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Die verlassene Geschichte. Ein phantastischer Roman
 
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Die verlassene Geschichte. Ein phantastischer Roman (Broschiert)

von Andres Ibanez (Autor), Angelica Ammar (Autor)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 474 Seiten
  • Verlag: List Tb.; Auflage: 1., Aufl. (April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548605931
  • ISBN-13: 978-3548605937
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 683.770 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 6 in  Bücher > Science Fiction, Fantasy & Horror > Fantasy > Nach Ländern > Spanien

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Adenar, Prinz von Amaula, könnte es gar nicht besser gehen. Er lebt in einer herrlichen Welt mit sprechenden Katzen, fliegenden Teppichen und freundlichen Drachen, in der es keine Zeit und kein Elend gibt. Auch die Schrift ist unbekannt, dafür hat jeder Mensch eine eigene innere Welt, in der er seine Erinnerungen verwahrt. Doch Adenar ist krank: In seine Erinnerungen brechen Insektenschwärme ein, und von da an erscheint ihm das ganze Leben schal und trist.

Ein Magier wird zur Hilfe gerufen. Er findet heraus, dass Adenar seine Seele verloren hat. Mithilfe einer von Elfen gesponnenen Kugel muss Adenar sich auf den Weg machen, um seine Seele zu suchen. Dafür reist er auf einen anderen Planeten – aber damit fangen seine Probleme erst an. Denn die Welt, auf der er landet, ist nicht nur gefährlich und fremdartig. Er muss auch herausfinden, dass er nicht mehr weiß, wer er ist. Denn Prinz Adenar ist dort zwar bekannt – aber nur als Märchenfigur aus einem Kinderbuch ... Auf der Suche nach seiner Identität lernt Adenar diese Welt kennen, in der nichts so ist, wie es scheint. Und er findet heraus, dass auch hier Insekten eine zerstörerische Rolle spielen, die die Gedanken der Menschen kontrollieren ...

Gleich zwei einzigartige fantastische Welten erschafft Ibánez in diesem Buch, dessen Fülle von Ideen man nicht einmal grob umreißen kann. Doch die besondere Magie dieser Geschichte liegt nicht nur in der außergewöhnlichen Fantasie des Autors, die manchmal an die der großen spanischen und südamerikanischen Erzähler erinnert, manchmal auch an Kafka oder Orwell. Die Geschichte ist außerdem so poetisch, kraftvoll, bildgewaltig und anrührend erzählt, wie man es nur ganz selten findet. Nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene, die diesen großartigen Autor mit seiner einzigartigen Stimme entdecken, werden dieses Buch als besonderes Geschenk empfinden – und sehnsüchtig darauf warten, mehr über Prinz Adenar und seine magische Reise zu erfahren. -- Gabi Neumayer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Kurzbeschreibung

Prinz Adenar ist von einer schrecklichen Krankheit befallen: der Langeweile. Also reist er nach Floria, um seine Seele zu suchen. Dort muß er feststellen, daß seine gesamten Erinnerungen aus einem Buch zu stammen scheinen, das alle Florianer kennen. Auf der Suche nach der Wahrheit kommt Prinz Adenar einem Geheimbund auf die Spur...

