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1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte . Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg
 
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1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte . Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)

von Gerd Schultze-Rhonhof (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 565 Seiten
  • Verlag: Olzog - Aktuell GmbH; Auflage: 3., unveränd. A. (Januar 2005)
  • ISBN-10: 3789281174
  • ISBN-13: 978-3789281174
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,8 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 168.251 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was hat die Generation meines Vaters dazu bewegt, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen? Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen.
Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflußt hat, es ist auch - und das nicht unerheblich - die gesamte Vorgeschichte der streitenden Parteien. Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: "Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist." So hat fast jede Geschichte ihre Vorgeschichte.


Der Verlag über das Buch

Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg. Was hat die Generation meines Vaters dazu bewegt, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen? Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen. Dokumente beteiligter Außenministerien, Notizen und Memoiren englischer, französischer, italienischer und amerikanischer Regierungschefs, Minister, Diplomaten und Armeeoberbefehlshaber belegen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den Zweiten Weltkrieg angezettelt haben. Zusammenhänge werden deutlich, die bislang schlichtweg übergangen wurden. "Dieser Krieg", so Schultze-Rhonhof, "hatte viele Väter". Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflußt hat,! es ist auch - und das nicht unerheblich - die gemeinsame Vorgeschichte der streitenden Parteien. Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: "Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist." So hat fast jede Geschichte ihre Vorgeschichte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 21. Juli 2009
Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der die Geschichtsschreibung der Gegenwart kritisch beleuchten will und nicht naiv alles eins zu eins glauben will. Hierbei geht es nicht darum, die Schuld zu relativieren. Sondern es geht um Fakten, die ein erstaunliches Bild auf die "lupenreinen" Westen der anderen am Krieg beteiligten Staaten wirft. Nachdem Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie sich sagen: "Na ja. Deutschland hat den Krieg begonnen aber an den Ursachen sind die Nachbarn nicht gerade ganz unbeteiligt.". Damit wird ein viel differenzierteres Bild auf die Ursachen und damit Schuldfrage an dem Ausbruch des 2. Weltkrieges geworfen als die bloße, doch zu einfache Leitformel "Deutschland und nur Deutschland hat alles zu verantworten", wie wir sie den Medien und der heutigen gängigen Geschichtsschreibung entnehmen können. Dass man die im Namen Deutschlands vollzogenen Gräueltaten damit in Frage stellen will, sehe ich überhaupt nicht. Aber wenn jemand wegen Mordes verurteilt werden soll, dann wird man diejenigen, die ihn dazu angestachelt haben, zwar nicht ebenso lebenslänglich einsperren, wohl aber nicht als ganz friedfertig betrachten, oder ? Genau hierum geht es. Die Wahrheit ist nicht schwarz oder weiß sondern grau. Personen, die einem das Recht nehmen wollen, auch die "andere" Seite kritisch zu beleuchten, ohne die eigene zu verharmlosen, sind nicht nur undemokratisch sondern naiv. Für mich aufregender als jeder Krimi und absolut zu empfehlen !
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152 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Wahrheit sehr nahe gekommen,, 26. November 2003
Von Ein Kunde
ist Schultze-Rhonhof mit diesem Buch. Er ist einer der wenigen, die den hierzulande schwierigen Spagat schaffen, die Geschichte, die zu den Weltkriegen führte ohne antideutsche Ressentiments zu erzählen und ohne dabei auch nur ansatzweise ins rechte Eck abzudriften.
Dabei stößt er auf unerwartete Tatsachen und muß feststellen, dass auch der zweite Weltkrieg viele Väter hatte. Dies wird einige sicherlich zunächst überraschen, schliesslich haben wir in der Schule gelernt, dass Deutschland die Hauptschuld am ersten und die Alleinschuld am zweiten Weltkrieg hat.
Viele haben aber (wie ich) diese Theorie sicherlich von sich aus schon in Frage gestellt. Es ist einfach zu offensichtlich, dass z. B.: Frankreich durch seine Niederhaltepolitik (Versailler Vertrag, Ruhrbesetzung, etc.) gegenüber Deutschland den Frieden alles andere als gefördert hat. Auch die Tatsache, dass die Sowjetunion mit Hitler den Hitler-Stalin Pakt unterzeichnete und damit quasi gemeinsam mit Deutschland die Eröffnung des Krieges betrieb, passte nie so recht ins Konzept derer, die Deutschland alle Schuld geben.
Wie Schultze-Rhonhof aber auf sehr objektive und sachliche Weise feststellt, sind die ebengenannten Sachverhalte erst die Spitze des Eisberges. Viele Staaten haben durch fahrlässige Politik den Aufstieg Hitlers und anderer Diktatoren und ihre scheinbaren Erfolge erst möglich gemacht. Dass diese Tatsachen hierzulande weitgehend unbekannt sind, hat unter anderem auch den Grund, dass Deutschland nach den Nürnberger Prozessen verpflichtet wurde, die Geschichtsschreibung der Siegermächte zu übernehmen und zu lehren. Ein anderer Grund ist, dass die Nazizeit oft isoliert vom vorhergehenden Geschehen und den anderen Staaten betrachtet wird, so, als wäre Hitler gleichsam vom Himmel gefallen.
Schultze-Rhonhof bleibt bei allen seinen Recherchen dabei sehr objektiv und bestreitet die Verbrechen Hitlers nicht im geringsten. Wer sich also dafür interressiert, welche Entwicklungen tatsächlich die Weltkriege ermöglichten, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Fakten, 15. Oktober 2008
Der Autor des Buches war um höchstmögliche Authentizität bemüht. Spekulatives bleibt weitgehend außen vor, tritt nur dort zutage, wo es qua Erklärungsbedarf notwendig erscheint. Summa summarum ist das Buch eine gute und uneingeschränkt glaubhafte, wenngleich unvollständige Zusammenfassung historischer Fakten, mit einer sinnvollen "Nullpunktsetzung" im wilhelminischen Zeitalter.

Vollständigkeit - per Definition - ist aufgrund der Komplexität des Themas ein ohnehin faktisch unerreichbares Ziel. So bleibt auf der Plusseite ein komprimiertes, zweckmäßiges Wissenskompendium zur Vorkriegsgeschichte, welches jedoch auch per bereits vormals bestehender Literatur (dann selbstverständlich auch in größerem Umfang) erworben werden könnte.
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