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Der Todeskünstler
 
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Der Todeskünstler (Gebundene Ausgabe)

von Cody McFadyen (Autor), Axel Merz (Übersetzer)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (155 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Lübbe; Auflage: Neuauflage. (16. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785723024
  • ISBN-13: 978-3785723029
  • Originaltitel: Face of death
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (155 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 34.859 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Smoky Barrett ist wohl das, was man „vom Leben gezeichnet“ nennt. Nur, dass das Leben, das sie gezeichnet hat, etwas dramatischer, tragischer und grausamer verlaufen ist als bei den meisten, ach: bei wohl allen Menschen. Denn die FBI-Agentin ist einem ebenso brutalen wie irrsinnigen Serientäter aufgesessen, der ihr alles -- ihren geliebten Mann und ihr Kind vorallem -- genommen hat. Im Nachhinein scheint er ihr auch noch die Karriere zu nehmen. Denn Barretts Gesicht ist von seinen Malträtierungen so entstellt, dass das FBI sich nicht mehr vorstellen kann, sie als Nachfolgerin ihres Chefs einzusetzen. Die Ermittlerin muss sich überlegen, ob sie nicht ganz etwas anderes machen will.

In ihre Überlegungen platzt ein Anruf, der Barrett in einen Fall verwickelt, der sogar noch grausamer, tragischer und dramatischer als ihr eigener zu sein scheint. Ein Mädchen namens Sarah droht mit Selbstmord, wenn Barrett nicht zu ihr kommt. Im Haus findet die FBI-Agentin ein Horrorszenario vor. Sarahs Zieheltern und deren Sohn wurden auf bestialische Weise hingerichtet und zum Teil ausgeweidet, das Schlafzimmer ist über und über mit Blut verschmiert. Sarah erzählt Barrett von einem rätselhaften „Todeskünstler“, dessen einziges Lebensziel darin zu bestehen scheint, alle zu töten, die dem Mädchen wohl gesonnen sind, um Sarah dadurch zu zerbrechen. Gemeinsam mit ihrem Team und unterstützt von Sarahs Tagebuch heftet sich Barrett an die Fersen des berechnend und wahnsinnig zugeich agierenden Killers -- und tritt dabei in einen Sumpf, der nicht nur Sarah für immer nach unten zu ziehen droht...

In Die Blutlinie hatte der kanadische Schriftsteller Cody McFadyen geschildert, wie Smoky Barrett zu ihren Narben kam. In Der Todeskünstler -- ein etwas gezwungen wirkender Titel, im Original heißt das Buch einfach The Face of Death -- schildert der Autor, warum die Narben so schwer verheilen wollen. Beizeiten verselbstständigt sich dabei McFadyens Phantasie auf eine unverständliche Art und Weise -- etwa da, wo er den gefassten Täter noch mit einem anderen Häftling in eine Zelle stopft, statt ihn in Einzelhaft zu stecken, und zwar nur, damit dieser nochmals ein „winselndes“ Opfer bekommt, das er vergewaltigen kann. Und auch die Schwarzweißzeichnungen von Der Todeskünstler -- hier das absolut Böse, dort die fast übermenschlich agierende FBI-Einheit, deren als unschlagbar geschilderten Kräfte dann ausgerechnet in der direkten Konfrontation mit dem Bösen aus Gründen der Dramaturgie doch noch zu versagen drohen -- muss man sich erst gewöhnen. Trotzdem ist Der Todeskünstler für alle, die auf Thriller über wahnsinnig intelligente Serienkiller stehen, ein absolutes Muss. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de



Kurzbeschreibung

Das Leben von Smoky Barrett verläuft endlich wieder normal. Sie ist Opfer eines verrückten Killers geworden und dem Tod nur knapp entgangen. Die schreckliche Tat hat sie noch lange in Albträumen und schlaflosen Nächten verfolgt. Ihren Beruf als FBI-Agentin wollte sie eigentlich an den Nagel hängen, doch mittlerweile hat sie neuen Mut geschöpft und geht wieder auf Verbrecherjagd. Als Smoky eines Nachts an einen Tatort gerufen wird, werden ihre schlimmsten Ängste wieder lebendig. Ein junges Mädchen droht im Haus ihrer Eltern Selbstmord zu begehen. Sie verlangt ausdrücklich nach Smoky und möchte sich nur ihr anvertrauen. Smoky findet das Mädchen im Schlafzimmer ihrer Eltern - sie kauert neben den grausam entstellten Leichen. Der Boden des Raums ist blutgetränkt; auf der Decke und an den Wänden prangen Blutgemälde. Der Todeskünstler hat das Mädchen besucht, und das nicht zum ersten Mal. Seit Jahren zerstört er das Leben des Mädchen, tötet jeden, der ihr lieb ist. Sein Ziel: sie in den Wahnsinn treiben und nach seinem Bild neu erschaffen. Smoky muss den Killer stellen, bevor er zurückkehrt und sein Werk vollendet ...

