Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
GUT ABER NICHT ÜBERWÄLTIGEND, 20. Mai 2009
Dies ist nun der 5. Teil aus Lara Adrians Midnight Breed Reihe und meine Meinung ist relativ gespalten darüber.
In Veil of Midnight" (Originaltitel) geht es um Nikolai, einem der Stammeskrieger des Ordens, der als kampfgesteuerter Adrenalin Junkie beschrieben wird. Nikolai wird nach Montreal geschickt um Kontakt zu Sergei Yakut, einem dem Ersten, den Gen One", herzustellen. Die Gen One werden zunehmend Opfer von Mordanschlägen und Nikolai's Auftrag ist es Yakut auf die Seite des Ordens zu ziehen. Sergei Yakut ist in seinem etwas archaisch geführten Clan der unangefochtene Anführer und will nichts von Nikolais Plänen und seinem Angebot wissen. Yakut hat Bodyguards, zu denen unter anderem auch Renata gehört. Renata gehört Yakut im wahrsten Sinne des Wortes. Sie kann ihn nicht verlassen, auch wenn sie wollte, hält er doch das Einzige auf der Welt gefangen, das ihr wirklich am Herzen liegt - das kleine blinde Orakelmädchen Mira. Die Ereignisse / die Autorin binden Renata und Nikolai aneinander und seine Loyalität zum Orden wird durch seine wachsenden Gefühle zu Renata mehr und mehr in Frage gestellt.
Renatas eigene Geschichte aus Vernachlässigung und Misshandlung in der Kindheit ist sehr eindringlich beschrieben und auch nachvollziehbar. Nicolais Gefühle waren emotional und bewegend dargestellt. Alles in allem schien es aber nicht wirklich zusammenzupassen und der wirkliche Höhepunkt der Liebesgeschichte, war dann doch sehr unrealistisch. Der Übergang Renatas von kalt-berechnendem Bodyguard zur liebestollen Vampirbraut war ein wenig plötzlich. Auch waren die Liebesszenen emotional teilweise sehr überladen.
Schade fand ich, dass wir nicht mehr von den anderen Kriegern des Ordens in diesem Buch erfahren.
Alles in allem ein Must Read" wenn es um die Midnight Breed Serie geht aber als Stand Alone" nicht wirklich zu empfehlen.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Süchtigmachend!, 1. Juli 2009
Die Morde an den letzten Überlebenden der 1. Vampirgeneration nehmen zu. Der Ordensbruder Nikolai hat die Aufgabe erhalten; den Gen Eins Vampir Sergej Jakult aufzutreiben, ihn von der Dringlichkeit der Situation zu überzeugen und ihn zu bitten den Orden bei seiner Aufgabe zu unterstützen.
Leider ist Sergej Jakult nicht gerade der umgänglichste aller Vampire, sondern lebt sein Dasein wie es ihm gefällt. Dabei macht er auch vor Aktionen, die innerhalb der Vampirgemeinschaft bereits geächtet sind, nicht halt. Abscheu macht sich in Nikolai breit und er würde dem Gen Eins Vampir am liebsten höchstpersönlich den Garaus ausmachen.
Dieser Wunsch wird ihm zum Verhängnis und dann wird er Opfer des Täters und kommt als Unschuldiger in die Hände der Agentur. Da er nichts über seine Ordensbruder preisgibt, soll er zur Strafe zum Rogue verwandelt werden.
Rettung kommt von unerwarteter Seite von Sergej Jakults weiblichem Bodyguard Renata, von der Nikolai glaubt, sie sei auch Sergejs Gefährtin gewesen.
Was soll ich sagen: Ja, ich war skeptisch als ich das Buch zur Hand nahm. Ich denke aber es liegt nicht an der Autorin, sondern generell daran, dass ich in der letzten Zeit ein paar nicht besonders erfreuliche Leseerlebnisse im Bereich des paranormalen Liebesromans hatte.
Aber schon nach wenigen Seiten war mir klar, dass Gefährtin der Schatten" ein absoluter Keeper werden würde. Und diese Meinung habe ich auch bis zur letzten Seite nicht geändert.
Renata und Nikolai sind einfach ein Wahnsinns-Paar. Die Geschichte ist flott und actionreich erzählt und vergisst darüber aber auch nicht seinen Figuren den nötigen Raum zu geben, so dass der Leser ausreichend Zeit hat, sich den Charakteren zu widmen.
Zudem hat der Leser hier endlich mal ein Heldenpaar vor sich, dass nicht in seiner düsteren Stimmung und der Ungerechtigkeit die ihm die Welt ins Gesicht geschleudert hat, gebeugt dahin vegetiert. Renata hat zwar eine schlimme Kindheit und Jugend hinter sich und führt auch zurzeit nicht gerade ein selbstbestimmtes Leben, aber sie gibt nicht auf und kämpft weiter. Sie lässt nicht den Kopf hängen und jammert nicht immerzu über ihr Schicksal.
Von Nikolai erfährt man eigentlich wenig, aber auch das macht nichts aus, weil er dafür in dem Zeitraum in dem die Geschichte spielt eben einfach präsent" ist und vor allem er selbst. Eine gefestigte Persönlichkeit, die tut was zu tun ist, dabei aber Regeln und Rechte, wenn auch zähneknirschend anerkennt, die sich unerwartet verliebt und auch geliebt wird.
