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Global Players. Warum wir nicht mehr erwachsen werden
 
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Global Players. Warum wir nicht mehr erwachsen werden (Broschiert)

von Sascha Lehnartz (Autor)
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 285 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 3 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596163684
  • ISBN-13: 978-3596163687
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 302.774 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 47 in  Bücher > Politik & Geschichte > Gesellschaft > Gesellschaftskritik

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Vielleicht" mutmaßt Sascha Lehnartz, lässt sich die Welt "heute nur noch ertragen, indem man ihr trotzt wie ein Kind". Jedenfalls, so seine These, wollen die Leute heute ganz offensichtlich partout nicht mehr erwachsen werden. Die "sieben Lebensalter", von denen in Shakespeares King Lear die Rede sei, durchlaufe heute niemand mehr. Entweder blieben sie im zweiten Akt als whining schoolboys stecken oder rauschten "gleich ohne Zwischenstopp in die letzte Szene: Second childishness and mere oblivion". Anders jedenfalls, zeigt sich der Autor überzeugt, könne man wohl kaum erklären, dass Menschen im vorgerückten Alter, ja, selbst solche, die verantwortliche Positionen in der Wirtschaft bekleideten, im ICE oder in der Business Class öffentlich Harry Potter lesen. Und dass der Tagesschausprecher Jens Riwa, immerhin auch schon in den Vierzigern, es sich nicht nehmen lässt, für ein Musikvideo vor dem Badezimmerspiegel in der Pose eines pubertierenden Teenagers in einen Fön zu singen, spricht in der Tat Bände.

Gewiss: Irgendwie ist die Vorstellung lustig, dass "demnächst in unseren Fußgängerzonen junggebliebene 65jährige ihren Ruhestand vertrödeln, indem sie mit ihren Skateboards über Waschbetonblumenkübel und Alutreppengeländer schaben" -- aber so amüsant die mit solchen Bildern gespickte Lektüre dieses geistreichen Essays auch ist: Hinter all dem stehen nicht nur individuell, sondern gesellschaftlich sehr ernsthafte Entwicklungsprobleme. Unbedingt lesenswert! --Andreas Vierecke



Kurzbeschreibung

Wir taumeln in Retro -Trainingsanzügen durch unsere Epoche und sehen die Welt durch getönte Pilotenbrillen. Wir glauben nichts mehr, und weil wir nichts mehr glauben, glauben wir jeden Mist. Wir wissen nichts mehr genau. Weil wir keine Haltung haben, gehen wir mit jeder Mode und drehen uns doch nur im Kreis. Wir sind uns nicht sicher, wann das angefangen hat, aber wir haben eine vage Ahnung, daß es so nicht weitergehen kann. Warum uns die Globalisierung, der Pop und die Postmoderne die Fähigkeit austreiben, in Ruhe erwachsen zu werden: Sascha Lehnartz liefert eine politisch erfrischend unkorrekte Polemik mit hohem Spaßfaktor - über Retro -Wahn, Popkultur, Hipster, Schaumschläger, lebenslängliche 68er, Alt-78er, Neokons und Berufsjugendliche jeglicher Couleur.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Intelligenter und witziger als Generation Golf, 5. Dezember 2005
Lehnartz hat ein wirklich witziges und intelligentes Buch abgeliefert. Voller Selbstironie und Sprachwitz geht er mit den eigenen Altergenossen (also uns Mittdreißigern) ins Gericht. Das macht über weite Strecken sehr viel Spaß beim Lesen. Natürlich schweift er gelegentlich etwas ab, aber das macht durchaus den Reiz dieses lockeren Essays aus. Und letztlich trifft er mit seinen Analysen auch den Kern unseres momentanen Lebensgefühls: zwar schon Ü30 und mit Job und vielleicht Familie ausgestattet: aber irgendwie doch noch nicht erwachsen. Sehr empfehlenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kaufen und ablachen!, 7. Januar 2006
Von Ein Kunde
Liebe mittdreißgjährige Global Players, auch wenn das Buch ab dem ersten Drittel etwas nachläßt (aber nur was den Fun-Faktor angeht, weil auch die theoretische Abhandlung danach durchaus interessant ist), das erste Drittel ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden. Ich habe oftmals laut lachen müssen, so sehr habe ich mich ertappt gefühlt. Fest steht, ich werde mir nach diesem Buch keinen "Hello Kitty"-Trolley mehr zulegen, aber weiter im Flugzeug als "gelangweilte" Vielfliegerin am Gang sitzen;-) Toll, was Herr Lehnartz für eine Beobachtungsgabe hat. Außerdem ist der Schreibstil hervorragend. Kompliment! Das Buch hat mir viel Spaß gemacht! Ist aber -meiner Meinung nach- nur empfehlenswert für Abiturienten mit Geburtsjahrgang 1964-1974, sonst ist es vielleicht nicht so nachvollziehbar und lustig.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen sehr gutes Essay, 24. Oktober 2005
ist eigentlich die Fortsetzung von Generation Golf. Ist ähnlich lustig geschrieben und genauso ziellos - mit dem Unterschied, daß nicht eine spezielle Generation, sondern eher die allgemein Gesellschaft die Zielgruppe ist. Ich persönlich habe mich an schon unheimlich vielen Stellen ertappt gefühlt.

