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Das Imperium der Schande: Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung
 
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Das Imperium der Schande: Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung (Broschiert)

von Jean Ziegler (Autor), Dieter Hornig (Übersetzer)
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,95 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Pantheon Verlag; Auflage: 4 (15. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570550192
  • ISBN-13: 978-3570550199
  • Originaltitel: L'empire de la honte
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 141.557 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jean Ziegler will unsere Aufmerksamkeit einmal auf ein anderes Imperium lenken, als das, welches die USA derzeit aufzurichten versuchen, nämlich auf das, welches nach seinem Dafürhalten die Welt nach seiner Überzeugung schon längst nach seinen alleinigen Regeln beherrscht: das Imperium der großen, transnationalen Konzerne. Und eben die macht er deshalb auch verantwortlich für die Unterdrückung, die Armut und den Hunger in der Welt.

Der Autor geißelt dieses Imperium der Schande in dem unvergleichlich harschen Ton, den wir von ihm schon aus seinen vorherigen Veröffentlichungen wie Wie kommt der Hunger in die Welt oder Die neuen Herrscher der Welt kennen. Auch diesmal wird man schwerlich einen Zwischenton finden: Gut oder böse – allein in diese Kategorien sortiert Ziegler die global agierenden Wirtschaftslenker ein. Das heißt: Eigentlich sind sie alle böse, weil in dem Weltmarkt, der nach den Spielregeln funktioniert, wie sie heute nun mal zu gelten scheinen, wohl nur die Bösen zum Zuge kommen. Und die sind getrieben von nichts als ihrer Gier: "Der einzige Antrieb dieser neuen Feudalherren ist die Anhäufung größtmöglicher Profite in möglichst kurzer Zeit, die kontinuierliche Ausdehnung ihrer Macht und die Beseitigung jedes sozialen Hindernisses, das sich ihren Dekreten widersetzt."

Ziegler, immerhin Sonderbeauftragte der UNO für das Recht auf Nahrung, ist ein honoriger Mann, auch wenn man ihn in der Schweiz wegen seiner in Die Schweiz wäschst weißer erhobenen Vorwürfe auch schon mal wegen Landesverrats ins Gefängnis stecken wollte. Was bereits für seine ätzende Generalkritik am Schweizer Finanzsystem galt, gilt auch für Das Imperium der Schande: Trotz aller Vorbehalte, die man gegenüber der Art und Weise haben mag, wie Ziegler seine Kritik vorträgt -- in der Grundsubstanz ist sie leider nicht ganz unberechtigt. Auseinandersetzen sollte man sich mit ihr deshalb allemal! -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .



Pressestimmen

"Jean Ziegler, Sonderberichterstatter der UNO, deckt Hintergründe auf, benennt die Verantwortlichen und zeigt, wie man den Teufelskreis von Verschuldung und Hunger durchbrechen kann." (Die Vorstadt, Zürich)