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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen 3, 5 Sterne spannend aber zu "amerikanisch" und unnötig detaillverliebt in punkto Grausamkeit, 3. Juni 2009
Von Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Der Todeskünstler (Taschenbuch)
Mit dem INhalt werde ich mich hier nicht mehr aufhalten, das haben andere getan
Meine Meinung: "Blutline" bekam von mir glatte 5 Sterne- mal was anderes ein starker ERstling!

Die hier vorliegende Fortsetzung hat mich aber nicht nicht so "wirklich" überzeugt.
Im folgenden meine Kritikpunkte:
1. wie schon beim Vorgänger hat mich auch hier wieder einmal, wenn nicht ganz so stark, die "schwarz-weiß Malerei"der Charaktere von Smokys Crew gestört- alle, allen voran Callie aind die "Besten, immer top blabla...., das nervt mitunter genau so, wie das ständige Zuckerschnäuzchen ...
2. Die derbe Ausdrucksweise und detallierte Liebenszene Smokys zu Beginn- ne wirklich!!! NEin, ich bin weder prüde noch zartbesaitet, aber das ist nun doch jenseits dessen, was ich in einem Thiller wissen will...
3. Die minuziöse Beschreibung Sarahs, wie ihre Eltern gequält werden und schließlich sterben- wie gesagt ich bin nicht zartbesaitet, aber diese unnötig grausam-detailierte Schilderung lebt von Gewalt! Wer das stark findet- also ich weiß ja nicht.. hier ist ne Grenze erreicht, die nicht überschritten werden sollte...
4. Zwischenzeitlich fehlte mir die Spannung, wie Smoky immer wieder in den Killer hineinschauen kann und schwupdiwups am Ende seinen Nsmen kennt, na ja....

Nebenbei:
Smokys Aussage das letztendlich gewisse Leute (ich will ja nix verraten) für die Entstehung des Monsters verantwortlich sind, halte ich in der Kürze für etwas gefährlich, aber das nur am Rande...

Fazit: ein guter Thriller, der mich teils gefesselt hst v.a. bei Sarahs Geschichte, der einen auch berührt. Der auf der anderen Seite auch zu sehr von der detaillierten Grausamkeit der Beschreibungen lebt und zu perfekte Protagonisten hat. Gut gefallen hat weiterhin die Loslösung Smokys von der Vergangenheit & das Ende Bonnie & Sarah und Doreen) das war wirklich ergreifend...

****Ingesamt lesenswerter Thriller Tendenz zu 3,5 Sternen****

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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Abgründig, 21. Juli 2008
Auch im zweiten Buch um FBI-Agentin Smoky Barrett schafft es Cody McFadyen, den Leser an Abgründe der menschlichen Seele heranzuführen. Seine Charaktere sind gut ausgearbeitet, und haben sowohl ihre Stärken, als auch Schwächen.

In diesem Buch steht Agentin Smoky Barrett vor der Entscheidung, ob sie ihren Job beim FBI eintauschen will gegen eine Stelle als Ausbilderin in Quantico. Ursprünglich war sie für die Nachfolge des Assistant Directors vorgesehen, aber durch ihre Narben erscheint sie der FBI-Führung nun nicht mehr repräsentativ genug für diesen Job. Smoky nimmt erstmal Urlaub, um dieses Angebot zu überdenken. Aber nicht nur dafür. Sie hat sich auch vorgenommen, die Sachen ihres toten Mannes und ihrer toten Tochter im Haus wegzupacken, da diese ja nun "nicht mehr dort wohnen". Zusätzlich muss sie sich auch um Bonnie, ihre Pflegetochter, die in Teil eins zu ihr kam, kümmern. Aber Smoky wird die Auszeit nicht gegönnt. Eine Familie wurde brutal ermordert, und die überlebende Adoptivtochter Sarah hat ausdrücklich nach Smoky gefragt, und droht, sich zu erschießen, wenn sie nicht mit ihr sprechen kann. So muss Smoky zurück an die Arbeit, und erhält durch die Ermittlungen und auch durch das Tagebuch des Mädchens Einblick in Abgründe von Kindesmissbrauch, Menschenhandel, Folter, Erpressung und Korruption.

