Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Sockenschuss-Kandidat terrorisiert Deutschland, während eine Sockenschuss-Kandidatin die Situation retten soll., 8. Oktober 2007
Sie haben "Amok Spiel" noch nicht gelesen?
Sie mögen verzwickte psychologische Thriller, TV- oder Kino-Filme?
Sie sind jemand der dem Medium "Hörbuch" gegenüber eher eher aufgeschlossen ist?
Na, dann ist dieses Hörbuch EXAKT das, was Sie brauchen, bzw. sich anhören sollten!
Wie man dem Klappentext entnehmen kann, hat eine (vorsichtig ausgedrückt) psychisch angeschlagene Kriminalpsychologin die Hauptrolle über, in diesem hochgradig vertrackten psychologischen Ping-Pong-Spiel. (Wenn man die Sache konkret zeitgemäßer ausdrücken müsste, würde man wohl behaupten, dass diese Frau Ira Samin einen ganz heftigen S o c k e n s c h u s s hat!)
Sie muss mit dem psychologisch offenbar auch hochgradig gestörten Geiselnehmer verhandeln, der in einem Radiosendergebäude in Berlin eine handvoll Leute als Geiseln gefangen hält.
Alles mächtig psychologisch, wie man es vielleicht schon kennt, wenn man "Die Therapie" vom selben Autor kennt. Das macht aber nix, denn was wichtig ist - "Amok Spiel" ist definitiv spannend und wurde vom Lübbe Audio Verlag ganz klasse in Hörbuchform umgesetzt. Sprich, Fitzeks Stoff funktioniert auch als Hörbuch.
Dabei hatte ich das gleichnamige Buch sogar gelesen und mir das Hörbuch TROTZDEM gekauft. Was ich nicht bereue. Obwohl man festhalten muss, dass es sich hier um ein hochgradig massentaugliches, gefällig-spannend-gestricktes Sujet handelt, bei dem man allenfalls die geschickte Inszenierung und den Aufbau der Spannungsbögen loben muss.
Mit Simon Jäger als Sprecher funktioniert "Amok Spiel" jedenfalls so richtig gut. - Seine Stimme kennt man vielleicht, wenn man Filme mit Josh Hartnett, Heath Ledger, oder Matt Damon kennt. Simon Jäger synchronisiert diese Schauspieler. Was mir an seiner Vitae am meisten imponiert hat, ist, dass er 1975 im zarten Alter von 3 Jahren "Grisu, den kleinen Drachen" gesprochen hat. Mittlerweile hat der gute Mann allerdings eine meines Erachtens so hochgradig erotische Stimme, dass ... - uhhhh... aähm, räuseper! ... Also, das führe ich besser nicht weiter aus. Es ist jedenfalls so, dass ich mich sicher noch öfter von Simon Jäger berauschen lassen werde, denn Hörbücher mag ich grundsätzlich gerne. Aber sie müssen auch gut vorgelesen sein - zumindest muss mir der Sprecher sympathisch sein. Das trifft hier zu und darum gibt's, obgleich es sich *nur* um einen Psychothriller handelt, die Höchstnote!
----------------------------------------------------------------------------
Hörbuch- /Hörspielbewertung:
----------------------------------------------------------------------------
Inhalt: ***** | Sprecher: ***** | Hardware: ***** | Preis/ Leistung: *****
----------------------------------------------------------------------------
auf meiner persönlichen Horchlatte: *****
-----------------------------------------
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Amok Spiel" gefällt, wenn man "Den Patient" von Katzenbach mag, 1. Februar 2008
Psychologe trifft Psychologin in einer durchaus spannenden Inszenierung. Beide stehen am Abgrund des Lebens, das Sie vor Ihrem ersten Treffen am liebsten beenden möchten. Die Story, die dazu führte, wird sehr gut integriert in den eigentlichen Ablauf der Handlung. Die vordergründige Geschichte dieser Charakteren wird vor einem Millionen Publikum am Radio ausgetragen. Der Hörer erfährt nur nach und nach den Hintergrund und die Zusammenhänge, weshalb die Geiselnahme im Radiosender durchgeführt wird. Dies trägt zur Spannung bei.
Aufgrund der gekürzten Version fehlen einige Zusatzinformationen, aber insgesamt kann man auch diese Version gut nachvollziehen. Meine Meinung: Spannung zwischen den Personen ist besser als Spannung der Action. Hintergrund ist besser als Vordergrund.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Viel zu konfus, 2. Juni 2008
Da ich "Die Therapie" des gleichen Autors vor kurzem angehört hab und es mir sehr gut gefiel, meinte ich, auch mit "Amok Spiel" nicht viel falsch zu machen. Doch weit gefehlt, denn ich habe selten so ein konfuses Buch "gelesen" wie vorliegendes.
Das Hauptproblem des Werkes ist meiner Meinung nach, dass die Charaktere und deren Hintergründe einfach zu schlecht erklärt werden. Man kann weder Sympathie zu den "Guten" noch Antipathie zu den "Bösen" aufzubauen, die Identifikation mit den Personen fällt somit sehr schwer. Somit ist man zu emotionslosen Zuhörer verdammt, ohne mit der Geschichte wirklich mitfiebern zu können.
Abgesehen davon weiß man oft schlicht auch einfach gar nicht, warum der oder der Charakter nun das oder das macht, was eigentlich seine Motivation ist. Erst zum, zugegeben ganz gelungenen, Ende hin wird alles erst relativ klar und man kann das Gehörte Revuew passieren lassen und kommt dann so einigermaßen mit. Dann ist es jedoch leider schon zu spät und das Gesamtpaket ist nicht mehr zu retten, was leider auch der wie immer hervorragende Sprecher Simon Jäger nicht vermag. Klar eines der schlechtesten Hörbücher, das ich je konsumiert habe.
Da es sich hier um die gekürzte Fassung des Buches handelt, kann es durchaus sein, dass viele - vielleicht langatmige, aber der Erklärung sehr zuträgliche - Passagen der Schere zum Opfer gefallen sind, um das Ganze nicht zu langatmig zu machen. Da ich die ungekürzte Version nicht kenne, ist das jedoch nur ein Verdacht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|