Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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247 von 248 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Altbewährtes neu entdeckt, 1. Dezember 2002
In diesem Arbeitsbuch wird eine leider wenig bekannte Möglichkeit aufgezeigt, wie Sprache und Bewegung bei Kindern spielerisch und zugleich wirkungsvoll gefördert werden können. Verpackt in 24 Hexengeschichten werden 24 Sprechverse und Zauberzeichen vorgestellt, die mit "Sprechzeichnen" geübt werden sollen. Wie es funktioniert und was es bewirkt wird im Vorspann des Buches kurz und gut verständlich dargestellt. Kinder haben Spaß an den Geschichten und wiederholen mit Freude immer wieder die rhythmischen Sprechverse und die großmotorischen Bewegungen bevor die Zauberzeichen auf Papier gebannt werden. Auf spielerische Art erlernen sie grundlegende Zeichen und Schreibbewegungsabläufe als Vorbereitung zur Schrift. Das Buch ist liebevoll mit Bildern gestaltet und zu jedem Zauberzeichen gibt es ein Vorlagenblatt zum Üben. Es eignet sich für den Einsatz in der Sprachtherapie, für die Sprachförderung in Gruppen so wie zur Förderung der Schreibmotorik in Kindergarten, Vorschule und Anfangsunterricht. Es wäre wünschenswert, wenn durch dieses Buch das altbewährte Sprechzeichnen und seine wunderbaren Fördermöglichkeiten wieder mehr Eingang in den pädagogischen Alltag finden würde.
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68 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spaß am Sprechen, Zeichen und Bewegung, 9. November 2007
Lustiges Sprechzeichen ist ein Buch, das meinen Kindern viel Spaß macht. Eigentlich habe ich es für meine 4-jährige Tochter, die Sprachprobleme hat gekauft. Aber auch die älteren Geschwister haben sich von selbst beteiligt. Die Großen (6J und 8J) fragen jeden Tag noch einem neuen Spruch und nach einer neuen Zeichnung, so dass ich das Buch als vollen Erfolg bezeichnen möchte. Schon nach kurzer Zeit konnte ich beobachten, dass sich das Sprechen meiner Tochter, und die Feinmotorik meines Buben (6J) deutlich verbessert hat und das alles mit viel Spaß. Besonders gut gefällt mir an diesem Buch auch, dass man die Bewegungen zuerst grobmotorisch und auch haptisch (z.B. durch "Zeichnen" am Rücken) erfahren soll. Im ganzen bieten das Buch eine Fülle von wertvollen Anregungen.
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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gut, aber die Vorbereitung kann anstrengend sein!, 7. Februar 2009
Die Vorredner haben schon viel Richtiges und Wichtiges zu dem Buch gesagt, deshalb ergänze ich hier nur kurz folgendes: Die Erläuterungen am Anfang des Buches sind kurz, leicht verständlich und enthalten dennoch jede Menge praktische Tipps. Ich habe beim Durchblättern gleich Ideen bekommen, sowohl für eigene Reime als auch für Formen.
Die Verbindung mit den Hexen und damit den Zaubersprüchen kann die Kinder zusätzlich zu deutlicher Aussprache motivieren. Auch die dazugehörigen Geschichten sind sehr gelungen und können motivationssteigernd wirken - ich bin auf die Erfahrungen beim Einsatz im Kindergarten gespannt.
Praxisteil: Jede Schreibübung enthält direkt auf der Vorlage die Hinweise zur Ausführung und zu Schwierigkeiten bei der Aussprache des Verses - das ist sehr gut, denn so hat man als Anleiter alles auf der Vorlage und muss nicht erst im Buch danach suchen. Die Autoren weisen zu Beginn des Buches darauf hin, dass der Vers zunächst beherrscht werden muss - und das ist gerade für Kinder mit Sprachschwierigkeiten bei "s"-Lauten oder Konsonantenverbindungen ("Kicherkraut und Kürbiskerne") bestimmt schon die erste Herausforderung. Ich bin gespannt, wie diese Kinder damit umgehen. Es ist gut, dass die Schwierigkeit der Reime mit der Schwierigkeit der Übungen steigt - das o.g. Bsp. gehört zu den Doppelschleifen (= 3. letzter /schwierigster Reim).