Der Fall in diesem Buch betrifft die Protagonisten nicht so persönlich, wie im ersten Teil, sie werden nicht direkt angegriffen, aber dennoch gibt es Parallelen zwischen Sarah und Bonnie. Ein großer Teil der Geschichte wird von Sarah selbst in Form ihres Tagebuches erzählt, und die Erzählform wechselt somit öfter die Perspektive, was durchaus gut gelungen ist. Und während ich im ersten Teil recht schnell wusste, wer der Täter ist, kam dies hier nicht so deutlich zum Vorschein, da der Plot komplizierter gestrickt ist, und die Fäden sich erst nach und nach entwirren, was die Geschichte bis zum Schluß spannend bleiben lässt. Auch zunächst vermeintliche Logikfehler lösen sich später stimmig auf. Und natürlich bangt man als Leser auch mit Sarah und fragt sich, ob es dem Künstler wohl gelingt, sein Werk zu vollenden, und welches Ende eigentlich für sie vorgesehen ist.

Alles in allem sehr gelungene Thriller-Unterhaltung mit Gänsehaut-Faktor. Ich bin gespannt, ob wir noch mehr über Smoky Barrett zu lesen bekommen werden.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Packender Thriller mit Freigabe ab 18!, 20. April 2008
Von Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Kaum hat Smoky Barrett den Nachfolger von Jack the Ripper zur Strecke gebracht (siehe DIE BLUTLINIE) wartet schon der nächste schockierende Fall auf die FBI-Agentin und ihr Team: Ein junges Mädchen droht mit Selbstmord und verlangt ausdrücklich mit Smoky zu sprechen. Im Schlafzimmer ihrer Eltern findet Smoky das Mädchen neben zwei grausam entstellten Leichen. Doch damit nicht genug. Sarah, so der Name des Mädchens, vertraut Smoky an, das dies das Werk des Todeskünstlers ist. Ein Mann, der seit Jahren Sarahs Leben zerstört, in dem er jeden tötet, den das Mädchen liebt. Sein Ziel st es Sarah in den Wahnsinn zu treiben und nach seinen Vorstellungen neu zu erschaffen.

Schon mit DIE BLUTLINIE hat Cody Mcfadyen bewiesen, dass seine Romane nichts für schwache Nerven oder empfindliche Gemüter sind. Auch DER TODESKÜNSTLER macht da keine Ausnahme, denn die zum Teil sehr detaillierten Gewaltbeschreibungen sorgen mit Sicherheit dafür, dass der Roman nicht unbedingt für Leser unterhalb der Volljährigkeitsgrenze geeignet ist. Doch anders als zum Beispiel der belgische Autor Luc Deflo in seinem Roman NACKTE SEELEN ist bei Mcfadyen die Gewalt nur Mittel zum Zweck. Er kann mit einem durchdachten und hochspannenden Thriller überzeugen, der zwar ein paar Seiten benötigt, um den Leser zu fesseln, dann aber von Seite zu Seite besser wird.

Fasziniert und schockiert erfährt man immer mehr über das Schicksal der kleinen Sarah und hofft natürlich, dass der Todeskünstler nicht sein Ziel erreicht. Das man bei genauerer Betrachtung der Handlung Zweifel bekommt, ob das Schicksal der kleinen Sarah nicht vielleicht doch ein wenig zu viel des Guten ist, spielt für die Bewertung keine große Rolle. Letztlich ist DER TODESKÜNSTLER ein Roman, der unterhalten soll. Und das gelingt Cody Mcfadyen auch im zweiten Band seiner Reihe um Smoky Barrett ganz ausgezeichnet.

Mit diesem Roman beweist Cody Mcfadyen, dass der Erfolg seines Debütromans keine Eintagsfliege gewesen ist. Wer sich auf DER TODESKÜNSTLER einlässt, sollte nicht unbedingt zu den ängstlichen Krimifans gehören, wird dann aber mit einem überaus spannenden Thriller belohnt.
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