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Cry Baby
 
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Cry Baby (Gebundene Ausgabe)

von Gillian Flynn (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 319 Seiten
  • Verlag: Scherz Verlag, Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (23. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502100942
  • ISBN-13: 978-3502100942
  • Originaltitel: Sharp Objekcts
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 313.193 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Camille Preaker ist “Abschaum. Vom alten Geldadel“. So jedenfalls charakterisiert sie sich selbst, als sie im Büro von Frank Curry sitzt. Curry ist Chefredakteur der Daily Post, der viertgrößten Zeitung von Chicago. Preaker ist eine seiner Journalistinnen. Curry hat sie zu sich zitiert, damit sie ihm einiges über ihre Heimatstadt Wind Crap im äußersten Südosten von Missouri erzählt. Hier sind ein paar gut aussehende junge Mädchen auf äußerst grausame Art und Weise ermordet worden. Alle Zähne wurden ihnen gezogen. Jetzt wird ein weiteres Kind vermisst. Und Preaker soll nach Wind Crap, um über den Fall zu schreiben.

Preaker macht sich auf die Reise, die sich immer mehr als Reise in die eigene Vergangenheit entpuppt. Denn der Ort, den sie nie besonders mochte, und vor allem ihr Geburtshaus bergen ein düsteres, Tod bringendes Geheimnis, das unmittelbar mit den aktuellen Mordfällen in Verbindung steht. Und am Ende findet Preaker sogar die Zähne der Opfer wieder...

Mit viel Gespür für die richtige Dramatik entwickelt die US-amerikanische Autorin Gillian Flynn in ihrem Roman-Debüt Cry Baby ihre spannende Geschichte. Dass sie jahrelang als Journalistin renommierter Zeitungen tätig war, kommt ihr dabei sehr zugute. Denn ihre Story ist gut recherchiert, schnörkellos und mit großem Tempo geschrieben. Und das ist über weite Strecken einfach Atem beraubend gut. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de



Kurzbeschreibung

Ein Ort in der tiefsten Provinz: Zwei Mädchen an der Schwelle zum Teenager, auffallend hübsch, werden brutal ermordet. Verstümmelt. Alle Zähne gezogen.

Das ist der Fall, über den die Journalistin Camille Preaker schreiben soll: Sie stammt aus Wind Gap, der trostlosen Kleinstadt, in der jeder jeden kennt. Doch statt auf die große Story trifft sie auf ihre eigene dunkle Vergangenheit, die sie nie losgelassen hat. Sie wird zurückgeschleudert in die beklemmende Enge des Ortes, zu seinen feindseligen Bewohnern. Zurück in den eiskalten Schoß der Familie. In das Haus, das niemals ein Zuhause war. In dem noch immer dieselben Gespenster wohnen wie damals. Doch heute verbreiten sie nicht nur Angst und Schrecken. Sie töten.


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Eher düsterer Psycho als ein Thriller, 6. April 2007
Von Wombatsbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Ich bin wieder einmal hin- und her gerissen, was die Bewertung angeht. Flynn kann sehr gut schreiben. Das stellt sie als TV-Kritikerin bei der amerikanischen Zeitschrift "Entertainment Weekly" ständig unter Beweis. Ihre Kritiken sind spritzig und treffen den Kern. "Cry Baby" ist dagegen düster, trotz der wenigen Seiten langatmig und voller Klischees:

Die Protagonistin, Anfang 30, soll über zwei Morde an Kindern in ihrer Heimatstadt berichten. Aufgrund einer extrem gestörten Beziehung zu ihrer Mutter ist sie sehr labil, wird bei der Rückkehr mit alten Ängsten konfrontiert und droht in alte, selbstzerstörerische Verhaltensmuster zurück zu fallen.

Die Familie der Protagonistin ist ein Paradebeispiel für eine dysfunktionale Familie: angefangen bei der Mutter, die ihre älteste Tochter nie geliebt hat über den distanzierten Stiefvater bis hin zur etwa 20 Jahre jüngeren Halbschwester, die zu Haus Mamas kleines Mädchen spielt, aber ausserhalb des Hauses eine frühreife kleine Zicke ist.

Die erste Hälfte dümpelt vor sich hin und man läuft Gefahr sich in einer Vielzahl von problem- und manchmal auch sehr klischeebehafteten Charakteren (jugendliche Drogensüchtige, überforderte berufstätige Mütter) zu verlieren. Erst ab der zweiten Hälfte gewinnt Flynns Debut *etwas* an Tempo, aber trotzdem nicht unbedingt an Spannung, da im Grossen und Ganzen doch vorhersehbar. Das Ende erschien mir lieblos zusammengeschrieben, zu abrupt und nicht überzeugend.

"Cry Baby" ist sehr, sehr düster und für meinen Geschmack einfach zu morbide und negativ. Stellenweise musste ich mich zum Weiterlesen zwingen, so dass ich für nur 319 Seiten fast eine Woche gebraucht habe.

