Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
wer es heiss mag, ein guter Thriller, 19. Juni 2007
Sayre Lynch, einzige Tochter des mächtigen Clan-Führers Huff Hoyle, bricht ihren heiligen Schwur und kommt nach zehn Jahren zurück in ihre Heimatstadt Destiny in Louisiana. Einziger Grund; ihr Bruder Danny hat Selbstmord begangen. An der Beerdigung trifft sie auf ihre verhasste Familie (Vater Huff und Bruder Chris) sowie deren Anwalt Beck Merchant. Und alles kommt ihr innerlich wieder hoch. Denn mit ihrer Familie verbindet sie gar nichts mehr, nur hässliches. Ihr einziges Ziel ist so schnell und unauffällig wie möglich wieder zu verschwinden, den Verbrechern den Rücken zu kehren. Einzig Beck Merchant, Anwalt der Familie, zieht sie in seinen Bann, obwohl sie überzeugt ist, dass er ebenfalls korrupt, geldgierig und gewissenlos ist.
Doch da ist ein junger Polizist, der nicht so richtig an den Selbstmord von Danny glaubt. Zu viele Spuren am Tatort weisen auf Mord hin. Sayre beschliesst, aufgrund dieses Verdachts, vorerst zu bleiben. Im Laufe der Ermittlungen muss sie jedoch feststellen, dass ihre Familie vor den schlimmsten Verbrechen nicht zurückschreckt. Einzig Beck verwirrt sie mit seiner Art immer mehr. Ja zwischen ihnen beginnt es so richtig zu knistern und funken.
"Weissglut" ist ein Thriller wie ich es von Sandra Brown meistens gewohnt bin. Alles kommt vor wie Korruption, Hass, Unterdrückung, Gewalt und als Gegenpol Liebe. Während des Lesens sah ich mich als Zuschauer mitten im Geschehen sitzen. Die einzelnen Szenen liefen wie in einem Film in meinem Kopf ab. Ich verzweifelte fast, als Huff und Chris ihre Arroganz und Niederträchtigkeit auf ihre Mitarbeiter niederprasseln liessen. Es brodelte und kochte so richtig in meinem Brust. Die heisse Affäre zwischen Sayre und dem undurchschauben Beck gibt der ganzen Geschichte noch zusätzlichen Sprengstoff.
Fazit: Der spannungsgeladene Thriller ist buchstäblich gespickt mit teuflischen Maschenschaften und dramatischen Wendungen. Das Finale typisch à la Sandra Brown, einfach gewaltig. Guter Thriller mit einer köstlichen Priese erotischer Spannung.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Mischung aus Nervenkitzel, Gänsehautfeeling und erotischer Spannung, 19. März 2007
Sayre Lynch tut etwas, was sie nie für möglich gehalten hätte. Sie kehrt nach Hause zurück. Zu der Familie, die sie so sehr hasste und missachtete.
Ihr Clan besitzt eine Gießerei, die Schuld für viele Probleme in der Umgebung war. Sie ist Teilhaberin dieser Firma, doch sie hat sich schon vor längerer Zeit ein eigenes Leben aufgebaut, ohne ihre schreckliche Familie.
Doch dann wird ihr jüngerer Bruder ermordet aufgefunden. Der Verdacht auf Selbstmord entpuppt sich bald als falsch und so beginnt die schwierige Suche nach dem Mörder.
Beck Merchant, der Anwalt ihrer Familie, ist ihr am Anfang zuwider. Sie hält ihn für skrupel- und gewissenlos, gierig und geldgeil. Aber wie soll man auch sonst sein, wenn man für eine so furchtbare Familie arbeitet. Trotzdem zieht er sie auf eine geheimnisvolle Art an...
"Weißglut" ist einer der neusten Thriller der US-amerikanischen Bestsellerautorin Sandra Brown. Familienkonflikte, Mord und Emotionen verbinden sich zu einer spannenden Geschichte mit sozialkritischen Anklängen. Am Anfang des Buchs werden die ersten Puzzleteilchen gestreut, die sich jedoch erst am Ende zu einem Ganzen zusammenfügen. Durch die Mischung aus Nervenkitzel, Gänsehautfeeling und erotischer Spannung wird dieses Buch zum fesselnden Thriller, Spaß beim Lesen ist garantiert.
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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klingt, als ob man's schon mal gesehen hätt'!, 14. März 2007
Was für eine angenehme Hörbuchunterhaltung und spannend auch noch! Klasse! Das hat sie wieder einmal toll gemacht, die Hansi Jochmann. Der Verlag (Random House) hat mir ihr eine richtig angenehme Sprecherin für WEISSGLUT engagiert. - Alles richtig gemacht. Dafür 5 Sterne, bedingungslos.
Der Einstieg in WEISSGLUT ist für den Zuhörer einfach. Dass Sayre (ausgesprochen wie "Ser") mit ihrer Familie nichts mehr zu tun haben will und schon lange einen Riegel hinter die Vergangenheit geschoben hat, wird schnell klar. Dass ihr der Selbstmord ihres Bruders Danny dann nicht nur schwer zu schaffen macht, sondern auch noch etliche Rätsel aufgibt - auch klar. Dass das Wiedersehen mit dem offensichtlich schwer geltungsbedürftigem Vater (Huff) und dem arrogant umtriebigen Bruder Chris sie nicht wirklich amüsiert - schon klar, schon klar. Doch als Sayre dann Beck Merchant kennerlernt, der die Familie und Huffs Firma in Rechtsdingen vertritt, ist der Ofen aus. Er scheint ein richtig unsympathisches Ar****** zu sein.
Was sich hier abzeichnet, scheint beinahe so berechenbar wie in Nora Roberts Liebesschnulzen und ist es leider auch. Wie die "Sache" zwischen Sayre und Beck überhaupt angeht und irgendwann vielleicht wieder aus - , macht glücklicherweise nur einen kleinen Teil der Gesamthandlung aus.
Sayres Entschluss Destiny nach der Beerdigung ihres Bruders so schnell wie möglich wieder zu verlassen, vertagt sie jedenfalls schnell, als sie nach der Beerdigung eine interessante Bekanntschaft macht. Hauptantrieb den Tod ihres Bruders zu klären ist aber eigentlich nur die Tatsache, dass dieser sie kurz vor seinem Tod zwei Mal angerufen hat. Sie aber aus altem Familienhass nicht mit ihm sprechen konnte...
Sandra Browns Geschichte kommt ins Rollen. Stück für Stück fließt die verkorkste Familiengeschichte der Hoyles aus ihrer Feder, vielmehr - in diesem Fall - aus Hansi Jochmanns Mund. Und sehr bald kann man Sayres Groll verstehen und die Vermutung, dass sich Danny keineswegs selbst (Schrotflinte in den Mund und Kopf weggeblasen!) umgebracht hat, wird immer mehr zur Tatsache. - Aber wer war es dann?!
Die Story selbst würde ich nicht als absolut einmalig und spannend bezeichnen, das klingt alles ein bisschen wie schon mal da gewesen oder im Fernsehen oder auf Leinwand gesehen. Ich könnte mir vorstellen die Buchvorlage mit "nur" 3 Sternen zu bewerten. Das Hörbuch allerdings ist - wie eingangs erwähnt - ein großer Gewinn.
((( Aber vielleicht sehen wir das alles sowieso noch irgendwann auf Leinwand? )))
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