Die Reime sind kurz und daher schnell erlernbar und witzig - auch Nonsensworte sind dabei, dabei sprachlich stets herausfordernd: "Kaffeebohne, Matschmelone, Lutschzitrone, Lachkanone" (S.19).
Einzig die Illustration der Form "Brezel" stört mich: Wieso liegt die an eine liegende Acht erinnernde Brezel auf einem runden Teller, der auch noch ein eigenes Muster hat? Das macht das Nachfahren und Führen mit den Augen unnötig anstrengend. Messer und Gabel habe ich auch noch nicht benutzt zum Brezel essen.
Bei der Form "Doppelschleifen" lautet der Hinweis "...Hier brauchen die Kinder oft Hilfe..." - es wäre schön, wenn man noch erfahren könnte wie man helfen kann. Ich habe aus einem anderen Buch den Tipp, diese Form als Aneinanderreihung von "8"ten zu erklären und das hilft mir selbst z.B. dabei dieses lange Muster zu strukturieren.
Trotzdem: Für den Inhalt 5 Sterne!
Echt anstrengend und nervig war die Herstellung der Kopien für die Kinder - denn als Kopiervorlagen sind die Abbildungen ja wohl gedacht.
Ich habe einen brother MFC 235C zuhause - das ist ein Multifunktionsdrucker, der auch kopieren kann.
1. Schwierigkeit: Das Buch ist gebunden - d.h. die Seiten biegen sich zur Mitte hin: Folglich muss man das Buch malträtieren und fest auf den Kopierer drücken, damit die Kopie nicht verwischt wird. Pluspunkt: Das Buch ist auch nach 2xiger Durchführung dieser Prozedur für alle 24 Abbildungen noch nicht auseinandergefallen. Vorschlag: Ringbuchlochung.
2. Schwierigkeit: Kein DIN A4 Format - d.h. tonerverschwendende Schatten, da wo das Buch das A4 Format nicht abdeckt. Ja, ich habe dann natürlich mit einem Blatt abgedeckt und es mit Klebestreifen befestigt, damit es nicht bei jeder Kopie wieder verrutscht. Bräuchte einfach nicht sein - Vorschlag: DIN A4 Format.
3. Schwierigkeit: Der Kontrast der Vorlagen ist zu schwach - unter Standardeinstellungen ist die in hellgrau vorgedruckte Vorlage auf der Kopie nicht mehr zu sehen. Bei einem Profikopierer lässt sich das sicher mit der Einstellung "dunkler" bzw. "Kontrast" beheben. Aber meist stehe ich nicht vor einem Copyshop wenn ich gerade eine neue Kopie brauche (sondern sitze abends zuhause).
Deshalb für das unpraktische Format nur 2 Sterne!
In der Zwischenzeit hat meine Tochter, die gerade 6 Jahre alt geworden ist, Kopien entführt und bearbeitet. Sie fand es toll, das da nicht nur die Schwungübung drauf ist, sondern ein ganzes Bild, das sie gleich auch ausgemalt hat. Die Zaubersprüche/Reime fand sie auch toll und spricht freiwillig synchron mit - etwas was sie bei ihren Leseversuchen ("führ doch den Finger mit") eher verweigert. Die Umsetzung schwungvolles Sprechen bei gleichzeitigem schwungvollem "Schreiben" funktioniert also. Aber das das Konzept gut ist, ist ja auch unbestritten!
Fazit: Nettes kleines Büchlein mit guten Preis-Leistungsverhältnis. Bei einer Neuauflage wäre ein arbeitsfreundlicheres Format sehr wünschenswert.
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