Fazit: Ambitioniert, aber für mich definitiv kein Nervenkitzel und somit auch kein Thriller. Hatte mir aufgrund der Produktbeschreibung etwas ganz anderes erhofft. Lieber bis zur TB-Ausgabe warten.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen beeindruckend und beklemmend, 5. Juli 2007
Mich hat dieser Roman langsam aber sicher gepackt. Der Einstieg ist sanft, man erfährt viel über die Hauptperson Camille Preaker, und wären da nicht diese winzigen irritierenden Dinge (Worte, die durch ihren Kopf und über ihre Haut schießen wie Pfeile), würde man man sie für eine ganz normale junge Frau halten. Aber mit der Dauer ihres Aufenthaltes in ihrer Heimatstadt wächst auch die Kenntnis des Lesers über ihre ganz besondere "Behinderung" - und über ihre Vorgeschichte. Das Grauen sickert langsam ins Bewußtsein des Lesers und man wünscht Camille Preaker sehr lange, dass alles nicht so sein möge, wie es scheint. Aber am Ende ist es nur noch schlimmer ...
Besonders hervorheben möchte ich die sorgfältige Übersetzung, die sehr angemessen, mit Sinn für Details und extrem viel Sprachgefühl ausgeführt ist. Sie trägt ganz sicher dazu bei, dass es sich hier um eine Lektüre der Extraklasse handelt.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die kalte Liebe der Mutter ..., 27. April 2007
Von Reinhard Busse "reinhardlbusse" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)    (REAL NAME)   
*Mein Pullover war neu, knallrot und hässlich. Wir hatten schon den 12. Mai, aber keine zehn Grad, und nachdem ich vier Tage im T-Shirt gezittert hatte, besorgte ich mir lieber etwas im Ausverkauf, statt wieder die Winterklamotten hervorzukramen. So ist der Frühling in Chicago.
Ich hockte an meinem Arbeitsplatz vor dem Computer und recherchierte eine üble, wenn auch nicht weltbewegende Geschichte. In der South Side waren vier Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren entdeckt worden, die man mit ein paar Thunfischsandwichs und einem Liter Milch in ein Zimmer gesperrt hatte. Sie saßen drei Tage dort drinnen und flatterten wie die Hühner zwischen den Nahrungsmitteln und den Fäkalien umher. Die Mutter war abgehauen, um ein Pfeifchen zu rauchen, und hatte sie völlig vergessen. Kann passieren. Keine Brandwunden von Zigaretten, keine Knochenbrüche. Nur ein einziger nicht wieder gutzumachender Ausrutscher. Ich hatte die Mutter nach ihrer Verhaftung gesehen: Tammy Davis, 22 Jahre, blond und fett ...*
~~~~~~~~~~
Zum Inhalt: Die Journalistin Camille Preaker soll in ihrem Heimatort den Tod zweier Mädchen recherchieren. Getrieben von ihren eigenen Dämonen beginnt für die junge Frau eine Reise in die Vergangenheit.
Wind Gap liegt im tiefsten Missouri und ist eine wahrlich trostlose Kleinstadt, in der jeder jeden kennt. Doch nach den jüngsten Vorfällen ist die Atmosphäre in der kleinen Stadt sehr beklemmend und misstrauisch.
Als Camille jetzt wieder auf dem alten Anwesen ihrer Mutter wohnt, spürt sie, dass die Gespenster von damals auch heute noch leben - und morden.
Ein Mörder, der seine Opfer anscheinend genau zu kennen scheint:
- Ein Mörder, der einem grausamen Ritual folgt
- Ein Mörder, der seine Opfer an dunkle Plätze lockt und sie erdrosselt
- Ein Mörder, der seinen Opfern anschließend die Zähne zieht ...
~~~~~~~~~~
Fazit: Ein Debütroman, der es in sich hat - ein ausgesprochen düsterer Psychothriller, der wahrlich unter die Haut geht. Nichts für schwache Nerven!
Die Story macht betroffen, und es drängt sich die Frage auf, was für eine Gesellschaft solche Menschen hervorbringen kann.
Stephen King äußerte sich folgendermassen: "Mir grauste es vor den letzten dreißig Seiten, aber ich konnte nicht anders, ich musste weiterlesen. Nachdem ich das Licht gelöscht hatte, merkte ich dann, dass die Geschichte in meinem Kopf blieb, zusammengerollt und zischend wie eine Schlange in einer Höhle."
Es grüßt -- Reinhard Busse
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4.0 von 5 Sternen Ich mag das Buch nicht...
... ich kann auch die Charaktere nicht ausstehen. Nicht eine sypathische Person in dem ganzen Buch. Die Hauptprotagonistin ist einfach nur krank und von Selbstmitleid zerfressen,... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von Urs Peter Janetz veröffentlicht

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Dieses Buch muss man nicht gelesen haben. Die Morde an den 2 Mädchen gehen total in der grotesken Familiengeschichte der verkorksten Reporterin Camille Preaker unter - werden aber... Lesen Sie weiter...
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