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Adenar im Wunderland, 17. Februar 2007
"Die verlassene Geschichte" ist ein langes, buntes spanisches Fantasy-Märchen, das ich für Kinder und Erwachsene gleichermaßen empfehlen würde. Es beginnt in einer zauberhaften Welt, in der das Leben viel zu leicht ist und alle Menschen glücklich sind. Der Prinz dieser Welt, Adenar, wird aber krank, d.h. unglücklich. Die Schönheit seiner Welt kann ihn nicht mehr erfreuen - er sieht überall das Chaos in sein Märchenschloß einbrechen. Also nimmt er die Hilfe eines Zauberers in Anspruch, um seine Welt zu verlassen und anderswo nach seiner verlorenen Seele zu suchen. Im Gegensatz zu konventioneller amerikanischer, nord- und mitteleuropäischer Fantasy sind die "normalen Menschen" in Adenars Welt diejenigen, die in ihrem Alltag ständig die Gesetze der Physik außer Kraft setzen und - im Gegensatz dazu - die Zauberer diejenigen, die statt auf fliegenden Teppichen umherzureisen, lieber mühsam von Ort zu Ort reiten, wie es gewöhnlich die "normalen Menschen" der uns geläufigeren Fantasy tun müssen. Die Rettungsmission, auf die Adenar sich begibt, dient denn auch weniger dazu, seine Welt vor dem Untergang zu bewahren, als vielmehr der Suche nach seinem persönlichen Glück. Abgesehen davon geht sie total schief, Adenar wacht, nachdem er durch Zauber seine Welt verlassen hat, auf dem falschen Planeten auf, vergißt seinen Auftrag, landet im Irrenhaus und muß erfahren, daß er gar nicht Prinz Adenar sein kann, weil diese Person in der Welt, in der er sich jetzt befindet, eine Märchenfigur aus einer populären Kinderbuchreihe ist. Wir haben es also nicht mit einer schon tausendmal in ähnlicher Form erzählten Heldenreise zu tun, die von irgendwelchen unbeeindruckbaren Übermenschen unternommen wird - im Gegenteil: Adenar ist so normal wie Peter Parker (Spiderman) oder Alice (im Wunderland). Er hat Fehler, sein Gedächtnis läßt ihn schon mal im Stich und er ist keinesfalls gegen die Versuchungen des normalen Lebens eines Teenagers immun. Das gerade macht ihn und die Menge an skurrilen Halbwüchsigen-Figuren der Geschichte so charmant. Es sind eben nicht die ewig gleichen Held-oder-Sidekick-Charaktere, die nach dem dritten oder vierten Buch dieser Machart sowieso alle gleich aussehen, sondern Charakterköpfe. Schwierig ist an "Die verlassene Geschichte" nur die verschachtelte Erzählstruktur. Man muß aufmerksam lesen, weil Adenars Herkunftsgeschichte in die Geschichte einer fast modern erscheinenden anderen Welt eingebettet ist. Trotzdem sollte das Buch auch schon für 10-12Jährige lesbar sein. Es enthält keine übermäßig gewalttätigen Szenen und beschäftigt sich mit dem Thema Liebe eher auf plantonischer Basis.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eskapismus vom Feinsten, 25. Juli 2005
Es gibt sie ja doch noch, die federleichen phantastischen Romane voller aberwitziger Einfälle, Witz und zugleich Tiefgang !

Die Geschichte an sich ist schnell erzählt: Ein Prinz verläßt auf der Suche nach seiner verlorenen Seele seine Welt - die fremde Welt aber, auf der er landet, erweist sich jedoch als Falle, und es wird sehr schwer werden, sie zu verlassen, um endgültig frei zu sein ...

Diese scheinbar so simple Handlung ist aber eingereichert mit so faszinierenden Dingen wie fliegenden Teppichen, Raumschiffen in Schloßform, Einradfahrern, Mondsüchtigen, Frauen, die sich in (Seelen-)Vögel verwandeln, dämonischen Insekten, Feenkugeln, Klosterschwestern, Bogenschützinnen, verrückten Jungmillionären und vielem mehr. Geblendet von diesen bizarren Bocksprüngen braucht es nun einige Zeit, bis man merkt, daß es in diesem Roman bei aller aberwitzigen Phantasie eigentlich um sehr ernste Dinge geht: um die Freiheit des Einzelnen in einer übermächtigen Gesellschaft, um Anpassung und Rebellion, um die Macht und Ohnmacht der Phantasie und endlich um die Flucht vor oder vielmehr den Ausbruch aus einer unerträglichen Wirklichkeit.

