Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schlechte Fanart in Buchform, 2. Januar 2006
Der deutsche Geschäftsmann Vincent von Kretsch kommt 1933 nach Shanghai und ist äußerst interessiert und fasziniert von dem Zauber des Asiatischen. Er trifft kurz nach seiner Ankunft den Sohn seines Geschäftspartners Bai Lei und ist von diesem gleich noch viel mehr bezaubert. Die Verhältnisse der Familie von Bai Lei sind äußerst kompliziert. Es folgt eine Story voll Eifersucht, Streit und Intrigen...Warum dieser Manhwa unter dem "Adult"-Label des Verlages erscheint ist mir ein Rätsel. Keine Spur von Erotik, Shounen Ai in Homöopathischen Dosen und absolut verwirrende Story - chaotisch im Aufbau der Seiten und der Geschichte. Manchmal fällt es einem schwer die Charakter zu unterscheiden... Der Zeichenstil ist echt schlecht - unausgereifte Fanart in Buchform. Kann von einem Kauf nur abraten.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Mein Urteil: Lohnt sich nicht zu kaufen, 10. Juli 2006
Rezensionen sind eigentlich dafür gedacht, Käufern bei der Entscheidung über den Erwerb von Artikeln zu helfen. Darum gehe ich jetzt ganz einfach von jemanden aus, der nichts über diesen Manga weiß, außer dem Klappentext, der hier auch lesbar ist. Jemand, der überlegt: lohnt es sich, den Manga zu kaufen? Sind die Bilder gut? Ist die Story gut?
Auf alle drei Fragen würde ich "Nein" antworten.
Meine Meinung zu der Story: Es gibt keine. Ja, es gibt mehrere einzelne Episoden, die in vagen Zusammenhang miteinander stehen, doch wahllos aneinander gereiht sind.
Aber es gibt weder eine gut erzählte Liebesgeschichte zwischen den Hauptcharakteren (die beiden begegnen sich sogar fast nie und wenn, dann reden sie scheinbar kaum miteinander), noch einen "roten Faden" oder gar Plot - was ist der "Knackpunkt" der Geschichte? Ein deutscher Geschäftsmann möchte in Shanghai Handelsbeziehungen knüpfen und verliebt sich dort spontan in einen schönen Chinesen. Seitenlange schmachtende Blicke. Dazu kommen noch ein paar beliebige Rückblenden aus der Familiengeschichte Leis und schließlich ein psychopathischer, mordlüsterner Stiefbruder. Alles aber ausgesprochen wirr und willkürlich, eben wie sich Amateure oft eigene Stories ausdenken, ohne die Ausdauer und das Talent für einen durchdacht entworfenen eigenen Roman zu haben.
Meine Meinung zu den Bildern: Die Zeichnungen sind sehr grob ausgeführt, manchmal fast wie in einem Kinderbilderbuch, mit wenig Sinn für lebendige Gesichtsausdrücke und Körpersprache - beides ist sonst typisch für gute Mangas. Die Bilder wirken daher sehr amateurhaft. Besonders drastisch wird dies an einer Stelle, an der einer der Hauptdarsteller wohl ein entsetztes Gesicht machen soll (das lässt sich aus dem Text entnehmen), aber freundlich grinst.
Zum Thema Androgynität: ich habe schon sehr viele Shonen-ai Mangas gelesen und weiß, dass Androgynität NICHT heißen sollte, dass männliche Charaktere aussehen wie Mädchen bzw. kleine Jungen, auch wenn sie angeblich erwachsene Männer sein sollen.
Ein Blick in professionelle Shonen-Ais wie "Bronze", "Kizuna", "Gorgeous Carat" etc. zeigt, was Androgynität sein kann, wenn die Mangaka ihr Handwerk erlernt hat.
Alles in allem ein Manga auf Amateurniveau, der sicher nur extreme shonen-ai Fans befriedigt, die kein Interesse an einer sinnvollen Handlung haben und besonders auf mädchenhafte Jungs stehen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Manwha made in Germany, 30. August 2006
Zuerst dachte ich es wäre ein Manwha - Name des zeichners und Titel deuteten beides darauf hin. Um so mehr war ich beeindruckt als ich feststellte, dass es ein dt. Titel ist - auch wenn es schwierig war durch die Geschichte hindurch zu steigen. Das ungewöhnliche Setting gefiel mir und die Qualität der Zeichnungen nimmt zu in gegensatz zu den meisten Japanische Manga, wo die Zeichner mit der Zeit immer nachlässiger werden. Das Charakteredesign distanziert sich ebenso von dem deutschen Standart-Manga mit den großen Kulleraugen - was ebenso gefiel. Die Tatsache dass der Band über 200 Seiten Lesesprass versprach, brachte mich zum ersten mal dazu mehr als 30 min an einen Manga-Band zu sitzen. Alles in allem ist Shanghai Passion ein eigensinniger Manga mit zunehmend ästhetischen Bildern, den ich nicht mehr missen möchte, wenn auch der Shonen-ai-Gehalt in kleinen Dosierungen daherkommt, weswegen Hardcore Yaoi-Anhänger, die auf expliziten SEX-Darstellungen wie bei Kizuna stehen, nichts damit anfangen können.
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