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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 06.04.2001
Birgit Matuscheck-Labitzke hat die Lektüre dieses Buchs einige interessante Erkenntnisse beschert. So erfahre man aus den "sehr offenen und dichten Interviews" im Buch, dass erfolgreiche Wissenschaftlerinnen ihre Karriere im Grunde ihrer Unangepasstheit verdanken: sie richten sich nicht nach den herrschenden männlichen Normen, sondern entwickeln vielmehr gezwungenermaßen ganz eigene Strategien, um Familie und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Diese Strategien, so die Autorin des Buchs, die ein "breites Spektrum an Verhaltensweisen" erfordern, helfen ihnen dabei, "komplexe soziale Situationen" zu bewältigen, die eine berufliche Karriere wohl mit sich bringt. Ob sie auch helfen, komplexe wissenschaftliche Aufgaben zu meistern, erfahren wir leider nicht.
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Über den Autor
Dr. Hildegard Macha, Professorin für Pädagogik und Erwachsenenbildung, Universität Augsburg.