Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Frauenfreundschaft, 19. Dezember 1999
Von Ein Kunde
"Katzenauge" ist einer der vielen Romane der bekannten, kanadischen Autorin Margaret Atwood. Es ist die Geschichte zweier Frauen und ihrer Freundschaft, einer Freundschaft, die fast zur Feindschaft wurde. Es ist zwar kein "fröhliches, glückliches" Buch, doch ein realitätsnahes, eine Geschichte über Kindheit, über das Erwachsenwerden, die uns über uns selbst nachdenken lässt. Es geht auch um viele Dinge, die verdrängt werden sollen, doch dies nicht immer zulassen. Der Stil ist packend, es wird nie langweilig, vor allem durch die vielen Rückblicke, die immer wieder eingestreut werden. Was fehlt, oder zu kurz kommt, ist ein wenig mehr Selbstverständnis der Hauptperson Elaine, nicht nur Trauer über das Verlorene. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Faszinierendes Psychogramm, 5. Mai 2000
Von Ein Kunde
Dieser Roman ist der mit Abstand beste von Margaret Atwood.Man sollte sich nicht durch den Umfang abschrecken lassen,sicher ist es nicht immer einfach,die nötige Konzentration aufzubringen,aber jede Zeile ist lohnenswert.Besonders interessant ist,daß M.Atwood in diesem Roman anscheinend ihr eigenes Leben vor dem Leser ausbreitet,mit allen Höhen und Tiefen.Dennoch ist es mehr als ein nüchterner Tatsachenbericht,ein Buch mit einer unglaublichen Eleganz in Sprache und Ausdruck. Die deutsche Übersetzung ist sehr gelungen und reicht sehr nahe an das englischsprachige Original heran.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Verstörende Kindheitserinnerungen mit etwas länglichem Schluss, 20. Januar 2007
Ein sehr autobiographisch angehauchter Roman von der kanadischen Autorin Margaret Atwood.In dem für sie typischen Stil der Rückblenden erzählt sie das Leben der Malerin Elaine.
Von der ersten Hälfte, in der Elaines Kindheit und Jugend erzählt, bin ich restlos begeistert. Die Beziehung zwischen Elaine und Cordelia, die von einem Extrem (Cordelia quält Elaine) ins andere (Cordelia sucht Hilfe und Schutz bei Elaine, die sie aber zurückweist) umkippt, ist so bewegend geschrieben, dass ich mit beiden Personen mitgelitten habe.
Die zweite Hälfte dagegen wirkt wie ein überlanger Epilog. Wie im Zeitraffer wird Elaines restliches Leben, ihr Kunststudium, ihre scheiternde Ehe, der Tod von Bruder und Eltern, beschrieben. Alles in einer melancholischen Grundstimmung und ohne erkennbares Ziel.
Auch wenn sich dadurch das Buch am Ende ein wenig zieht, kann ich es im Großen und Ganzen nur wärmstens empfehlen.
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