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Wasserfarben.
 
 

Wasserfarben. (Broschiert)

von Thomas Brussig (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 229 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 6., Aufl. (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746620090
  • ISBN-13: 978-3746620091
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 756.888 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bevor Thomas Brussig mit "Helden wie wir" und "Sonnenallee" überwältigende Erfolge feierte, war unter einem Pseudonym sein erster Roman "Wasserfarben" erschienen: Es ist die trotzige, traurige, komische Geschichte eines Abiturienten, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Ein Buch übers Erwachsenwerden, in dem der Held wie schon Generationen vor ihm bei Salinger, Kerouac oder Plenzdorf lässig-ironisch die großen Sinnfragen stellt, aber mit seinen Problemen ziemlich allein dasteht. Der Roman, den Brussig schrieb, weil er ihn selbst mit zwanzig hätte lesen wollen.

Autorenportrait

Thomas Brussig, 1965 in Berlin geboren, wuchs im Ostteil der Stadt auf und arbeitete nach dem Abitur u.a. als Möbelträger, Museumspförtner und Hotelportier. Er studierte Soziologie und Dramaturgie und debütierte 1991 unter Pseudonym mit einem Roman. 1996 erschien sein in zahlreiche Sprachen übersetzter und auch als Bühnenfassung erfolgreicher Roman "Helden wie wir". 1999 erhielt er - zusammen mit Leander Haußmann - den Drehbuchpreis der Bundesregierung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wasserfarben, 30. Mai 2006
In „Wasserfarben“, dem ersten Roman von Thomas Brussig, damals noch unter einem Pseudonym veröffentlicht, geht es um den Abiturienten Anton Glienicke, der nach seiner Schullaufbahn vor der Frage steht, was er mit seiner Zukunft anfangen soll. Sein Traumberuf Journalist bleibt ihm dank Verwandtschaft im Westen verwehrt und so wird er sich wohl nur nach einem durchschnittlichen Job umschauen können. Glienicke fallen sämtliche Verbesserungsvorschläge für sein Handeln stets zu spät ein und nicht allein deshalb fühlt er sich, als sei seine Zukunft schon vorbei.

Bei „Wasserfarben“ handelt es sich um einen sehr interessanten Roman. Zum einen wird dem Leser mit der Geschichte um den Protagonisten Glienicke das Problem beschrieben, an der Grenze vom Jugendlichen zum Erwachsenen zu stehen. Glienicke spricht von vielen Verwirrungen und Problemen, die auch heute noch für viele Jugendliche interessant sein dürften. Doch wie heute werden ihm diese wirklich wichtigen Sinnfragen auf seiner Erweiterten Oberschule nicht beantwortet.

