Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"... Es kann nie richtig sein, etwas Falsches zu tun ..." - Seite 356, 22. Oktober 2009
Wie wäre es, wenn man alle schlechten, traurigen und peinlichen Erinnerungen einfach für immer vergessen könnte? Müsste doch eigentlich fantastisch sein. Man geht unbeschwert durchs Leben, muss sich keine Gedanken über sein Verhalten machen und wäre einfach nur glücklich und zufrieden. Oder aber brauchen wir diese Erinnerungen? Formen sie nicht unser Ich? Werden wir nicht erst auch durch unsere negativen Erfahrungen zu dem, was wir heute sind? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek.
Marc Lucas ist ein gebrochener Mann. Durch einen Autounfall hat er seine Frau und sein ungeborenes Baby verloren. Er kam bei dem Unfall relativ glimpflich davon, nur ein kleiner Splitter steckt in seinem Nacken nahe an der Wirbelsäule. Um das "Wandern" dieses Splitters zu verhindern, muss er regelmäßig Tabletten nehmen. Aus lauter Verzweiflung hatte er auf eine Annonce geantwortet, in der eine Privatklinik verspricht, unangenehme Erlebnisse mit Hilfe von Tabletten, die eine Teilamnesie herbeiführen, vergessen zu lassen. In seiner Verzweiflung antwortet er auf diese Annonce und der Alptraum beginnt.
Sebastian Fitzek hat wieder einmal einen atmosphärisch sehr dichten Psychothriller abgeliefert, der einen sofort fesselt und nicht mehr loslässt. Die Geschichte beginnt mit dem Ende, ohne dies jedoch zu verraten, aber schon ahnen lässt, dass man hier in einem Alptraum hineingeraten ist. Die Handlung ist für den Leser genauso verwirrend und beängstigend wie für seinen Protagonisten Marc. Man hat zu keiner Zeit des Buches auch nur die geringste Ahnung, worauf der Thriller hinausläuft. Und das erhöht die Spannung extrem, zumal die Atmosphäre der Story zu jeder Zeit sehr beklemmend und düster ist.
Allerdings bin ich bei dem Ende etwas Hin- und Hergerissen. Zum einen wirkt die Lösung für diese rasante Story etwas zu einfach, obwohl sie absolut glaubwürdig und schlüssig erklärt wird. Auf der anderen Seite zeigt Sebastian Fitzek hier mehr als deutlich, dass eine für die Betroffenen "einfache" Lösung eines Problems total aus dem Ruder laufen kann.
Alles in allem ist Sebastian Fitzek mit "Splitter" ein überaus spannender Psychothriller gelungen, der einen auch nach Beenden des Buches so schnell nicht mehr loslässt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Danke Herr Fitzek, Danke Herr Jäger, 3. September 2009
Ich habe das Hörbuch (8 CDs) soeben fertiggehört und bin begeistert. Was für eine Achterbahnfahrt! Als ich jedoch die Bewertungen hier sah, bin ich schlichtweg erschrocken.
Mir ist klar, dass Sebastian Fitzek seinen eigenen Stil hat und er damit nicht jeden begeistern kann. Aber gerade das hebt ihn von der breiten Masse ab.
Was mich nun stört, ist die Tatsache, dass das Hörbuch so schlecht abschneidet, wobei das Buch als sehr gut bewertet wird. Da drängt sich doch der Verdacht auf, die Lesung wäre dafür verantwortlich. Dem ist jedoch in keinster Weise so!
Simon Jäger hat hier wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet und jedem Charakter eine unverkennbare Note verliehen. Bemerkenswert ist auch, dass sich der körperliche und seelische Verfall des Hauptakteurs im Lauf der Geschichte in seiner Stimme wiederpiegelt.
Alles in allem ein sehr spannender und beklemmender Thriller, der unter die Haut geht - vielleicht am ehesten vergleichbar mit dem "Seelenbrecher".
Dass der "umstrittene" Schluss nicht das typische Thriller-Schema verfolgt, finde ich eher erfrischend. Aber wer bereits etwas von Fitzek gelesen oder gehört hat, weiß, worauf er sich einlässt. Für Fans von Andreas Eschbach oder Frank Schätzing auf jeden Fall empfehlenswert.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Enttäuschend, 26. August 2009
Ich kann mich mienem Vorschreiber hier nur anschließen.
Kennt man die anderen Fitzek-Thriller, die allesamt unterhaltsam, spannend und mitreißend sind, ist dieser letzte
Erguß "Splitter" ein unausgegorener Versuch, eine Episodengeschichte zu erzählen, die erst am Ende alle "Splitter" zusammen
führt. Das funktioniert hier aber überhaupt nicht. Der Schluß ist eine Erklärung für den grund für die Verwicklungen, aber
in keinster Weise eine funktionierende Auflösung des ganzen. Schwach! Das kann der Herr Fitzek um Längen besser!
Es ist natürlich möglich, daß die ungekürzte Fassung des Hörbuchs hier besser ist. Das habe ich bisher nicht testen können, werde das aber noch tun.
Das gekaufte 4CD-Set, auf das sich diese Rezension bezieht, läßt hier in jedem Fall deutlich Wünsche offen.
Was mir außerdem negativ auffiehl, ist die ungemein hohe Dynamik der Lesung durch Simon Jäger. Ich schätze ihn sonst sehr, aber hier übertreibt
er maßlos. Das Zuhören im Auto oder abends im Bett ist quasi nicht möglich, da man ein Flüstern nicht mitbekommt, etwas lauter stellt,
und dann vom nächsten extrem lauten Ausbruch Ohrenschmerzen bekommt. Für einen weiter Auflage sollte das Hörbuch neu gemastert werden.
Schade um Zeit und Geld.
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