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59 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein inspirierendes, ein faszinierendes Werk über Tragik und Hoffnung der Menschheit, 28. September 2009
Länge:: 2:41 Minuten
Als ich mit dem Lesen des Buches begonnen habe, stand ich zuerst einmal fassungslos vor dem offensichtlichen Umfang der Recherchearbeit, die Walter-Jörg Langbein für sein Buch geleistet hat, aufgrund derer er in der Lage ist, einen bunten Teppich wissenschaftlicher Tatsachen vor seinem Leser auszubreiten, die so noch lange nicht im Allgemeinbewusstsein angekommen sind.
Aber das Buch kann noch viel mehr: Der Autor versteht es meisterhaft, modernste Erkenntnisse mit den Inhalten uralter, nicht nur religiöser, Schriften zu verknüpfen, und sie zu einer schlüssigen Übereinstimmung zu bringen.
Ausgehend von der Maya-Weissagung, nach der im Jahre 2012 die Welt untergehen soll, entwickelt er eine fulminante Abfolge von Thesen, deren Stimmigkeit man sich als Leser nicht entziehen kann.
Alle dargebotenen Fakten in Erwägung ziehend, stelle ich fest, dass dieses Buch es schafft, die eigentliche Tragik der Menschheit aufscheinen zu lassen: Diese besteht in dem Missverhältnis zwischen menschlichem Körper und menschlichem Geist.
Wir sind in der Lage, die Ahnung einer Ahnung von der Größe des Universums und von der Länge der Zeitläufe zu entwickeln, ohne dass uns irgendein Instrument zur Verfügung stünde, diese Dinge nennenswert beeinflussen zu können.
Walter-Jörg Langbein kommt am Ende seines Buches dennoch zu einer Lösung, die da lautet: Aufbruch ins All!
Wie auch immer das Überleben der Menschheit angesichts sehr real bestehender Bedrohungen nun gesichert werden wird, und ob dies überhaupt gelingt, wird sich erweisen. In jedem Fall jedoch dürfte es eine gute Idee sein, sich in der verbleibenden Zeit mit den Thesen des Buches "2012 - Endzeit und Neuanfang" vertraut zu machen.
Da es zehn Sterne hier bei Amazon ja nicht gibt, kann ich leider nur fünf vergeben, was ich hiermit voller Begeisterung tue.
Die in diesem Buch vorgetragenen Gedanken haben mich zu meiner Videorezension inspiriert: Muss die Schöpfungsgeschichte umgeschrieben werden?
(Musik aus: "Die Schöpfung" von Joseph Haydn, gesungen von Ursula Prem).
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64 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überzeugendes Update, 28. Juni 2009
"Wir verschließen die Augen vor der drohenden Apokalypse und weichen auf Nebenschauplätze aus. Wir verdammen die Abgase unserer Autos und verdrängen Apokalypsen viel größeren Ausmaßes, auf die wir keinen Einfluss nehmen können."
(Jörg-Walter Langbein)
1972 konnten mich beim Lesen von "Aussaat und Kosmos" die Thesen einer "Prä-Astronautik" begeistern. Da ich noch mehr wissen wollte, besorgte ich mir mit "Erinnerungen an die Zukunft" (1968) und "Zurück zu den Sternen" (1969) die ersten Bücher Erich von Dänikens. Danach griff ich auf weitere, bereits ältere Bücher zurück, wie z. B. "Aufbruch ins dritte Jahrtausend" (Originalausgabe 1960), "Der Planet der unmöglichen Möglichkeiten" (1968), "Die Entdeckung des ewigen Menschen" (1970) von Louis Pauwels (1920-1997) &Jacques Bergier (1912-1978), sowie "Phantastische Vergangenheit" (1966) und "Die Meister der Welt" (1967) von Robert Charroux (1909-1978). Um mich dem Studium der Geschichte und Religionen zuzuwenden, beendete ich mit Ernst von Khuons (1915-1997) "Waren die Götter Astronauten" zunächst die parawissenschaftliche Lektüre.....
.....bis ich aufgrund meiner Ägypten-Reisen mit von Dänikens "Die Augen der Sphinx" (1989) und "Das Licht der Pharaonen" (1996) von Peter Krassa und Reinhard Habeck, sowie "Das Sternentor der Pyramiden" (1997) und "Verbotene Ägyptologie" (2001) von Erdogan Ercivan erneut in die mittlerweile weltweit als "Paläo-SETI" bezeichnete Thematik einstieg. Mit Ercivans Schreibweise und Argumentation setzte ich mich, auch in Amazon-Rezensionen, besonders kritisch auseinander.....
Walter-Jörg Langbeins religionsgeschichtskritisch fundierte Sachbücher "Lexikon der biblischen Irrtümer" (2003), "Lexikon der Irrtümer des neuen Testament" (2004), "Das Sakrileg und die heiligen Frauen" (2004), "Die Geheimnisse der sieben Weltreligionen" (2005), "Maria Magdalena" (2007) und "Eine kurze Geschichte von Gott" (2007) habe ich mit Begeisterung gelesen und rezensiert.....
