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Der untröstliche Witwer von Montparnasse
 
 

Der untröstliche Witwer von Montparnasse (Taschenbuch)

von Fred Vargas (Autor), Tobias Scheffel (Autor)
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 278 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 20., Aufl. (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746615119
  • ISBN-13: 978-3746615110
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 2.007 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 5 in  Bücher > Krimis & Thriller > Nach Ländern > Frankreich

Produktbeschreibungen

Audiobook-Rezensionen

Schräge Charaktere aus den unterschiedlichsten Milieus, verbunden durch das Markenzeichen des Anders-Seins, und ungewöhnliche Fälle, auch im zweiten Krimi von drei zufällig zu Kriminalisten gemachten Historikern gelöst, – voilà der Stoff, aus dem die Bestseller-Krimis der Fred Vargas gemacht sind. Die Autorin ist hauptberuflich Archäologin. Sie lebt mit ihrem Sohn in Paris und schreibt ihre Krimis fast ausnahmslos in den Ferien. 

Im „untröstlichen Witwer von Montparnasse“ wurde Clément, ein einfältiger, junger Mann benutzt, um in seinem Namen zwei bestialische Frauenmorde zu begehen. Clément ist der Ziehsohn der Hure Marthe. Diese wendet sich an ihren Freund Louis Kehrweiler, den „Deutschen“ und Ex-Inspektor beim Pariser Innenministerium. Ziemlich schnell ist auch er von der Unschuld des Kretin überzeugt. Doch die Polizei und ganz Paris glaubt, in Clément den Scherenmörder zu finden. Ein Phantombild in den Zeitungen soll ihn stellen helfen. Hier hilft nur eines: Man muss den jungen Mann verstecken. Clément wird also in die Obhut der drei Evangelisten gegeben. Diese drei Jungakademiker zählen zum festen Inventar der Vargas-Krimis. Es sind arbeitslose Akademiker, die sich mit diversen Jobs über Wasser halten, und sich die vier Etagen des alten Hauses mit Marcs Patenonkel, einem zwielichtigen, ehemaligen Bullen, teilen. Bei ihren Recherchen stoßen Kehlweiler und die Evangelisten recht schnell auf eine ominöse Vergewaltigung und alte, ungeklärte Morde. Es ist ein Gedicht Nervals, das die entscheidende Wende in den geheimen Ermittlungen bringt: Marc kann beweisen, dass die Tatorte in dem Gedicht vorgegeben sind. Er kann einen weiteren Mord in letzter Sekunde verhindern und den Mörder stellen.

Unter der Regie von Ulrich Lampen entstand ein Hörspiel, das fast schon minimalistisch die ganz eigene Atmosphäre des Krimis umsetzt. Klare, schnörkellose Dialoge, eine geheimnisvolle Stimme (Sophie von Kessel), die durch das Geschehen führt, ein melancholisches Akkordeon und Charakterstimmen wie Felix von Manteuffel (Louis Kehlweiler) und Gisela Trowe (Marthe) inszenieren die magische Welt der Fred Vargas. Brillant: Jens Wawrczeck, der den Kretin Clément spricht. Hörspiel, Spieldauer: ca. 54 Minuten, 1 CD. Mit Booklet. -- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .



Pressestimmen

"Ihre Figuren sind Zweifler, nie Eroberer. Ihre einzige Waffe ist ihr Humor, der aus den geschliffenen Dialogen sprüht." (Liberation)

