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Mysterium Geld: Emotionale Bedeutung und Wirkungsweise eines Tabus
 
 

Mysterium Geld: Emotionale Bedeutung und Wirkungsweise eines Tabus (Gebundene Ausgabe)

von Bernard A. Lietaer (Autor), Heike Schlatterer (Übersetzer)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 21,00 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Riemann Verlag (3. März 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570500098
  • ISBN-13: 978-3570500095
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,9 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 161.653 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Ende von Geld- und Machtspielen? Bernhard Lietaer lüftet das letzte Tabu der Neuzeit: das Yin und Yang von Geld.

Nachdem die Tabuthemen Sex und Tod in den letzten 30 Jahren breit diskutiert wurden, ist Geld als letztes Tabu bis heute der westlichen Zivilisation erhalten geblieben. Der belgische Finanzexperte Bernard A. Lietaer bricht dieses Tabu. Unberührt von der Blindheit der meisten Finanzleute, die Geld für eine Selbstverständlichkeit halten, fragt er nach der Entstehung unseres Geldsystems. Geld nämlich, so betont er, ist keine fixe Größe, sondern eine Übereinkunft. Es sind die kollektiven Emotionen einer Gesellschaft, die das Geldsystem formen.
Aufbauend auf Carl Gustav Jungs Konzept der Archetypen legt Lietaer den emotionalen Ursprung unseres Geldsystems frei. Archetypen, verstanden als emotionale Felder, die den Menschen in bestimmte Richtungen mobilisieren, dienen in der Jungschen Psychologie zur Erklärung kollektiven menschlichen Verhaltens. Die Unterdrückung eines bestimmten Archetyps läßt Schattenwesen auftauchen, die einander durch Angst verbunden sind.
Für Lietaer ist es der Archetyp der Großen Mutter, das Symbol für Natur, Fruchtbarkeit und Überfluß, das in der westlichen Welt stets eine bedeutsam Rolle spielte und in den letzten 500 Jahren gewaltsam unterdrückt wurde. Als Schattenwesen dieser Großen Mutter tauchen die Phänomene Gier und Angst vor Knappheit auf. Die Angst vor Knappheit erzeugt Gier und die Gier wiederum bewirkt, daß die Angst vor Knappheit wohl begründet ist. Es handelt sich somit um eine sich selbst erfüllende Prophezeiung

Wie stark die Verwendung der Geldsysteme mit der Verehrung des Archetyps der Großen Mutter korrespondiert, illustriert Lietaer am Beispiel des Alten Ägyptens. Zur Zeit der Verehrung der Göttin Isis war Ägypten die Kornkammer der antiken Welt. Dies änderte sich schlagartig, als Ägypten unter römische Herrschaft geriet, und die Römer ihr Geldsystem einführten. Das einst reiche Ägypten sank auf das Niveau eines Entwicklungslandes.
Lietaers Buch gewährt nicht nur erhellende Einblicke in die Wirkungsweise von Geldsystemen. Es ist vielmehr eine spannende und aufregende Reise zu den großen Mythen der Menschheitsgeschichte. Dieser unkonventionelle Ansatz, der die emotionale Dimension des Geldes ins Bewußtsein ruft, läßt unsere Finanzsysteme in einem völlig neuen Licht erscheinen: Die Heiligkeit des Geldes ist nicht unantastbar. Es liegt an uns, eine Entscheidung zu treffen und die Natur unseres Geldes zu verändern.
Wollen wir weiterhin nur ein Geldsystem, das auf Gier und kurzfristigen Profit ausgerichtet ist und die Zerstörung der natürlichen Ressourcen weiter befördert, oder wollen wir nachhaltigen Überfluß? Für Lietaer ist es das alte taoistische Konzept des Yin-Yang, des Weiblichen und des Männlichen, das als Grundmuster eines neuen dualen Währungssystems dienen kann. Dem Monopol nationaler Währungen setzt er die Synergie zwischen einer Yang-Hauptwährung und lokalen Yin-Währungen entgegen.

