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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Willkommen in meiner Welt, 31. Juli 2007
Es ist erstaunlich. Wirklich. Man liest dieses Buch und es kommt einem vor als hätte man es selbst geschrieben. Zumindest die weiblichen Ansichten und Theorien, was Männer dazu bringt uns nicht anzurufen oder uns abzusagen. Ja, wir Frauen sind leider so, dass wir IHN immer in Schutz nehmen und sogar Ausreden für sein dämliches Verhalten haben, nur um uns nicht eingestehen zu müssen, dass er uns nicht will. Und es ist irgendwie wahnsinnig witzig sich selbst so oft wieder zu finden in den Beispielen und Texten. Auch wenn einem manchmal die Schamesröte ins Gesicht steigt, weil man sich zu sehr wieder erkennt. Und so hart Gregs Worte auch ab und an klingen (".. er steht einfach nicht auf Dich...." "...hast Du wohl ein Ticket im Er-steht-nicht-auf-Dich-Jet gebucht."), es ist die Wahrheit. Dank ihm habe ich ekannt, dass ich mehr wert bin und ich jemanden verdiene, der mich auf Händen trägt. Und ich weiss nun auch wo der Spaß aufhört.
Alles in allem habe ich mich köstlichst amüsiert und viel gelernt. Nicht nur über Männer sondern vor allem über mich.
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170 von 192 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Rollenbilder aus der Steinzeit, völliger Humbug!, 6. März 2008
Vorab, jaa auch Männer lesen dieses Buch und ich muß sagen, dieses Buch könnte der perfekte Beziehungskiller sein.
Die Autoren enttäuschen mich! Während Sex'n the City doch recht amüsant ist, baut dieses Buch vollkommen auf alten Rollenbildern. Kaum ein Buch ist so sexistisch wie dieses. Ständig heißt es ein Mann muss so sein (..) wenn er dich wirklich liebt.
- Ein Mann MUSS zum ersten Rendevouz bitten
- Ein Mann MUSS stets interesse zeigen und dich 4 mal am Tag anrufen
- Ein Mann MUSS stets geil sein auf dich und auf sex
- Ein Mann MUSS egal was ihm passiert stets an dich denken und für dich da sein
- Ein Mann MUSS Alles...
Selten gibt es Bücher, die einen Mann so in die Jäger- und Sammler-Rolle zwängen wie dieses. Sogar das Anbieten der eigenen Telefonnummer nach einem Date wird hier als Suggestiv-Masche von Männern propagiert, der Frau am besten nicht nachkommen soll. Denn auch den ersten Anruf MUSS der Mann machen.
Dieses Buch ist eine Bestätigung für all die "nicht locker lassenden" Männern, für all die Aufdrindlichen, für all die Stalker, für all die Kämpfer, die eine Frau solange "penetrant umgarnen" (oder gar belästigen) bis sie nachgiebt.
Die Grundthese des Buches ist: "wenn er dich wirklich will, dann wird er Berge versetzen, nur um mit dir zusammen zu kommen/zu sein. Ein mann der dir nicht völlig hinterläuft, ist kein richtiger Mann oder psychisch gestört."
Auf Dinge die Männer wirklich beeinflußen, wie zum Beispiel das Sexleben oder das Aussehen einer Frau, darauf wird gar nicht eingegangen! Viel mehr stellt dieses Buch Regeln auf und versucht sich mit partizipativen Spielchen aus der Psychologie. Das "gesunde Hinterfragen" der Thesen im Buch wird beantwortet mit einer sehr repräsentativen Umfrage per Email an 20. Männern, die sich in den Kernfragen immer einig sind (Fragen wie: "Essen sie mit Gabel und Messer?").
Dieses Buch baut auf der These des schwanzgesteuerten Jägers, der immer an dich denkt, dich immer anruft, immer für dich da ist, niemals Schluß mit dir macht, immer geil ist, nie eine Auszeit braucht, immer den 1. Schritt macht weil es sein Naturell (der Jäger) ist, etc.pp..
Ziel dieses Buches ist es, dass Frau am besten gar Nichts mehr tun braucht wenn der Mann wirklich an ihr interessiert ist, außer kleine Signale zu senden beim flirt (Zitat: Ein Lächeln und ein Augenzwinkern genügt vollkommen). Ein wirklich interessierter Mann findet dich überall, begehrt dich überall, ist stets für dich bereit und denkt immer nur an dich.
