Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Blutleer und ziemlich langweilig, 13. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Neugier ist ein schneller Tod: Ein Fall für Lizzie Martin und Benjamin Ross (Gebundene Ausgabe)
Der ersten Fall von Lizzie Martin, der Gesellschafterin für feine Damen, und dem Polizisten, Ben Ross "Wer sich in Gefahr begibt", wurde in der Großstadt gelöst, jetzt schickt Ann Granger Miss Martin aufs Land. Die Idylle des Dorflebens täuscht, denn es geschieht bald der Ankunft der Hobbyermittlerin ein Mord. Der Ermordete ist der ungeliebte Rattenfänger aus London, der nun im gepflegten Garten liegt. Hatte der Unglückliche sich zu neugierig in die Angelegenheiten seiner Auftraggeber eingemischt? Mit gefälligen Worten stattet die Autorin ihre Geschichte aus, die leider ziemlich routiniert erzählt wird und kaum Spannung beim Leser aufkommen lässt.
Lizzie Martin wurde von dem reichen Charles Roche als neue Gesellschafterin seiner Nichte, Lucy Crawen, engagiert. Lucy wohnt bei ihren Tanten, Phoebe und Christina Roche, die knochentrockenen Jungfern, deren Gesellschaft für eine junge Frau zur Strafe werden kann. Eine neue Gefährtin soll ihr das Leben etwas leichter machen. Mit Miss Martin reist ein Doktor der Psychiatrie. Die aufmerksame Lizzie vermutet, dass er eine Diagnose bezüglich ihres neuen Schützlings stellen soll, da die junge Ehefrau den Tod ihres Babys noch immer nicht verkraftet hat. So soll sie den toten Säugling abgelehnt und im Dorf nach ihrem Baby gesucht haben. Verständlicherweise ist Lucy daraufhin als Irre gebrandmarkt und sehr misstrauisch gegenüber Fremden. Lizzie empfindet großes Mitleid mit der jungen Frau und versucht ihr zu helfen. Als sie Lucy kurze Zeit nach ihrer Ankunft wimmernd neben dem erstochenen Rattenfänger findet, ist ihr allerdings klar, dass sie alleine mit den Ermittlungen und der Suche nach dem Täter überfordert ist. Ben Ross eilt mit seinem Gehilfen herbei, obwohl er in London sehr beschäftigt ist. Illegale Geschäfte mit armen Kinderseelen sind an der Tagesordnung und die Aufklärung der düsteren Machenschaften nimmt den sympathischen Ermittler in Anspruch. Doch die Hilfe für seine geliebte Lizzie geht vor, zumal der Tote ja auch noch aus London stammt. Außerdem ist es höchs-te Zeit, die Beziehung zu seiner Freundin zu festigen. Oder sind die Gefühle der jungen Dame in der Zwischenzeit bereits abgekühlt?
Hatte der Erstling noch 368 Seiten, reichen beim vorliegenden Werk bereits 336 Seiten aus. Die fehlenden Seiten hätte man durchaus mit der privaten Entwicklung des Ermittlerduos füllen können. Das süße Knistern zwischen den Hauptprotagonisten, die aus so unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen, wird hier schmerzlich vermisst. Geradezu hölzern ist das Verhältnis zwischen Lizzie Martin und Ben Ross. Seine Frage zum Schluss, ob sie eigentlich noch miteinander gehen würden, hätte der aufrechte Leser mit einem resignierten Kopfschütteln beantworten müssen.
Ärgerlich sind außerdem gewisse moderne Ausdrücke, die natürlich auch auf eine schlampige Übersetzung hinweisen können. Zum Beispiel sind die Leute dauernd wegen etwas "gestresst" und dann steht einer auch noch im "Scheinwerferlicht".
Auch die Auflösung des Rätsels ist schon nach kurzer Zeit vorhersehbar und bereits im vorletzten Kapitel des Romans ist der Fall komplett abgeschlossen; der Schluss lahm und entbehrlich.
Wirklich schade, aber die Erwartungen des relativ interessanten Einstiegbandes erfüllt der Nachfolgeband in keiner Weise. Ob Lizzie Martin und Ben Ross in Zukunft in der Stadt oder auf dem Land ihre Fälle lösen - auf eine größere Leserschaft werden sie wohl verzichten müssen!
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Katharina, die Große und ein spannender Histo-Krimi, 8. November 2008
Ann Granger, die uns Leser schon mit einigen Protagonisten erfreut hat, hat sich hier mit einem gemischten Ermittler-Duo, die dazu noch einmal Ameteur und einmal Profi sind, ein Denkmal gesetzt. Die Handlung ist spannend, wie das Vorleben der beiden Helden. Auch wenn ich auf Crimi-Couch las, dass es nicht wahrscheinlich ist, dass eine Frau wie Lizzy in dieser Zeit unverheiratet und ohne Verlobten in ihrem Alter dasteht (und ich dem auch zustimme), tut dies der Sache keinen Abbruch. Katharina Thalbach mit ihrer einzigartigen Stimme, die sich an manchen Stellen überschlägt, liest es wunderbar. Ein schönes Geschenk für Histo-Krimi-Freunde und für Verehrer eines wachen Verstandes.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolle Atmosphäre!, 2. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Neugier ist ein schneller Tod: Ein Fall für Lizzie Martin und Benjamin Ross (Gebundene Ausgabe)
Auch der 2. Band aus der Reihe mit Lizzie Martin und Benjamin Ross ist hinreißend und spannend.
(Mit gefällt diese Serie noch viel besser als MARKBY & MITCHELL).
Die Handlung ist spannend und die Personen sind gut beschrieben (Lizzie ist einfach toll!). Granger kann die Atmosphäre so beschreiben, daß der Leser meint, er wäre direkt dabei!
Toll!
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