Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schottland zum Verlieben, 8. Januar 2008
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen und - leider - schon ausgelesen ... "Die Rebellin der Rose" ist ein historischer Roman, der an Spannung und Abwechslungsreichtum kaum zu überbieten ist. Immer wieder treten unerwartete Wendungen ein und die Schilderungen der Autorin sind so präzise und gut, dass man vollkommen in die Welt, die sie zeichnet, eingesogen wird.
Janet Paisley hat die historischen und politischen Ereignisse geschickt mit der Liebesgeschichte zwischen Anne und Aeneas verknüpft und so einen abwechslungsreichen Roman geschaffen, der bis zum Ende fesselt, den Leser mitfiebern, -hoffen und -träumen lässt ... Ich kann es kaum erwarten, mehr von Miss Paisley zu lesen.
P.S. Was die vorherige Rezensentin mit "einfach schlechter Stil" meint, ist mir nicht klar. "Die Rebellin der Rose" ist nämlich charmant und flüssig erzählt, auch in der deutschen Übersetzung. Von schlechtem Stil also keine Spur!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schottische Unabhängigkeitsgeschichte episch aufbereitet, 2. Juli 2009
Das Erstlingswerk von Janet Paisley. Schottische Unabhängigkeitsgeschichte der Jakobitenaufstand von 1745 geschickt verpackt mit einem Schuss Liebesgeschichte. Lesenswert?
Kurz zum Inhalt:
Der Jakobitenaufstand von 1745 steht ganz klar im Mittelpunkt der Ereignisse. An dessen Spitze findet sich eine unerschrockene Frau. Von den Jakobitentruppen Colonnel Anne Lady McIntosh genannt. Gemeinsam mit ihrem ehemaligen Liebhaber kämpft sie für Schottlands Unabhängigkeit. Verheiratet ist sie jedoch mit dem Clansherren Aeneas McIntosh. Als Captain der Schwarzen Garde untersteht dieser den Engländern den Feinden der Jakobiten. Anne steht in einem Zwiespalt. Soll sie zu ihrem Mann Aeneas zurückkehren oder weiter für die Unabhängigkeit Schottlands kämpfen? In einer alles entscheidenden Schlacht wird ihr die Antwort auf diese Frage gegeben und Schottlands Schicksal besiegelt.
Meine Beurteilung:
Schon ab der ersten Seite kann man in die Geschichte eintauchen. Sie plätschert nicht nur so vor sich hin. Spannend (be-)schreibt die Autorin die Etappen des Jakobitenaufstandes von 1745. Die Dreiecksbeziehung zwischen Anne, Aeneas und ihrem früheren Liebhaber steht dabei nicht zwingend im Vordergrund. Vielmehr bereichert sie das Buch, indem sie ihm ein bisschen Ruhe verleiht. Die Schlachten sind authentisch und nicht geschönt wiedergegeben. Auch die Geschichte ist chronologisch einwandfrei recherchiert und schön verpackt. Gälische Ausrufe vervollkommnen den Roman zusätzlich und verleihen ihm ein schottisches Flair.
Die einzelnen Charaktere bekommen im Verlauf der Story Formen und Farben. Gerade Annes Zwiespältige Situation wird immer wieder verdeutlicht. Die Fragen: Soll ich zu meinem Mann zurück oder ist mir der Kampf wichtiger, tauchen immer wieder auf. Allerdings bleiben Aeneas und Alexander manchmal ein bisschen auf der Strecke. Charaktere wie General Hawley hingegen verrucht und böse zeichnet die Autorin sehr schön.
Janet Paisley schafft ihre ganz eigene schottische Welt des 18. Jahrhunderts. Verrat, Unabhängigkeit, Intrige, Liebe und Machtgier Begriffe, die die Stimmung des Romans am besten wiedergeben und die Charaktere beschreiben dominieren das Bild. Auch der Stand der schottischen Frauen im Kontrast zu den englischen Frauen wird klar herausgearbeitet.
Mein Fazit:
Lesenswert? Ja, wenn man schottische Geschichte mag und sich unter diesem Roman keinen klassischen Liebesroman vorstellt. Das ist er nämlich ganz und gar nicht. Der schottischen Autorin scheint vielmehr die Geschichte ihres eigenen Landes am Herzen zu liegen. Klar strukturiert und gespickt mit ein wenig Schnulze, beschreibt sie die wichtigsten Etappen des Jakobitenaufstandes. Mir hat gerade gefallen, dass nicht die Liebesgeschichte die Story schreibt, sondern die Historie an sich. Meiner Meinung nach wird die von vielen Romanautoren aus dem klassischen Liebesgenre schlicht vernachlässigt. Allerdings gibt es die eine oder andere Liebesszene, die von der Autorin jedoch wunderbar ausgeschmückt ist. Es wird eigentlich nie ins Detail gegangen. Allein daran erkennt man, dass es sich um keinen Liebesroman im eigentlichen Sinne handelt.
Daher: Dieser Roman ist nichts für Leser, die eine klassische Liebesschnulze erwarten. Allerdings werden Schottlandfans, die über die Liebe hinausgehen wollen, hier fündig. Endlich mal ein Roman, der vom Kitschschund weggeht und sich wirklich mit der Geschichte befasst.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Im Krieg und in der Liebe ..., 7. Januar 2008
An diesem Wochenende habe ich "Die Rebellin der Rose" von Janet Paisley verschlungen. Ein wunderbares Buch! Selten habe ich einen historischen Roman gelesen, der mich so tief in die Welt der Geschichte gezogen hat - ich fühlte mich, als wäre ich teil des Geschehens. Auch viele Tage danach geistern mir noch die Szenen durch den Kopf, von der schönen Anne und dem anbetungswürdigen Aeneas ... Die Geschichte ist sehr, sehr spannend und überrascht immer wieder, ohne dass die Handlung dadurch undurchschaubar oder verwirrend wird. Die Figuren sind fast alle gut beschrieben und handeln nachvollziehbar. Dadurch werden sie ungemein lebendig und ihr jeweiliges Schicksal geht einem beim Lesen sehr nahe. Schottland ist außerdem der perfekte Schaupaltz für einen so traumhaft schönen Roman. Deshalb lebt das Buch auch nicht nur von dem historischen Hintergrund, sondern ebenso von seinen Charakteren und all dem, was sie miteinander verbindet: Liebe, Leid, Neid, Eifersucht, Großmut und Missgunst, aber auch Hass. Kurzum ein Leseerlebnis, wie es leider viel zu selten vorkommt!
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