Mit "2012. Endzeit und Neuanfang. Die Botschaft der Maya" kehrt Langbein nach 30 Jahren zur Thematik seines ersten Buches "Astronautengötter" (1979) zurück. Auch hierbei bedient er sich seiner theologischen Kenntnisse und der wissenschaftlichen Arbeit und Argumentation. Er beschränkt sich hierbei jedoch nicht nur auf die "Lehrmeister aus dem All" wie die Kachinas der Hopi-Indianer, der Elohim des Alten Testaments, das apokryphe Buch Henoch über die gefallenen Engel und die Vimanas (Himmelsfahrzeuge) der Hindus. Er begründet, dass Platon die Atlantis-Geschichte nicht erfunden hat, um seinen idealen Staat darzustellen, sondern Tatsache geschildert hat. Das biblische Paradies weist Parallelen zum Garten der Hesperiden im griechischen Sagenkreises auf. (S. 34 ff.) Dem biblischen Noah diente offenbar Utnapischtim aus dem 5000 Jahre alten sumerischen Gilgamesch-Epos als Vorlage. Bei einer Weltflut sei neben Atlantis auch ein pazifischer Kontinent versunken, dessen Existenz sich in den Kolossen der Osterinsel und den gewaltigen Bauten von Nan Mandol mit ihren tonnenschweren Steinkolumnen (S. 57 ff.) manifestiert hat.
Langbein erläutert, dass ein gigantischer Himmelskörper aus dem All jederzeit die "Apokalypse" und das Ende allen Lebens auf unserem Planeten herbeiführen kann (S. 129). Am 2. März 2009 und gut zwei Wochen später sausten "kleinere" Meteoriten mit rund 45.000 km/h an der Erde vorbei, die bei Kollision verheerende Wirkungen gehabt hätten. Auch die Offenbarung des Johannes schildert "was bald geschehen muss" (S. 86 ff.), ebenso die Walam-Olum-Chronik der Lenni Lanape (S. 89) und der zu den vier - in Maya-Schrift aufgezeichneten - Codices zählende Codex Tro-Cortesianus, sowie das im 16. Jahrhundert in Latein niedergeschriebene Popol Vuh. Neben den kosmischen Gefahren ist auch die des "Höllenpfuhls" stets aktuell. Sodom und Gomorrah ist nur ein Beispiel für den Ausbruch eines Vulkans. Im Yellowstone-Nationalpark schlummert ein Riesenvulkan (S. 160), dessen Ausbruch alles bisherige - im wahrsten Sinne des Wortes - in den Schatten stellen würde.
Der Kalender der Mayas (S. 106 ff.) besteht aus großen, 5125 Jahre dauernden Zyklen keine große Apokalypse am Ende der Zeiten, sondern immer wieder neue Weltuntergänge, auf die stets neue Schöpfungen folgen (S. 44). Wie bereits vorhergesagte Termine für die Parusie Christi und die biblischen Apokalypse (S. 122) nicht eingetreten sind, wird auch am 21.12.2012 die Welt nicht untergehen. Bei den Mayas gibt es keinen absoluten Endpunkt! Langbein sieht in dem Termin jedoch eine Warnung vor der permanent möglichen kosmischen und/oder irdischen Apokalypse und eine Mahnung zum "Sprung des Menschen in ein kosmisches Zeitalter" zur Rettung seiner Spezie und Welt....
Der Autor weiß, wovon er schreibt, denn er hat sich vor Ort, wie auf seiner 22.000 Kilometer langen Reise zu den Bauten von Nan Mandol, selbst ein Bild machen können (S. 65). Auf den Weltkonferenzen der "Ancient Astronaut Society" trat er mehrmals als Referent auf. Der eingangs erwähnte Jacques Bergier war sein Ziehvater, mit Koryphäen wie Hermann Obert (18941989), dem Vater der Raumfahrt führte er persönliche Gespräche (S. 211). Prof. Dr. Dr. Obert bejahte ihm gegenüber nicht nur die Vertretbarkeit der Prä-Astronautik, sondern beantwortete die Frage nach einem von Außerirdischen übermittelten Wissen mit den Worten "Es muss nicht, aber es kann...."
"2012" ist ein kenntnisreiches, überzeugendes und spannend zu lesendes Update einer durchaus ernst zunehmenden "Grenzwissenschaft".
5 Amazonsterne.
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40 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Drohende Apokalypse, 27. November 2009
Der Autor Walter Langbein hat mit diesem Buch 2012 Die Botschaft der Maya" ein Meisterwerk geschaffen.
Es war mir ein großes Vergnügen, etwas Derartiges wie einen Abenteuerroman zu verschlingen. Walter Langbein
bringt uns die geschichtliche Botschaft auf eine lockere leichte Schreibweise näher.
Man spürt, dass der Autor selbst an den Schauplätzen recherchiert hat und sich mit Leib und Seele dieser
Aufgabe widmet. Seine Erklärungen wirken überzeugend.
Die Schilderung über die drohende Apokalypse ist gut verständlich angekommen. Und ich bin ebenfalls der Überzeugung, dass es für jedes Ende einen neuen Anfang gibt.
Ich schließe mich den Meinungen der vielen Leser vor mir an.
Gerne hätte ich mehr als 5-Sterne vergeben, was leider nicht möglich ist.
Ein faszinierendes Werk, das ich jedem empfehlen kann.
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