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Von Soliman zu Omofuma. Afrikanische Diaspora in Österreich 17. bis 20. Jahrhundert
 
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Von Soliman zu Omofuma. Afrikanische Diaspora in Österreich 17. bis 20. Jahrhundert (Taschenbuch)

von Rasheed Akinyemi (Autor), Marcel Charour (Autor), Herwig Czech (Autor), Andrea Klausgrabner (Autor), Susanne C Pils (Autor), Walter Sauer (Herausgeber), Christine Sulzbacher (Autor)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 269 Seiten
  • Verlag: Studienverlag GmbH; Auflage: 1 (15. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3706540576
  • ISBN-13: 978-3706540575
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 968.613 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Rahmen der Diskussion über Asylpolitik und Integration spielt die stark zunehmende Migration von Afrikanern und Afrikanerinnen in die EU eine wichtige Rolle. In Österreich finden sich seit dem tragischen Tod von Marcus Omofuma in Polizeigewahrsam 1999 Verwaltungsbehörden, Gerichte und Medien mit heftiger Kritik konfrontiert. Gleichzeitig führen Hilfs- und Bildungseinrichtungen, aber auch kommunale Institutionen, Kirchen und Gewerkschaften zahlreiche Integrationsprojekte durch, wichtige afrikanische Community- Strukturen mit Vereinen, Kulturaktivitäten und Firmen haben sich etabliert. Der vorliegende Sammelband stellt die Probleme der Gegenwart erstmals in einen historischen Zusammenhang – beginnend mit dem im Zeichen der biblischen „Weisen aus dem Morgenland“ getauften Balthasar und dem fürstlichen Kammerdiener und Freimaurer Angelo Soliman. Unter welchen sozialen Verhältnissen lebten Migrantinnen und Migranten aus Afrika in früheren Zeiten, wie gestaltete sich ihre Einbindung in Arbeitsmärkte, Bildungsinstitutionen und das gesellschaftliche Leben? Wie setzten und setzen sie sich mit Benachteiligung und Emanzipationsmöglichkeiten auseinander? – Wenigen gelungenen Beispielen von Integration steht eine Geschichte des Rassismus und der Diskriminierung gegenüber.

Über den Autor

Walter Sauer ist Universitätsprofessor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien und wissenschaftlicher Leiter des Dokumentations- und Kooperationszentrums Südliches Afrika (SADOCC).

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4.0 von 5 Sternen Pressestimmen:, 7. September 2007
"Von den frühesten Quartieren der Habsburger, Freakshows und Klöstern der Monarchie über das Konzentrationslager Mauthausen bis in Flüchtlingsheime und Schubhaftgefängnisse führt das Buch in die vielfältigen gesellschaftlichen Milieus, in denen afrikanische Migranten in Österreich lebten und leben." Der Standard, Karin Kirchmayr

"Das Buch schließt zum einen mit der Forderung nach der lückenlosen Aufklärung des Falles Omofuma und der Bestrafung des Täters, zum anderen mit einem wichtigen Aufruf gegen Faschismus."
Wiener Integrationskonferenz, Astrid Meissner

"Sauer schlägt den geschichtlichen Bogen von den Anfängen der Begegnungen von Österreich mit Afrikanern bis zur Situation heute, und es ist keine glorreiche Geschichte. Aber es ist notwendig, sie zu betrachten, um sich selbst zu verstehen. Auch wir Leserinnen und Zuhörerinnen, die wir uns von unserem Österreichtum emanzipiert haben, sind mehr oder weniger bewusst geprägt von den Haltungen der Menschen am Ort unseres Aufwachsens."
Die andere Zeitung, Eva Kumar

"Das hier präsentierte Buch stellt die aktuelle Situation erstmals in einen historischen Zusammenhang- beginnend mit dem im Zeichen der biblischen "Weisen aus dem Morgenland" getauften afrikanischen Sklaven Balthasar und dem Fürstendiener und Freimaurer Angelo Soliman."
Linz Termine

"Als ausgesprochen faktenreich und vielschichtig erweist sich auch Walter Sauers Übersicht über die afrikanische Diaspora in der 2. Republik. Neben der Geschichte der Migration und des Rassismus gegen AfrikanerInnen werden auch Aspekte wie Selbstorganisation, die prekäre Situation am Arbeitsmarkt, afrikanische Medien und Ethnic-Business behandelt."
Asyl Aktuell

"Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise, eine Zeitreise voll Unterdrückung und Stereotypisierung, und erzählt von Menschen, die nur aufgrund ihrer Hauptfarbe schon seit Jahrhunderten in unserer Gesellschaft denunziert und unterdrückt werden. (...)"
Mitteilungsblatt des WIK-Vernetzungsbüros, Astrid Meissner
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