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Späte Rache, 2. September 2007
Von marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Clément, geistig nicht ganz auf der Höhe, erhält von seinem unbekannten Arbeitgeber den Auftrag, zwei Frauen zu überwachen. Beide sind kurz darauf tot, nach Clément wird gefahndet. Er wendet sich an eine alte Bekannte, die Prostituierte Marthe, und diese wiederum kennt Louis Kehrweiler, der Clément im Haus bei den "Evangelisten" versteckt.
Ihre Krimis sind Kunstwerke, und vermutlich gibt es nur wenige Superlative, die für ihre Bücher noch nicht ausgesprochen oder geschrieben wurden. In die Begeisterung stimme ich ein, auch wenn der vorliegende Band nicht zu ihren allerbesten zählt. Was aber nichts heißt, denn bisher habe ich von Vargas nur sehr gute und beste Krimis gelesen.
Die Frage, wer einen unbedarften Mann, der durch Akkordeonspielen in Bars sein Geld verdient, mittels eines so durchdachten und perfiden Plans zum Mörder stempeln will, muss in die Vergangenheit führen: Durch welches Ereignis hat sich Clément einen Feind geschaffen, und warum hat derjenige es gerade jetzt auf ihn abgesehen? Die Kontakte aus seiner berufstätigen Zeit ermöglichen Kehrweiler Einblick in die laufenden Ermittlungen, sein gutes Gedächtnis und seine Kombinationsgabe führen auf eine heiße Spur, ein Gedicht und ein Geschicklichkeitsspiel werden zu weiteren Fundstücken.
Die Krimihandlung dieses Bandes ist ohne Nebenstränge oder Verwicklungen, die Personenzahl überschaubar, und, vor allem, wenn man die Belegschaft des Hauses bereits aus "Die schöne Diva von St. Jacques" kennt, leicht zu sortieren. Deren besondere Eigenarten in Verbindung mit ihrem historischen Spezialfach sind hier allerdings nur am Rande gestreift.
Ärgerlich - aber für meine Beurteilung des Buches irrelevant - ist mal wieder der deutsche Titel, der zuviel verrät. (Glauben deutsche Verlage eigentlich, ihre Titel seien aussagekräftiger oder verkaufsfördernder als die der Autoren selbst oder die der Verlage im Ursprungsland?)
Wer derzeit einen besonderen Krimi sucht, kommt um Fred Vargas nicht herum. Das "französische Flair", originelle Personen, kuriose Beweise und Spuren sind ihr Markenzeichen; sie fesselt auch ohne Thrill-Effekte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr schönes intelligentes Krimi-Hörspiel, 8. Juli 2005
Eine Mord-Reihe mit identisch aussehenden Leichen ereignet sich in Paris. Die Opfer - allesamt Frauen - weisen stets tiefe Verletzungen durch eine Schere auf. Louis Kehlweiler, Kommissar im Ruhestand, scheint es nicht, dass der von der Polizei verdächtigte Clément Vauquer auch wirklich der gesuchte „Scherenmörder" sein soll. In Fred Vargas' Kriminalhörspiel „Der untröstliche Witwer von Montparnasse" hängt er dem Mörder gemeinsam mit seinen merkwürdig anmutenden Kumpanen auf den Fersen.
An seiner Seite finden sich u.a.die „Evangelisten", drei arbeitslose Historiker, die ihm tatkräftig mit ihrem Spürsinn zur Seite stehen, und Cléments Ziehmutter, die Hure Marthe, mit der Kehlweiler befreundet ist.
Diese Konstellation der Akteure macht den Krimi außergewöhnlich und Vargas-typisch: sie bedient sich stets der merkwürdigen, nicht immer geradlinigen und perfekten Charaktere. So stimmt der ermittelnde Ex-Kommissar aus Zuneigung zu Marthe zu, den gesitig etwas zurückgebliebenen Hauptverdächtigen im Haus der Historiker, der „Baracke", zu verstecken. Im Laufe der Geschichte treten noch mehr solcher Figuren auf - insgesamt sind es zwölf. Und hört man erstmal den Unterschied zwischen den Namen „Clément" und „Clairmont" heraus, was nicht ganz leicht ist, kann man sie auch auseinander halten.
Das ganze Hörspiel ist mit Klängen und Geräuschen untermalt, was es besonders lebhaft macht und dem ganzen eine spannende, düstere Atmosphäre verleiht. Man kommt sich als Hörer vor, als ob man wahrhaftig in allen verregneten Pariser Seitengässchen, dunklen Wohnungen und anderen Orten des Geschehens präsent ist. Sogar das authentisch klingende Erwürgungsgurgeln lässt einen durchaus einen kleinen Schauer über den Rücken laufen!
Erzählt wird die Rahmenhandlung von Sophie von Kessel. Mit ihrer doch recht rauen, tiefen Frauenstimme illustriert sie wunderbar die spukige Atmosphäre. Marthe wird als verrauchte Straßenprostituierte mit einer guten Seele brillant von Gisela Trowe gesprochen. Auch alle anderen Sprecher wie z.B. Felix von Manteuffel als Louis Kehlweiler und Matthias Mattschke als Marc Vandoosler (einer der drei „Evangelisten") verleihen ihren Figuren den richtigen Ton, um dieses glänzend gelungene Kriminalhörspiel hervorragen zu lassen aus der breiten Krimilandschaft. Intelligente Wortspiele und Anspielungen ergänzen den Fall zu einem rundum sehr guten Krimi.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach Vargas, 29. Juni 2003
Auch das zweite Hörbuch ein Genuss.
Spannend bis zum letzten Ton. Schade nur das Otto Sander nicht mehr wie auf der ersten CD die Rolle des Armand spricht. Ein Verlust. Aber wieder hat es Vargas geschafft einen in die Zauberwelt von Paris zu ziehen. An Orte fernab der Touristen.
Ein Krimi der fesseld, und dessen Ausgang überrascht.
Ein Hörgenuß
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4.0 von 5 Sternen Eher nicht so gut
Ich finde, dieses Buch hat nicht den entwaffnenden Humor wie zum Beispiel "Das Orakel von Port-Nicolas".
Auch die Geschichte schleppt sich eher dahin. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Burkhart Heinz Semmler veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen DIE GESCHICHTE VOM SCHERENMÖRDER
Auch das zweite Buch von FRED VARGAS um Ex-Inspektor LOUIS KEHLWEILER strotzt nur so vor skurilen Typen und "denkwürdigen" Dialogen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von olschewski-bi veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Nicht Vargas' Bester!
Ja, die Idee des Krimis ist interessant, die Protagonisten wie immer originell und witzig, ABER: Dass die ansonsten intelligenten und überlegten Evangelisten, der besonnene Louis... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2007 von Linkswalzer

4.0 von 5 Sternen Die schwarze Sonne der Melancholie
Eigentlich möchte Louis Kehlweiler nur eine Bismarck-Biografie übersetzen und seine Schuhe ordenlich in Karons verstauen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. August 2004 von JeannetteNicole

5.0 von 5 Sternen Ein Muss (nicht nur) fuer Frankophile
Ein Krimi mit einem Fruehgeschichtler, einem Mediaevisten und einem 1. Weltkriegsforscher, einem aus etwas dubiosen Umstaenden aus dem Polizeidienst ausgeschiedenen Onkel und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2003 von altenhoefer

5.0 von 5 Sternen Wenn über Paris die Nacht hereinbricht
Wenn über Paris die Nacht hereinbricht und Sie von leisen Klickgeräuschen verfolgt werden, sollten Sie vorsichtig sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2003 von Cordula Dickmeiß

4.0 von 5 Sternen Spannend, aber skuril!
Der Ex-Inspektor des Pariser Innenministeriums und Wahlfranzose Louis Kehrweiler übersetzt gerade eine umfassende Bismarck-Biographie. Lesen Sie weiter...
Am 10. Dezember 1999 veröffentlicht

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