Das wäre nun Stoff für viele Tragödien - es ist m.E. aber eine der größten Stärken dieses Buches, daß es nie auch nur ins Melodramatische abgleitet, es bewahrt sich seine Leichtigkeit und seinen hintergründigen Witz und die genußvolle Freude an aberwitzigen Situationen (wer nimmt sich schon auf die Flucht vor der Wirklichkeit zwei Wale mit?). Und diese Mischung aus Witz, Aberwitz und leiser Melancholie ist so perfekt, daß man auch über die logischen Schlenker der Handlung hinwegsehen kann (die so bedrohlichen Insekten werden etwa lange wie eine Art "Sidekick" behandelt).

Fazit: ein faszinierendes Buch, das gleichermaßen zum Denken und Träumen anregt. Wir alle wissen, daß Fantasy Eskapismus ist - was dieser phantastische Eskapismus aber bedeuten kann, das zeigt dieser Roman!

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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Die verlassene Geschichte, 29. Dezember 2004
Ein Prinz, eine verlassene Geschichte und andere Welten - hört sich nach einem interessanten, spannenden Buch an. Leider hat es der Autor nicht geschafft, seine guten Ideen auch lesenswert umzusetzen. Die Charaktere wirken gekünstelt und ich konnte mich in keinen von ihnen auch nur ein bißchen hineinversetzen, sie blieben mir sämtlich fremd und viele ihrer Handlungen schienen mir unsinnig und unverständlich. Wichtige Dinge (z. B. das Schicksalsministerium und die Insekten) werden ständig am Rande erwähnt, aber nie hinreichend erklärt. Bis sie plötzlich eine tragende Rolle spielen und der Leser sich selber einen Reim darauf machen darf, was das nun alles soll. Zudem wirken viele Dinge unvollkommen, Handlungsfäden werden großartig begonnen und nicht weitergeführt, sie wirken daher oft undurchsichtig und abgehackt. Dagegen ist der Autor sehr bemüht, ein detailliertes Bild seiner erdachten Welten zu zeichnen - was in nervende Wortschöpfungen gipfelt. Da schauen Leute auf ihre Rollox, tragen eine Del Prado Tasche durch die Gegend, Reiche fahren mit dem Rollo Royce oder dorofonieren nach einem Taximeter und so weiter und so fort. Und am Ende bekommt man trotz eines umfangreichen Epilogs nicht heraus, ob es nun ein Happy End und eine glückliche Landung auf dem Heimatplaneten gibt und ob Prinz Adenar nun wieder "geheilt" ist und seine Reise ein Erfolg war. Es gibt einige wenige nette Ideen vor allem im ersten Teil (den Gedanken, mittels Meditation in sein Gedächtnis eintreten zu können und es als erlebbare Landschaft darzustellen z. B. fand ich sehr hübsch). Leider gibt es aber auch Dinge, die mir offensichtlich "gestohlen" scheinen. An einigen Stellen erinnert mich vieles an die "Matrix"-Filme, vor allem das Orakel konnte ich förmlich vor mir sehen.
Vielleicht liegt es auch an der für mich ungewohnten Schreibweise eines spanischen Autors - aber ich kann diesem Buch leider nichts abgewinnen und kann es daher nicht weiterempfehlen.
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3.0 von 5 Sternen lesenswert - aber nicht herausragend
Der Roman enthält wunderbare Ideen (zum Beispiel das Gedächtnis der Menschen in Adenars "Märchenwelt"), die vor allem zu Beginn des Buches sehr ausführlich beschrieben werden. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Ole Anderbaum veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Keine einfache Kost!
Ich habe das Buch als Leseexemplar bekommen und durfte es damals (logisch) noch nicht besprechen! Dann hatte ich's einfach vergessen (die Dinger muss man ja auch wieder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2005 von freebirdfelix

5.0 von 5 Sternen Die verlassene Geschichte
Adenar, Prinz von Amaula, könnte es gar nicht besser gehen. Er lebt in einer herrlichen Welt mit sprechenden Katzen, fliegenden Teppichen und freundlichen Drachen, in der es keine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2004 von biba89

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