Geld regiert die Welt, heißt es im Volksmund, und der belgische Finanzexperte Bernard A. Lietaer zeigt, daß es in der Tat so ist: Geldsysteme spiegeln die Strukturen und Verhaltensweisen einer Gesellschaft wider und beeinflussen kollektive Entscheidungen. Aber Geldsysteme fallen nicht vom Himmel. Sie werden von Menschen gemacht. In einem großen historischen Rundumschlag offenbart Lietaer, wie psychische Verhaltensmuster, mythologische Vorstellungen und kulturelle Konzepte die emotionale Grundlage von Geldsystemen bilden. Sein überraschendes Fazit: Es liegt an uns, das Geldsystem zu entwerfen, das unser langfristiges Überleben sichert und es uns ermöglicht, Werte für die Zukunft zu schaffen.

Umschlagtext

Das Ende von Geld- und Machtspielen? Bernard Lietaer lüftet das letzte Tabu der Neuzeit: Das Yin und Yang vom Geld. Geldsysteme fallen nicht vom Himmel. Sie werden von Menschen gemacht. Im großen historischen Rahmen zeigt der Top-Finanzfachmann und Tiefenpsychologe Bernard Lietaer, wie psychische Verhaltensmuster, mythologische Vorstellungen und kulturelle Konzepte die emotionale Grundlage von Geldsystemen bilden. Es liegt an uns, ein Geldsystem zu schaffen, das Kreativität und wahren Wohlstand fördert.

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5.0 von 5 Sternen Archetypische Hintergründe unseres Geldsystems., 20. Januar 2001
Von cirberther@bluewin.ch (8955 Oetwil an der Limmat, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Bernard Lietaer, Das Mysterium Geld

In leicht verständliche Sprache eröffnet Lietars Buch "Das Mysterium Geld" Einsichten in die Mechanismen, die "hinter dem Geldsystem" wirken. Die Gründe, warum trotz technischem und anderem Fortschritt die Lebensqualität der meisten Menschen nicht besser, sondern für viele bedeutend schlechter geworden sind, werden aufgedeckt. Da Technik und Wirtschaften sehr oft zum Selbstzweck wurden, sind Stress, Existenzangst, Entfremdung usw. bedrohlich gestiegen. Lietaer zeigt auf, wie das lebenspendende und lebensbewahrende Prinzip - die gro-sse Mutter, das Weibliche - in unserer Kultur unterdrückt wurde und immer noch wird. Diese Tatsache führte dazu, dass unser Währungssystem eine "maskuline" Tendenz aufweist. Diese bewirkt unter anderem, dass den gemeinschaftlichen, fürsorgenden Seiten unserer Gesell-schaft systematisch Ressourcen entzogen werden. Weitere Folgen sind der Zerfall der Ge-meinschaft und die Umweltzerstörung. (Feministisch Interessierte werden hier viel Bekanntes antreffen, aber in einem ganz neuen Zusammenhang.)

Das Buch ist darum für Männer und Frauen eine Fundgrube von Gedanken und Hilfen, vieles zu "verstehen", was eigentlich unverständlich ist; z.B. dass es für alles auf der Welt Geld in Fülle gibt, nur für die Sorge um das Leben (Familie, Krankenpflege, Altenbetreuung, soziale Sicherheit für alle usw.) fehlt das Geld überall! Lietaer ist zuversichtlich: Eine menschen- und lebensfreundliche Weltsicht, verbunden mit den technischen Möglichkeiten, kann zum Wohlstand aller führen.

