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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Deutsche Fassung von 'Nevermore', 27. Dezember 2007
Nach 'www.jpc.de'handelt es sich hierbei um die deusche Fassung des Romans 'Nevermore'. Das Buch ist natürlich für alle Fans ein Muss, eben weil es ein 'Supernatural' Buch ist. Die Ausführung von Nevermore ist allerdings schwach, da der Autor es nicht schaffte, den Charakter von Dean auch nur andeutungsweise zu erfassen. Bei ihm gibt es zwar auch zwei Brüder, den klugen, zurückhaltenden und in Bezug auf Frauen schüchternden Sam und Dean, einen - besonders am Anfang des Buches - hirnamputierten Trottel, der mit der Rolle des Jensen Ross Ackles so viel zu tun hat wie die Gerechtigkeit mit den Gerichten.
Zum Glück wird das im Laufe des Buches besser, aber es ist schon erschreckend, welche Wahrnehmung der Autor von der zweiten Hauptfigur der Serie hat.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schlecht..., 27. Oktober 2008
Ich kann meinen Vorrednern nur beipflichten: Der Autor hat keineswegs das Konzept und überhaupt die Serie "Supernatural" verstanden. Ich glaube, ich habe in den letzten Jahren kein schlechteres Buch gelesen als dieses, fühlte mich aber als SN - Fan irgendwie dazu "verpflichtet", es dennoch zu lesen. Im Grunde kommt das Buch über 345 Seiten komplett ohne Spannung aus, ab und an kann man lächeln, aber die Hauptfiguren in diesem Buch entsprechen absolut nicht denen der Serie. Ich hatte überhaupt keine "Verbindung" zu diesem Buch, geschweige denn zur Storyline und es ist mir ein Rätsel, wie es der Autor geschafft hat, es veröffentlichen zu lassen. Dean wird als totaler, sabbernder, frauengeiler Volltrottel dargestellt, der es nur seinem überschlauen Superbruder Sam zu verdanken hat, überhaupt in dieser Welt zurecht zu kommen. Das entspricht nicht dem Profil der Serie. Außerdem fand ich die Bemerkung über Deans volle Blase absolut unangebracht - ich meine, WEN zur Hölle interessiert denn bitte sowas??? Und die Anmerkung, dass Dean seinen Bruder über alles liebt - außer vielleicht den Impala... ich denke, jeder, der die Serie kennt weiß, dass, sollte Sam etwas passieren und Dean es verhindern können, in dem er den Impala im Meer versenkt... er würde es tun. Man sollte sich fragen, ob der Autor die Serie jemals GESEHEN hat... aber: als Fan ist es Pflichtleküre, möge es einem nun gefallen oder nicht...
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Fast komplett spannungsfrei, 19. März 2008
Als ich den Klappentext gelesen habe, schwante mir schon nichts Gutes (dieser war hier auf amazon nicht angegeben) und leider wurde diese böse Vorahnung durchgehend bestätigt. Die zwei Handlungsstränge der Geschichte sind beide nicht sonderlich mitreißend wobei der Poe-Strang vielleicht spannender ist, wenn man die betreffenden Werke kennt. Der Geister-Strang ist einfach nur banal, vor allem weil der Geist praktisch keinen Schaden anrichtet, außer etwas Krach zu machen.
Zu dieser nicht wirklich gelungenen Grundhandlung kommen etliche handwerkliche Fehler, die dem Spannungsaufbau nicht gerade förderlich sind. Der Autor hat einen großen Faible für Details - was an sich ja positiv zu sehen wäre, hier jedoch zu exzessiv betrieben wird. Beispielsweise, verbringen Sam & Dean viel Zeit in einer Bar - das hängt mit dem Geist zusammen - wo Deans Flirt mit einer Barkeeperin alle drei Mal in voller Länge geschildert wird, ohne das die Frau irgendeine tiefer Rolle in der Handlung spielen würde oder Deans Charakter damit an Tiefe gewinnen würde. Ein anderes Beispiel wäre ein Besuch im Zoo, in dem eine Angestellte - aus deren Perspektive diese Szene erzählt wird - gefühlte zwei Seiten schildert, wie geil sie Sam doch findet, nur um dann nie wieder vorzukommen.
Diese Angewohnheit unterbricht in schöner Regelmäßigkeit die Handlung und vernichtet jeglich Spannung, die in der Zwischenzeit vielleicht aufkommen ist.
Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten von Autor neu eingeführten Personen flach und uninteressant sind. Dies schlägt insbesondere bei dem Bösewicht des Poe-Stranges ins Gewicht, der für circa 95% des Buches praktisch nicht existent ist und später als überforderter Stümper rüberkommt, der nicht wirklich das Zeug zum Bösewicht hat.
Desweiteren scheint der Autor Probleme zu haben, Deans Charakter zu erfassen. Er kommt in dem ganzen Roman etwas unbeholfen und unterbelichtet rüber, was nicht wirklich seiner Rolle in der Serie entspricht. Es hält sich zwar noch im erträglichen Rahmen, stört aber dennoch das Gesamtbild. Sam hingegen ist ziemlich gelungen umgesetzt.
All diese Schwächen sind umso bedauerlicher, weil der Autor an einigen Stellen durchaus Potential beweist. Beispielsweise schildert er einen Albtraum von Dean und fängt damit seinen Charakter deutlich besser ein, als an allen anderen Stellen des Romans. Leider sind solche Lichtblicke selten und allgmein überwiegt das Negative.
Insgesamt kann ich "Sie sind unter uns" - der Titel hat übrigens keinen Bezug auf die Handlung - nicht wirklich empfehlen. Große Poe-Fans finden vielleicht Gefallen an dem ersten Handlungsstrang aber alle anderen sollten sich den Kauf überlegen. Im direkten Vergleich war der ersten Roman "Die Dämonjäger" stilistisch deutlich besser - auch wenn der Autor dort auf eine schon fertige Handlung zurückgreifen konnte und es deshalb nur bedingt vergleichbar ist.
Insgesamt geben ich ihm 2,5 -> aufgerundet 3 Sterne wobei da sicherlich ein Sympathiestern für Supernatural drin ist.
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