Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Uneingeschränkte Kaufempfehlung!, 24. April 2007
1984: Im Teenager-Alter wird Darby McCormack, mit ihren Freundin Mel und Stacey, Zeuge eines Gewaltverbrechens. In einem Waldstück bekommen sie zufällig mit, wie eine junge, blonde Frau von ihren Peinigern offensichtlich stranguliert wird.
2007: Darby ist mittlerweile als Polizistin in einem Provinzkaff tätig und hat mit ihrer Vergangenheit abgeschließen können. Doch sie wird schnell von ihrer Vergangenheit wieder eingeholt, als ein 16jähriges Mädchen entführt und ihr Freund brutal ermordet aufgefunden wird. In einem Verschlag des Hauses, in dem das Verbrechen statt fand, tifft sie dann auf die verwahrloste Rachel. War sie auch ein Opfer des Täters? Welche Rolle spielt sie?
Wenn Sie diese Fragen beantwortet wissen möchten, dann sollten Sie sich Chris Mooney's Thriller "Victim" auf keinen Fall entgehen lassen. Das 380 Seiten starke Buch legt zu Beginn schon ein, im wahrsten Sinne des Wortes, möderisches Tempo vor. Das sehr lebendig, ungemein spannend und fesselnd geschriebene Buch packte mich von der ersten Seite an und ließ mich bis zum überraschenden Finale, nicht zur Ruhe kommen. "Victim" ist das, mit Abstand, spannendste und packendste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Von mit gibt es deshalb eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle, die mal wieder einige spannende Lesestunden vertragen können.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Leider nichts für mich, 16. Oktober 2007
Dieses Buch hat viele positive Kritiken bekommen, es wird überall ausgestellt und gelobt. Ich lese gerne Thriller und habe es schon auf eine erhebliche Anzahl gebracht. Aber irgendwie will bei diesem Roman der Funke nicht überspringen. Die Handlung ist für mich nicht schlüssig, es gibt keinen roten Faden, und ich vermisse die Spannung. Auch die Hauptpersonen sprechen mich nicht an. Schade, ich hatte mich auf einen Thrillergenuss gefreut, aber zumindest für mich kann das dieses Buch nicht leisten.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
spannend, brutal, aber auch ein wenig durchsichtig, 7. Juni 2007
Chris Mooneys "Victim" ist in den Bestsellerlisten eingeschlagen wie eine Bombe und selbst einen Kinospot zum Buch gab es zu sehen, der "Victim" als den spannendsten Thriller des Sommers angekündigt hat. Die Erwartungen waren also sehr hoch, als ich das Buch aufgeschlagen habe.
Im Jahre 1984 beobachtet Darby McCormick mit ihren beiden Schulfreundinnen, wie ein Mann im Wald eine junge Frau bedroht. Die drei fliehen in Panik, doch Darby verliert dabei ihren Rucksack. Als die drei Mädchen zusammen mit der Polizei in den Wald zurückkehren, sind der Mann und die ängstliche Frau verschwunden und aus Darbys Portemonnaie wurden Geld und Ausweise entwendet. Einige Zeit spät hört Darby abends ein komisches Geräusch im Haus und glaubt, dass ihre Mutter früher Feierabend gemacht hat, doch es ist der Mann aus dem Wald, der eine Freundin ermordet hat und nun die andere mit dem Messer bedroht. Darby kann fliehen, doch ihre Freundin Melanie bleibt von diesem Tag an verschwunden.
Im Jahr 2007 arbeitet Darby selbst bei der Polizei und muss einen Fall aufklären, der dem vor 23 Jahren verdächtig ähnelt. Wieder verschwinden viele junge Frauen. Als wieder eine entführt wird, kann Darby allerdings eine völlig verwahrloste und halb verhungerte Frau aufgreifen, die offensichtlich ihrem Peiniger entkommen konnte. Doch Rachel ist so verwirrt und krank, dass sie keinen Hinweis auf den Mörder geben kann. Darby tappt also weiterhin im Dunkeln und muss fürchten, dass die verschwundene Carol in der Zwischenzeit ermordet wird. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Was die Polizei aber noch nicht ahnt: Der Mörder hat einen gefährlichen Komplizen...
Chris Mooneys packender Thriller schlägt von Beginn an ein hohes Tempo an und lässt sich rasend schnell lesen. Schon nach wenigen Seiten war ich vollkommen in der Geschichte versunken und habe zwischendurch nur kurz überprüft, ob ich auch wirklich die Haustür abgeschlossen hatte, denn beim Lesen lief mir ein Schauer nach dem anderen über den Rücken, weil Mooney eine wahrlich grausame Geschichte zu schreiben weiß. Rachel ist nämlich bereits seit Jahren verschwunden und konnte insgesamt 5 Jahren in der Gewalt ihres Peinigers überleben. Doch obwohl Chris Mooney oftmals die Schrecken andeutet, die die entführten Frauen zu erleiden haben, geht er nie in Details. Selten erleben wir also blutige Szenen, meistens steckt der wirkliche Horror zwischen den Zeilen und ist dadurch nur umso grausamer.
Die Ermittlungen der Polizei kommen nur langsam voran, weil Darby nicht aus den Worten schlau wird, die die verwirrte Rachel spricht. Auch sonst hinterlässt der Täter nur wenige Spuren, sodass die Gefahr für die entführte Carol immer größer wird. Und was Darby nicht weiß ist, dass der Täter auch schon ein Auge auf sie geworfen hat und bereits weiß, dass sie das junge Mädchen aus dem Wald ist, das 1984 eine schreckliche Tat beobachten konnte.
Chris Mooney legt einige falsche Spuren aus, macht uns aber relativ schnell mit dem Täter bekannt, der Darby oftmals auf der Spur ist und sie immer wieder beobachtet. Auch weiß der Leser früh, dass Daniel Boyle einen Mittäter hat und die Frauen nicht alleine quält. Die Polizei jedoch ahnt nichts davon, dass sogar zwei hochgefährliche Männer zu jagen sind.
Mooneys Geschichte ist packend wie keine andere, doch hakt sie an manch einer Stelle, sodass es nicht zur Höchstnote reichen kann. Früh ist klar, dass Boyle einen Helfer hat und auch früh kann der Leser ahnen, um wen es sich dabei handelt. Als der Helfer sich am Ende dann outet, ist man daher keineswegs überrascht, denn hier legt Mooney keine falsche Fährte aus, sondern führt den Leser sofort auf die richtige Spur. Hier verpufft dann leider etwas Spannung, schade. Auch einige logische Unstimmigkeiten haben sich eingeschlichen, denn wieso wurde die Polizei nicht misstraurisch, als der gefährliche Mann aus dem Wald Darbys Ausweise geklaut hat und somit wusste, wo er die Zeugin seiner Tat anfinden kann? Hätte man Darby nicht unter Personenschutz stellen müssen, wenn ein Mörder ihre Identität und ihre Adresse kennt? Mich zumindest hat es doch sehr gewundert, dass dies nicht passiert ist.
Unter dem Strich ist "Victim" aber in der Tat ein höchstspannender Thriller, der seine Leser gefangen nimmt und einem einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Der vorliegende Thriller ist leider nicht bis ins letzte Detail wirklich gut durchdacht, aber über solche Kleinigkeiten sieht man trotzdem gerne hinweg. Absolute Empfehlung, auch wenn Victim eigentlich eher etwas ist für dunkle Winterabende.
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