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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein unentbehrliches Buch mit schwacher Didaktik, 9. März 2008
Von Kritischer Leser (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Anspruchsvolle Auseinandersetzung mit den Kosmokraten der Welt, den Ursachen der globalen Armut und der beginnende Widerstand dagegen. Teilweise beklemmende Wahrheiten, die einem gelegentlich auch die Wut hochtreiben. Interessante Zahlen zur Weltökonomie. Ziegler nennt dankenswerterweise die Ursachen der Armut und des Hungers in der Dritten Welt beim Namen: die unermeßliche Profitsucht der Großkonzerne, der Industrieländer, unsere eigene! Dafür gehen täglich hunderte Menschen zu Grunde, dass einige wenige in unvorstellbarem Luxus leben können. Er belegt das mit Zahlen, die betroffen machen. Allerdings schafft Ziegler es oft und oft nicht, seine Kernaussage beim Kragen zu packen und festzuhalten: es folgen oft wichtige Aussagen unkommentiert aneinandergereiht, dazwischen Zahlenbeispiele, dazwischen andere Beispiele, sodass die Kernaussage abgeschwächt wird und nicht aufgearbeitet werden kann. Die Rückblende auf die Französische Revolution und die Menschenrechte ist gut und schön, eine geordnete Aufarbeitung der Ursachen und Folgen der Armut z.B. in Südamerika wäre effektiver.
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48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen L'Empire de la honte, 22. Dezember 2005
Von zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Jean Zieglers Streitschrift "Das Imperium der Schande" ist meines Erachtens sehr viel besser als das Vorgängerbuch "Die neuen Herrscher der Welt ...". Zieglers philosophisches Fundament für seine Betrachtungen sind die Schriften der Anführer der Französischen Revolution sowie der Marxismus. Diese Ideologien von einer gerechten Welt stehen im diametralen Gegensatz zur heutigen vorherrschenden neoliberalen Lehre der Weltmärkte.
Ziegler analysiert einmal nicht gross die Mechanismen der globalisierten Wirtschaft, sondern er beschreibt, wie es zur Verschuldung der Dritten Welt kommt, die Rolle der Länder der Ersten Welt sowie die Rolle von multinationalen Konzernen. Anschaulich schreibt Ziegler über die Zustände und den Hunger in der Mongolei, in Äthiopien und Brasilien. So zeigt er etwa auf, dass der brasilianische Präsident und Hoffnungsträger Lula in einem unlösbaren Dilemma steckt. Ihm fehlt das Geld, um die versprochenen Sozialprogramme durchzuführen, da er einen beträchtlichen Teil der Staatseinnahmen für den Schuldendienst braucht. Die reichen Länder sind somit sehr direkt schuld, dass in der Welt Hunger herrscht. Dabei blendet Ziegler nicht aus, dass auch korrupte einheimische Politikerkasten sich am Vermögen der ärmsten Länder bereichern.
Zudem zeigt Jean Ziegler am Beispiel des schweizerischen Nahrungsmittelmulti Nestlé die Rolle von transnationalen Gesellschaften und deren Einfluss auf die Regierungen von Nationalstaaten. Regierungen sind heutzutage durch Grosskonzerne erpressbar geworden. So heisst es, entweder gehen die Steuern runter oder wir machen den Standort dicht, mit der Folge von Hunderten oder Tausenden von Arbeitslosen. Der Staat verkommt so zu einem Feindbild der Konzerne, da staatliche Regelungen (z.B. Arbeitnehmer- oder Umweltschutz) nur den eigenen Gewinn schmälern, den es nach den Regeln der freien Marktwirtschaft zu maximieren gilt.
Insgesamt zeichnet Ziegler ein wenig optimistisches Bild. Eine gerechtere Weltordnung dürfte eine Utopie bleiben. Darwin regiert die Welt: Der Stärkere vernichtet die Schwächeren. Ziegler geht es darum, die Leser über die wahren Gründe von Hunger und Verschuldung aufzuklären, denn ohne Wissen gibt es keine Hoffnung auf eine gerechtere Welt, auf Verwirklichung des Rechts auf Glück.
Dialektisch genial ist Ziegler schliesslich, wenn er unter dem Titel "Massenvernichtungswaffen" Verschuldung und Hunger aufzählt. Damit relativiert er Bushs Kampf gegen den Terror und zeigt auf, wo die wirkliche Gefahr des Weltfriedens liegt.
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein unvergessliches, niederschmetterndes, ermutigendes Buch, 23. Dezember 2006
Von T. Engel - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Jean Ziegler schafft es, seine LeserInnen in die Welt der Politik und Wirtschaft zu entführen und Ihnen zu erklären, wie es dazu kommen konnte, dass wir - global betrachtet - nicht solidarisch miteinander leben, sondern trotz optimaler Versorgung mit Lebensmitteln andere Menschen krepieren lassen. Zugleich zeigt er Ansätze auf, wie es (noch) möglich ist, das Ruder herumzureißen - mir ist das Buch unvergesslich und ich halte es für einen großen Gewinn! Wer Ziegler im übrigen vorwirft, er polemisiere, der verkennt, dass er nur die Realität beschreibt - die ihrerseits manchmal so unglaublich ist, dass sie einem auf den ersten Blick wie eine Übertreibung erscheint.
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Veröffentlicht am 21. Juli 2007 von C. Mulokozi

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Veröffentlicht am 20. Februar 2007 von Andrea Hahn

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