Ich habe hier eine Geschichte gefunden die einfach und gradlinig ist, mit ehrlichen und aufrechten Figuren, die weder zweifeln und noch jammern. Die Bösen vernichten sich gegenseitig und die Guten bekommen ein Happy End.
Wir immer meine Empfehlung: Zum besseren Verständnis grundlegender Zusammenhänge die Serie am besten der Reihenfolge entsprechend lesen.
Fazit: Wer die Lara Adrians Serie um die Ordensbrüder und ihren Kampf gegen das Böse noch nicht kennt sollte sich schleunigst auf den Weg machen und sich die Bücher zulegen. Eine Rezension von Happy End Bücher. (AS)
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vampirroman mit viel Action und gefühlvoller Erotik!, 21. Juni 2009
Das lange Warten auf den 5. Teil der Reihe, in welchem es um den Stammeskrieger Nikolai und die Stammesgefährtin Renata geht, hat sich für mich vollends gelohnt. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und der Schluss ist viel zu schnell gekommen. Man will einfach weiterlesen.
Niko sucht im Auftrag des Ordens in Montreal nach dem Gen Eins Sergej Jakut, um ihn zur Zusammenarbeit mit dem Orden zu bewegen, da bereits heimtückische Morde an Gen Eins Vampiren begangen wurden. Niko findet ihn auch, muss aber feststellen, dass Sergej Jakut schlimmer als der verabscheuungswürdigste Abschaum ist. Jakut hat auch gar kein Interesse daran, etwas Gutes für seine eigene Spezies zu tun. Als Jakut dann auch noch getötet wird, Niko des Mordes verdächtigt und von der Agentur verhaftet wird, nimmt die Handlung einen spannenden Verlauf.
Bis zum Ende spitzt sich alles zu, es kommt zu einem kleinen Showdown und natürlich gibt es ein rührseliges Happy End.
Gefährtin der Schatten ist viel actiongeladener und härter als der Vorgänger Gebieterin der Dunkelheit: Roman (Rio und Dylan), da der rote Handlungsfaden um den Bösewicht Dragos weitergesponnen wird und stets präsent ist. Die Geschichte um Niko und Renata ist zwar nicht so extrem erotikhaltig wie die anderen Teile, aber die Mischung zwischen Handlung und Liebesgeschichte ist perfekt gemixt, sodass es nie langweilig wird. Wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt hat, fand ich nachvollziehbar und glaubwürdig. Die erotischen Szenen sind sehr gefühlvoll und romantisch beschrieben und bis zum Schluss auch ausreichend vorhanden. Besonders angetan hat es mir eine erotische Szene, als Niko seiner Renata eine absolut schöne Liebeserklärung gemacht hat. Diese Stelle musste ich mehrmals lesen. Sie dürfte romantischen Frauenherzen sehr gut gefallen. Ach ja, schmacht, der Typ ist echt toll!
Für mich ist dieser Teil bisher der beste der Reihe, auch wenn sich die Basisstory (starker Krieger trifft Stammesgefährtin und entbrennt in heißer Leidenschaft zu ihr) wiederholt. Aber gerade deshalb bin ich ja so süchtig nach der Reihe von Lara Adrian.
Gefährtin der Schatten ist aber auch anders als die Vorgänger. Das liegt diesmal nicht nur an Niko, dem starken sympathischen Einzelgänger, der Waffenexperte ist, sondern auch an Renata, die keine schwache Frau ist, die beschützt werden muss. Sie hat Power, ist stark, kann kämpfen und genauso gut schießen und stärkt Niko den Rücken, wenn es drauf ankommt. Die zwei zusammen sind für mich ein unschlagbares Team.
Im Unterschied zu den Vorgängern ist es dieses Mal Renata, die eine schlimme Vergangenheit zu bewältigen hat und lernen muss, Hilfe anzunehmen und jemandem zu vertrauen. Ich fand es total süß, wie sich Niko behutsam an sie herangetastet hat, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Wie meistens ist der männliche Protagonist so gut beschrieben und hat so gute Eigenschaften (nicht nur einen wundervollen verführerischen Körper), so dass ich mir diesen Helden auch gleich an meine Seite gewünscht habe.
Was mir auch besonders gut gefallen hat ist, dass Andreas Reichen öfters aufgetaucht ist. Bisher hat er ja nur eine nebensächliche Rolle gespielt. Die Nebenhandlung, die sich hier um ihn und seinen Dunklen Hafen in Berlin bis zum Ende des Buches sehr traurig und tragisch gestaltet, hat meine Neugier total geweckt. Der Schicksalsschlag, den Andreas Reichen erleidet, hat mich schon ziemlich getroffen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung der Reihe, da spielt dann er die Hauptrolle.
Leider gibt es aber auch einen negativen Punkt. Die restlichen Krieger des Ordens kommen hier kaum vor. Nach Gebieterin der Dunkelheit hab ich mir schon gewünscht, dass alle Mitglieder des Ordens wieder in die Handlung miteingebunden werden, da sie für mich einfach mit dazu gehören. Man liest eben gerne etwas über seine Lieblingskrieger und möchte wissen, wie es ihnen und seinen Stammesgefährtinnen ergangen ist.
Nichtsdestotrotz verdient dieser Teil 5 Sterne und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil!
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