Sowohl die Thematik als auch die Handlung des Romans haben mir persönlich sehr gut gefallen. Brussig schafft es, einen über weite Strecken sehr authentischen Lebensbericht abzuliefern, ich konnte mich sehr gut mit der Hauptperson identifizieren. Nichtsdestotrotz wirkt Glienickes angebliche Jugendsprache an manchen Stellen einfach zu konstruiert. Wie auch schon an anderer Stelle bemerkt, sind zudem die Anlehnungen an J.D. Salingers „The Catcher in the Rye“ nicht zu übersehen. „Wasserfarben“ verdient trotzdem seine vier Sterne und wird von mir sicher noch mehr als einmal gelesen werden.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wasserfarben - Kommentar über die DDR, 18. Januar 2002
Diese Rezension stammt von: Wasserfarben (Taschenbuch)
Brussigs Idee, die Erzählung aus der Ich-Perspektive statt finden zu lassen, ist insbesondere für diesen Roman genial. Die Hauptfigur Anton Glienicke, Abiturient in den späten Jahren der DDR, irrt in seinem Leben umher, mit der Gegenwart unzufrieden, mit der Zukunft schon abgeschlossen. Thomas Brussig beschreibt - beeindruckend präzise, jedoch nicht langatmig - in einzelnen, in sich übergehenden Abschnitten Antons Abiturientenleben - Schule, Berufswahl, Liebesleben, Freunde - und lässt den 17-jährigen aus seiner Sicht gelungen Kommentieren.
Der Roman ist grundsätzlich zu empfehlen, ist allerdings für Jugendliche geschrieben und aus ihrer Sicht besser nachvollziehbar.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen sensibles Buch, mit scheinbarer Leichtigkeit erreicht, 19. August 2001
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Wasserfarben (Taschenbuch)
Mir fiel das Buch eher zufällig in die Hände. Trotzdem ist es gleich in den Rang meiner persönlichen Lieblingsbücher gestiegen. Die Geschichte wirkt locker auf's Papier geworfen und gerade das macht sie so glaubhaft. Schon der Anfang: Er wüßte nicht, wie er anfangen soll, schreibt er und die Geschichte hat begonnen, ohne das es bewußt wird mit einem kleinen Umweg über einen kleinen Jungen, der seiner Oma die besten Neuigkeiten immer gleich zu Anfang des Briefes serviert. Und dieses Buch liefert den Beweis, daß man Tiefgang auch mit oder gerade durch Umgangssprache erreichen kann. Nur so viel: Das Buch fetzt!!
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5.0 von 5 Sternen Eine Jugend in der DDR
Diesen Roman schrieb Brussig unter dem Pseudonym Cord Berneburger. Es ist die Geschichte von Anton, der 1988 in der DDR sein Abi baut. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Marko Schlichting veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Volle Punktzahl!
Volle Punktzahl! Ich bin anfangs sehr skeptisch an das Buch heran gegangen, da ich es mit dem Deutsch LK lesen musste und ich nicht davon ausgegangen war, dass man in der Schule... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Jonny veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Gerne wieder
Durch eine Radiosendung mit dem Autoren habe ich überzeugen lassen, dieses Buch zu lesen. Und es war gut so. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2007 von Tastenkrokodil

5.0 von 5 Sternen Ein Bonbon!
DER verdient unbedingt 5 Sterne und kein Zweifel begleitet meine Wahl:
DER ist süß, komisch, ab und zu etwa traurig, melancholisch, aber
nichts anders als wahr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2006 von Gloria

1.0 von 5 Sternen Holden Caulfield goes Dunkeldeutschland
Für seinen Jugendroman „Wasserfarben" bediente sich Thomas Brussig gewissermassen der eingeschränkten Möglichkeiten, die dem typischen Ostblockbewohner zur Verfügung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2005 von Polygraph

3.0 von 5 Sternen Salingers "Fänger im Roggen"-Kopie - aber eben nur Kopie ...
Man merkt dem Autor irgendwie an, dass er gern so locker wie Salingers Held daherreden möchte und das wirkt am Ende ziemlich verkrampft. Lesen Sie weiter...
Am 12. Dezember 2001 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Buch hat wirklich das gefühl der zeit getroffen
habe das buch gelesen, als es kurz nach der wende unter pseudonym veröffentlicht wurde. konnte mich wunderbar mit der hauptperson identifizieren. Lesen Sie weiter...
Am 31. Januar 2001 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Anpassung und Aggression - Brussigs letzte Schuljahr
Anton Glienicke oder Thomas Brussig - in Brussigs ersten Roman verschwimmen diese Unterschiede. Wie auch in seinen anderen Büchern („Am kürzeren Ende der Sonnenallee",... Lesen Sie weiter...
Am 6. November 2000 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ost und West - doch sehr ähnlich
Nach den beiden Filmen (Sonnenallee, Helden wie wir) 'von' Brussig habe ich zufällig dieses unbekanntere Buch von ihm in die Hände bekommen - und war begeistert! Lesen Sie weiter...
Am 16. Juli 2000 veröffentlicht

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Als ich angefangen habe,in Leipzig zu studieren,war ich nicht besonders von der Idee begeistert, die naechsten 4,5 kostbarer Lebensjahre in dem Osten der Republik zu verbringen... Lesen Sie weiter...
Am 5. Januar 2000 veröffentlicht

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