Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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60 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hatte mir doch mehr erhofft, 30. Juni 2006
Seit dem Kauf dieses Buches weiß ich, daß ein Buch nicht zwingend so gut sein muss, wie es die Bewertungen suggerieren.
Ich habe zu diesem recht hohen Preis ein ausführliches und reichlich bebildertes Nachschlagewerk erwartet, was nicht nur aufführt, wozu diverse Pflanzen genutzt werden können, sondern womit man sie auch eindeutig bestimmen kann.
Diese Möglichkeit bietet dieses Werk jedoch nicht wirklich. Auf etwa 20 Pflanzen kommen nur etwa 10 Bilder, zusätzlich sind das dann häufig Bilder von gleichen Arten. So befindet sich auf einer Doppelseite Fotos 10 Mal ein Ahorn, anstatt hier 10 verschiedene Arten zu zeigen.
Desweiteren muss auch ich das mangelhafte Register ansprechen. Die deutschen Namen sind nur im Anhang aufgeführt und die Seiten verfügen über kein Greifregister.
Alles in allem zwar durchaus nicht verkehrt, wenn man sich mit Pflanzen bereits auskennt. Meiner Meinung nach ist der Preis aber übertrieben.
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61 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kritik muß sein, 6. Mai 2004
In den anderen Rezensionen ist das Buch schon sehr gelobt worden, was auch in den beschriebenen Teilen gerechtfertigt ist. Dennoch müssen kritische Anmerkungen erlaubt sein: Sicher ist es in einer Enzyklopädie zulässig, nach botanischen - und somit lateinischen Namen - zu ordnen. Nur, Hand aufs Herz: Wer hat das drauf? Ich habe die Pflanzen in meiner Kindheit mit deutschen Namen kennen gelernt (und ich denke, ich kenne sehr viele). Im Register sind zwar alle deutschen Pflanzennamen geordnet aufgeführt, aber wäre dem Verlag etwas aus der Krone gebrochen, die zugehörigen Seitenzahlen mit abzudrucken? Wäre es für über 100 DM nicht vom Verlag eine faire Geste gewesen, das Griffregister zu einem wirklichen Griffregister zu machen? Zum Inhalt: Von einem im AT- Verlag herausgegebenen Buch hätte ich in der Beschreibung der Pflanzen a) ganzheitliche Aspekte erwartet und b) auch ein Gefühl beim Autor für den Unterschied für das, was man bei der Nutzung von Wildpflanzen kann und das, was man darf/sollte, vorausgesetzt. Beides ist nicht gegeben bzw. nicht auszumachen. Da hilft es auch nicht, das es noch andere Bücher gibt, aus denen man diese Informationen gewinnen könnte. Alles in allem bekommt das Buch von mir nur ein Befriedigend, mehr nicht.
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51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dieses Buch ist jeden Cent wert!, 7. Dezember 2003
... Voraussetzung: man hat schon ziemlich gute Pflanzen- und Wildpflanzenverwendungskenntnisse. Dieses Buch richtet sich meines Erachtens nicht an den Anfänger (botanisch sowie kochtechnisch gesehen), der gerne mal Wildkräuter in seiner Küche probieren möchte und dafür zunächst präzise Rezepte benötigt. Für diesen Zweck gibt es allerdings genug andere Werke, die sich auch eher auf 'sichere' Pflanzen beschränken. Der kleine Rezeptteil hinten im Buch hat da eher experimentellen Charakter und ist eine nette Ergänzung. . Ansonsten ist dieses Buch annähernd perfekt. Dazu haben die anderen Rezensenten schon genug geschrieben, ich würde hier nur wiederholen. . Anzumerken ist, dass nicht jede Pflanze mit einer Abbildung versehen ist, wer es ganz genau wissen will, kommt um die klassischen Werke der Bestimmungsliteratur nicht ganz drumrum. Die Qualität der Fotos ist allerdings hervorragend. . Was ich vermisse: Abbildungen der wirklich giftigen Pflanzen. Sie werden am Anfang des Buches zwar genannt, Abbildungen gibt es hier jedoch nicht. Viel Platz hätten diese Bilder nicht zusätzlich benötigt, wären m.E. aber wichtig. Daher sage ich: dieses Buch ist nichts für den botanischen Anfänger! Es wird zwar bei den Pflanzenbeschreibungen im 'essbaren Teil' des Buches auf u.U. gefährliche Ähnlichkeiten verwiesen, aber damit hat es sich. Beispiel Bärlauch: die Ähnlichkeit zum Maiglöckchen wird zwar erwähnt, es bleibt aber bei dem Hinweis, dass man beim Sammeln auf den Knoblauchgeruch des Bärlauchs achten muss. Nachdem Maiglöckchen und Bärlauch gelegentlich an der gleichen Stelle durcheinander wachsen, fände ich ein Vergleichsbild Bärlauch/Maiglöckchen wichtig (blütenloser Zustand) sinnvoll, denn wer zerreibt schon jedes einzelne gesammelte Blatt? Derjenige mit Erfahrung wird die zwei Pflanzen auch ohne Naseneinsatz niemals verwechseln, aber diejenigen ohne das geschulte Auge? Ich weiss, was ich schon alles in der Sammeltüte meines Mannes aussortiert habe ;o) . Dies ist aber die einzige Einschränkung, die ich mache, ansonsten ... es lohnt sich!
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