Manchmal gleitet Sascha Lehnartz etwas vom eigentlichen Thema ab, aber das sagt er ja selber: daran ist die Globalisierung und der Pop schuld. Man hat nicht mehr die Zeit sich auf eine Sache zu konzentrieren. Und dies kann er auch belegen. Manchmal sind auch subtile Meinungen in diesem eigentlich analysierenden Buch zu erkennen. Diese Meinungen teile ich nicht immer. An wenigen Stellen musste er unbedingt noch einen Kapitel abschließenden Satz dran hängen, obwohl er offensichtlich keine wirklich gute Schlußbemerkung hatte - nun gut...

Diese kleinen Schwachpunkte werden aber durch tolle Ideen, viele Denkanstöße und eine wirklich unterhaltsame und lustige Schreibe wett gemacht. Ganz klar 5 Sterne. Insgesamt ein tolles Buch.

Nur Leute, die Antworten erwarten werden enttäuscht sein. Da Sascha Lehnartz das aber schon im Vorwort klarstellt, dass er genauso ratlos ist, sind diese Kritikaster selber schuld, wenn sie das Buch mißbraucht haben.

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5.0 von 5 Sternen Ein brillantes Buch
Warum sind wir wie wir sind ? Lehnartz beschreibt bestechend einen Zustand der Gesellschaft. Man kann auch von Sloterdijk hören, daß jugendlich-rebellisches Auftreten, "linkes"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2007 von Galland

1.0 von 5 Sternen kein Plan
Auch dieses Buch reiht sich in die Reihe neo-konservativer Werke á la Eva Hermann, Peter Hahne & co ein, welches einen großangelegten Versuch anlegt, den gegenwärtigen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2007 von Senguel

2.0 von 5 Sternen kaum lesbar
Sehr interessantes Thema, auch viel recherchiertes Wissen, aber schlecht umgesetzt. Ein mehr oder weniger zusammenhangloses Gebrabbel eines Autors, der sich gerne Witze machen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. November 2005 von Kater Karlo

5.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder was Geistreiches
Zuerst denkt man: hoppla, was ist das. Aber dann überzeugt Lehnartz durch seine orginellen Idee und ironischen Formulierungen. Lesen Sie weiter...
Am 29. November 2005 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Lesevergnügen!
Natürlich kann man beklagen, dass Männer keine Verantwortung übernehmen wollen - allerdings haben sich Männer dieses Schicksal nicht selber ausgesucht. Lesen Sie weiter...
Am 14. November 2005 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Eigentlich ein "Kombi-Buch"
Sascha Lehnartz hat ein Buch geschrieben, dass eigentlich zweierlei ist:

Einmal eine Beschreibung von Verhaltensweisen und Äusserungen von Menschen in der heutigen... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 7. November 2005 von Asmus Puhl

1.0 von 5 Sternen Leider uncool
An den durchaus furiosen Start im ersten Kapitel (bei dem ich mehrfach laut lachen musste) klebt Lehnartz seine 250 Seiten starke Diplomarbeit über Jugendkultur.

Leider uncool.

Veröffentlicht am 24. Oktober 2005 von bubbahotep

1.0 von 5 Sternen leider uncool
An den durchaus furiosen Start (bei dem ich mehrfach laut lachen musste) klebt Lehnartz seine 250 Seiten starke Diplomarbeit über Jugendkultur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2005 von bubbahotep

5.0 von 5 Sternen Warum wir nicht mehr erwachsen werden
Nach dem zweiten Weltkrieg hat sich ein weltweites Phänomen breit gemacht, der Jugendkult unserer Erwachsenen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2005 von Thorsten Wiedau

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