Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Herzzerreißend schön!, 11. Januar 2002
Von Ein Kunde
Fast 20 Jahre ist Annie Colwater jetzt mit ihrer Jugendliebe Blake verheiratet. Als ihre einzige Tochter für einige Monate nach England reist, erfährt Annie, das ihr Mann eine Freundin hat, sie nicht mehr liebt und sich scheiden lassen will. In diesem Chaos scheint es nur einen Ausweg zu geben, Annie beschließt für einige Monate Los Angeles zu verlassen und zurück zu ihrem Vater zu gehen nach Mystic im Staate Washington, der kleinen Stadt wo sie aufgewachsen ist. Verfolgt von Depression und Schlafstörungen, trifft sie einige spontane Entscheidungen, die sie dann gleich wieder bereut. Dann erfährt sie jedoch, das ihre beste Jugendfreundin gestorben ist. Diese war mit Nick Delacroix verheiratet. Damals zu Schulzeiten waren alle drei die besten Freunde und Annie war auch heimlich in Nick verliebt, aber dieser hat sich für Kathy entschieden.Annie beschließt Nick zu besuchen. Sie erfährt das er eine sechsjährige Tochter hat, Izzy, die seit dem Selbstmord ihrer Mutter, die manisch-depressiv war, kein Wort mehr gesprochen hat und der Meinung ist, sie würde verschwinden. Annie stimmt zu, tagsüber auf Izzy aufzupassen, da man sie der Schule verwiesen hat. Niemand scheint mit dem seltsamen kleinen Mädchen umgehen zu können. Langsam aber sicher schafft es Annie, sich selbst zu entdecken und Izzy wieder Spaß am Leben einzuhauchen. Auch Nick hilft sie wieder auf die richtige Spur, denn die 8 Monate seit dem Tod seiner Frau hat er fast nur im Alkoholrausch verbracht. Nick und Annie kommen sich immer näher und beide fragen sich, warum sie damals nicht zusammengeblieben sind. Nick weiß allerdings, das Annie sich noch nicht richtig von ihrem Mann gelöst hat und in einigen Monaten nach Los Angeles zurückkehren wird, wo die Scheidung auf sie wartet. Trotzdem verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Das Leben könnte so schön sein, wenn da nicht plötzlich Blake in Mystic auftauchen würde, mit dem festen Vorsatz, Annie zurückzugewinnen. Auch mit "Der See der Träume" hat Kristin Hannah eine herzergreifende Geschichte über eine Frau geschrieben, die wieder zu sich selbst finden muss. Ähnlich wie in "Wenn Engel schweigen", heißt es Taschentücher in Reichweite zu haben. Ein sehr empfehlenswertes Buch!
|
|
|
32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Warmherziges und wunderbar erzähltes Drama!, 25. Juni 2002
Oh Gott, was für ein wunderbares Buch. Ich glaube, das ist eines dieser Bücher, die man ein Leben lang nicht vergisst und die man immer wieder hervorholen wird. Schon bei "Wenn Engel schweigen" war ich fasziniert von Kristin Hannahs Sprachstil, der sich in diesem Buch noch um ein vielfaches mehr hervor tut. Wie sie sämtliche Beziehungen beleuchtet ist dermaßen warmherzig, mitfühlend und frei von Kitsch, das ich mich frage, wie jemand so schreiben kann. Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich Nicks keine Tochter Isabella, die aufgrund des Todes ihrer Mutter und der Entfremdung zu ihrem Vater glaubt, das sie sich auflöse und kein Wort mehr spricht. Wie teilweise aus der Sicht des kleinen Mädchens ihre Gefühlswelt beschrieben wird, ist absolut herzzereißend. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Abenden gelesen und mehrmals wirklich leise und still mehrere Seiten vor mich hinweinen müssen und das passiert, trotz sich einiger traurigen Seiten, die ich bisher in meinem Leben gelesen habe, höchst selten. Kristin Hannah gehört von nun an sich zu meinen Lieblingsautoren und ich werde sämtliche Neuerscheinungen unbesehen von ihr kaufen.
|
|
|
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Taschentuch-Alarm!, 16. Januar 2004
Dies war mein erstes Buch von Kristin Hannah und ich muss wirklich sagen, dass diese Frau ein Talent dafür hat, ihre Leser emotional zu bewegen.Mit "Der See der Träume" hat man keine normale Liebesgeschichte vor sich, sondern man lernt eine Frau kennen, die aus ihrem Leben als Frau eines erfolgreichen Anwalts und Mutter einer Tochter am Rande des Erwachsenwerdens plötzlich realisiert, dass sie kein ICH mehr ist, sondern seit zwanzig Jahren nur noch ein WIR. Feststellen muss sie dies, als ihr Mann ihr mitteilt, dass er sie zu verlassen gedenke, um mit einer jüngeren Frau zusammen zu leben - das alte Klischée. Kein Wunder, dass Annie in ein tiefes Loch fällt, ist es doch diesmal sie selbst, um die sie sich kümmern müsste und das hat sie nie gelernt. Bezeichnend, aber dennoch rührend und wundervoll ist dann auch der Weg der Heilung den sie beschreitet, doch lesen Sie selbst... Während des ganzen Buches über musste ich mich stets fragen, wie Hannah es nur schafft, mich ständig an den Rand der Tränen zu bringen. Eigentlich ist Annie ja selbst Schuld daran, dass ihr eigenständiges Selbst irgendwann verschwand - oder vielleicht auch nie wirklich existiert hat. Doch Annie ist auch eine Frau, die man wirklich mögen muss und so leidet man mit ihr und freut sich, wenn sie nach und nach zu einer stärkeren Frau wird und eine neue, gesündere Balance im Leben findet. Bis hierhin wäre es ein durchschnittlicher Liebes - oder eher noch Frauenroman. Doch im letzten Drittel des Buches lässt die Autorin das Schicksal noch einmal heftig zuschlagen und normalerweise hätte ich die Geschichte mit dem Kommentar "Jetzt übertreibt sie es aber..." bedacht. Aber irgendwie gelingt es Hannah dennoch, auch diese letzte Wendung glaubwürdig einzubauen und schon ist man wieder drin im Tal der Tränen und fiebert mit Annie mit. Ein wirklich sehr schönes Buch, das zu Tränen rührt und das Schicksal einer Frau erzählt, die es auf dieser Welt wahrscheinlich millionenfach gibt - nur, dass diese hier ihres ändern konnte.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|