Fazit für mich und was ich lerne aus diesem Buch ist, das ich genau so eine Frau begehre, die nicht den Ratschlägen aus diesem Buch folgt. Eine Frau die zum ersten Schritt fähig ist, eine Frau die mich anruft, eine Frau die ihre eigenen Ideen einbringt, eine AKTIVE Frau auf gleicher Augenhöhe. Nicht ein Geschöpf oder eine Sache für die ich selbst Alles geben muß, weil sie so schön ist und ich so pausenlos geil auf die bin.
Der Leserbrief und Antwort-Stil des Buches trifft auch nicht meinen Geschmack. Und zum Schluss: Ja es gibt sie, es gibt Männer die nicht stets anrufen und ihre Freiräume brauchen, auch mal 2 Wochen wegfliegen, auch mal etwas vergessen, auch mal nicht können im Bett oder sich unsicher sind ob das Liebe ist was sie empfingen und die aus Prinzip nicht heiraten wollen UND NICHT WEIL SIE NICHT AUF DICH STEHEN sondern weil sie Menschen sind und ja, Menschen neigen zu Fehlern, was nach diesem Buch immer sofort ein Anlass zum Schlussmachen sein MUSS, denn es gibt ja noch so viele andere Männer DIE AUF DICH STEHEN..
Dann viel Spaß beim Suchen, ich kann voller Stolzes behaupten nicht zu den penetranten Männern zu gehören, übrigens habt ihr uns dazu erzogen, vergißt das nicht! Wäre ich in einem Land aufgewachsen, in dem Frauen Kopftücher tragen müssen und sich Männer sowieso das nehmen, was ihnen zusteht, ja dann hätte mir dieses Buch sehr gefallen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gnadenlos direkt, 5. März 2007
Wir Frauen kennen alle das Problem: man lernt einen Mann kennen, der ausnahmsweise mal interessant ist und an dem man eindeutiges Interesse hat - allerdings scheint er wohl nicht so zu wollen, wie wir das wollen. Entweder braucht er noch seine Zeit, hat ja so viel zu tun, hat die letzte Beziehung noch nicht verarbeitet, will nur eine Freundschaft etc.
Männer tischen uns die eigenartigsten Ausreden auf, um nur das eindeutige nicht aussprechen zu müssen: "Ich stehe halt einfach nicht auf Dich!". Und anstatt dass wir die Zeichen (er ruft nicht an, kümmert sich nicht um mich, erscheint nicht zu Verabredungen) richtig deuten, suchen wir für ihn Entschuldigungen, um uns mit der Wahrheit nicht auseinandersetzen zu müssen.
Dieses Buch habe ich mir aus dem Grund gekauft, weil ich im Moment auch in der Position bin, dass ich mein Handy hypnotisiere und bete, dass "ER" entweder anruft oder sonst irgendwie ein Lebenszeichen schickt. Und natürlich habe auch ich mir die eigenartigsten Ausreden zurechtgelegt, warum er nicht in der Lage ist, 5 Tage keine SMS schicken zu können.
Tja, so hart es ist, aber er steht wohl einfach nicht auf mich!
Ganz ehrlich - es ist befreiend! Bevor ich weitere Tage und Wochen damit verbringe jemandem (jetzt oder in Zukunft) nachzulaufen und wieder daran zu erinnern, dass es mich gibt, sage ich mir: "Wenn er sich mit mir treffen wollen würde, würde er sich melden. Er steht halt einfach nicht auf mich!"
Allerdings ist das Buch teilweise wirklich zu direkt und unter der Gürtellinie. Selbst wenn die Frauen, die diese Briefe an die Autoren schreiben, fiktiv sind, werden die Antworten teils doch ziemlich herb, herablassend und beleidigend verfasst.
Was vielleicht leicht amüsant wirken soll, kommt hier mit einer Holzhammer-Mentalität rüber.
Fazit: alles in allem sehr gute Denkanstöße und Ideen - allerdings lässt die Ausführung (Sprache) etwas zu wünschen übrig. Weiterempfehlen möchte ich es trotzdem, denn die Schlichtheit der Botschaft ist einfach zu befreiend.
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