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5.0 von 5 Sternen
Auch als Einzelwerk lohnend..., 28. Januar 2003
Erich v. Däniken (EvD) ist für sein Wirken schon lange bekannt. Er widerlegt mit gekonnt wenigen Schritten viele Lehrmeinungen der Archäologie, die er gerne als phantasielos beschreibt.In seinem Werk finden sich zwei Arten von Büchern: Stark themenbezogene und weiter gefasste, themenübergreifende. Auch wenn "Die Steinzeit war ganz anders" sich vorrangig mit den megalithischen Grossbauten unser "steinzeitlichen" Vorfahren beschäftigt, so ist doch zu empfehlen, es in Verbindung mit "Im Namen von Zeus" zu lesen. Dänikens Arbeit beschränkt sich ja nicht nur auf das Widerlegen einer oft schwach fundierten Lehrmeinung, EvD versucht auch eigene Hypothesen anzubieten, die die Rätsel lösen, allen voran die Götterhypothese, in der (mind.) eine ausserirdische Zivilisation Lehrmeister und Götter gestellt und an der Entwicklung der Menschheit mitgewirkt hat, oder auch, dass genetisch erzeugte Riesengeschlechter und Hochtechnologie in prähistorischer Zeit Realität waren. Wegen dieser provokanten, der breiten, oft auch etwas uninspirierten Lehrmeinung zuwiderlaufenden Thesen hat sich Evd mehr als einmal Anfeindungen ausgesetzt, was aber weder seinen Bekanntheitsgrad noch seine Auflagen schädigen, sondern wohl eher fördern konnte. Die interessanten Fakten über Newgrange, Stonehenge, Malta, die "Sternstrassen", Ley-Linien oder die geometrische Anordnung von Heiligtümern im Grossraum Griechenland stellen äusserst spannende und beeindruckende Menschheitsrätsel dar. Ich empfehle aber dringend, auch andere Dänikenbücher zu lesen. Das "Gesamtkunstwerk" Däniken regt zumindest zum Nachdenken an, und kritischere Geister auch zum Nachforschen. Und mancher in diesem Buch gestreifte Zusammenhang, wie griechische Fluglegenden, finden sich an anderer Stelle ("Im Namen des Zeus") besser erklärt.
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