen Schwächen, 28. Juni 2006
Melis Nemid lebt mit zwei trainierten Delphinen abgeschieden auf einer karibischen Insel. Nach einer beunruhigenden Nachricht ihres Ziehvaters eilt sie nach Griechenland, wo sie nur noch mit ansehen kann, wie Phils Jacht mit ihm an Bord explodiert. Melis kennt nur noch einen Gedanken: Sie will den Bombenleger finden und ihn zur Rechenschaft ziehen. Dabei helfen soll ihr der schwerreiche Abenteurer Jed Kelby, ein ehemaliger SEAL. Als Gegenleistung erhält Kelby Informationen über "Marinth", eine geheimnisvolle versunkene Stadt, deren Entdeckung Phil sehr nahe war. Nicht nur der Millionär ist auf das legendäre antike Reich aus, auch der Attentäter will es aufspüren, aus ganz anderen Gründen. Er tötet weitere Melis nahestehende Menschen, die junge Frau selbst wird mental terrorisiert. Kelby will dem nicht tatenlos zuschauen.
Natürlich müssen Autoren eine gehörige Portion Vorstellungskraft besitzen, schließlich erfinden sie Geschichten und schreiben sie nieder. Doch mit Iris Johansen ist hier die Fantasie gehörig durchgegangen. Die Marinth-Idee mit der genialen Erfindung ist arg dick aufgetragen, Atlantis hätte auch ausgereicht. Viel schwerer wiegt, dass die Umsetzung des allenfalls durchschnittlichen Plots auch noch etliche handwerkliche Schwächen aufweist. Bei jeder erwähnten Person hat man das Gefühl, sie müsse in anderen Büchern schon eine Vorgeschichte gehabt haben, egal, ob sie wirklich mal Nebencharaktere in früheren Romanen waren. Manche sprunghaften Szenenwechsel wirken elliptisch, als ob Geschehnisse ausgelassen wurden. Am wenigsten nachvollziehbar ist schließlich die Liebesgeschichte, bei der zwar ständig gesagt wird, wie sich die Charaktere voneinander angezogen fühlen, dies aber nicht gezeigt wird. Das Kindheitstrauma der Heldin ist der negative krönende Abschluss. (TD)
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