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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geniale Arbeit über die psychologische Bedeutung von Geld, 7. Januar 2001
Von Ein Kunde
Bernard Lietaer hat das quasi Unmögliche möglich gemacht: Er hat es gewagt, ein Tabu aufzugreifen, zu beleuten und tiefenpsychologisch zu erklären. Diese Aufgabe in einem Buch von 360 Seiten zu bewältigen ist eine Meisterleistung. Die Aufarbeitung einer hochkomplexen (die menschliche Psyche ist das Komplexeste, was es gibt) Thematik in einer für alle verständlichen Sprache ist ihm gelungen. Lietaer zeigt die wahren Ursachen der Emotionen (Gier und Angst vor Knappheit), die in unseren westlichen Währungssystemen wirken und erklärt deren Ursache mithilfe der Jungschen Archetypenpsychologie. Er zeigt auf, daß es alternative Währungsysteme gibt und auch in der Vergangenheit gab, wo Wohlstand für alle möglich ist. Es liegt nur an uns, die gesellschaftliche Übereinkunft "Geld" mit den heutigen Attributen nicht einfach unbewußt und als gegeben zu übernehmen, sondern sie zum Wohle aller mit anderen Attributen (z.B. zinsloses Geld, keine Wertschaffung durch künstliche Knappheit) zu versehen. Ein absolutes Muß für jeden, der die Zukunft neu zum Wohle Aller gestalten möchte oder, um mit Lietaer zu sprechen, "kulturell kreativ" sein will.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Harmonisierung von Yin und Yang ist gefragt!, 11. Januar 2004
In einem faszinierenden und packenden Ausflug in die großen Mythen der Menschheitsgeschichte wagt sich der Spitzenfinanzexperte und Dozent für archetypische Psychologie Bernard A. Lietaer an eines der letzen Tabus unserer Zeit: Geld und die Mysterien hinter unseren Geldsystemen.
Basierend auf Carl Gustav Jungs Lehre der kollektiven Archetypen deckt er die Hintergründe unseres Geldsystems und die damit verbundenen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft auf, in der sich trotz vielerlei Fortschritt und technischer Errungenschaften die Lebensqualität der meisten Menschen ständig verschlechtert.
Einen der wichtigsten Gründe hierfür sieht Lietaer in der konsequenten Unterdrückung des archetypischen Prinzips der »Großen Mutter« in den letzten Jahrhunderten, was sich bezüglich des Geldes vor allem durch die vermehrt auftauchenden Schatten Gier und Angst vor Mangel verrät. Überhaupt gelingt es ihm auf geniale Weise, das Schema der beiden polaren Schatten aus der Jung'schen Archetypenlehre mit den chinesischen Prinzipien von Yin und Yang zu verknüpfen.
Bei all dem ist Litaer auch zuversichtlich, daß beispielsweise durch yin-orientierte Komplimentärwährungssysteme wieder eine Welt des Wohlstands möglich ist, wie er sie an zwei bedeutsamen Zeitepochen darlegt, »in denen das weibliche Prinzip nicht unterdrückt wurde und die Themen Sex, Tod und Geld auch keinem Tabu unterlagen, wie es in der modernen Welt der Fall ist«.
»Es liegt an uns«, so postuliert er, »ein Geldsystem zu schaffen, das Kreativität und wahren Wohlstand fördert.«
Versäumt wurde m.E. allerdings die große Chance, die chinesischen »Fünf Elemente-Lehre« auf die dargestellten fünf Archetypen anzuwenden. Seit Jahrtausenden verstehen es die Chinesen in ihrer traditionellen Medizin durch Tonisieren und Sedieren der in Leere oder Fülle befindlichen Elemente eine Harmonisierung und Gesundung herbeizuführen. Dazu bedienen sie sich u.a. der sog. Förder- und Hemmzyklen der Elemente, eine Möglichkeit, die auch auf die dargestellten Zusammenhänge der kollektiven Archetypen übertragen werden könnte, um das Herz der Welt zu heilen. Wie sehr dieser Aufbau dem System der chinesischen »Fünf Elemente-Lehre« entspricht, wurde leider übersehen und nicht berücksichtigt.
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Ein ohne Zweifel interessanter Titel über das wichtigste Mittel moderner Wirtschaftssysteme. Das Besondere an diesem Werk ist der Versuch, Finanztheorie u.a. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. August 2004 von Karl-Heinz Heidtmann

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Am 1. August 2000 veröffentlicht

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