Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Total spannend!, 13. Juni 2007
Total spannend! "Schattenblume" ist der vierte Roman der "Grant County-Reihe". Nach dem schwachen Vorgänger "Dreh dich nicht um", in dem Slaughter m. E. mit zu vielen Rückblenden gearbeitet hat, ist "Schattenblume" spannend bis zum Schluss. In "Schattenblume" gibt es zwei Handlungsstränge.
Als ersten Handlungsstrang arbeitet Slaughter die Vergangenheit von Polizeichef Jeffrey und den Anfang der nicht ganz einfachen Liebesbeziehung zu Dr. Sara Linton auf.
Der zweite parallele Handlungsstrang befasst sich mit derdramtischen Geiselnahme im Polizeirevier in Heartsdale. Beide Handlungsstränge werden am Ende zusammengeführt.
An "Schattenblume" habe ich nur zwei Dinge, die ich kritisiere. Erstens: Die Story um Polizistin Lena wird immer grotesker; Details will ich hier aber nicht verraten. Und zweitens bemängele ich Frau Slaughters "Splatter-Schreibstil". Ich denke, weniger blutige Details könnten ihren Büchern nicht schaden!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ärgerliche Inkonsistenzen und nervige Brüche im Erzählfluss, 6. Januar 2008
"Schattenblume" ist bisher der schwächste Roman von Karin Slaughter.
Er krankt zum einen daran, dass zwei Zeit-/Handlungsebenen miteinander verwoben sind (brutaler Überfall mit Geiselnahme auf Jeffreys Polizeistation und Ereignisse in Jeffreys Heimatstadt, als er Sara kennengelernt hat) und ständig Sprünge zwischen den Ebenen stattfinden, die den Erzählfluss unangenehm unterbrechen.
Zum anderen wird "Schattenblume" von Inkonsistenzen mit den anderen Romanen der Serie wild gebeutelt. Von Jeffrey und Saras Vergangenheit hat man in den früheren Bänden auch schon einiges erfahren, aber in "Schattenblume" wird beinah alles, was bisher erzählt wurde, völlig anders dargestellt. In "Dreh dich nicht um" wird beispielsweise erzählt, wie gut sich Nell und Sara bei ihrem ersten Treffen vertragen hätten entgegen den Erwartungen von Jeffrey - wie anders wird dieses Treffen in "Schattenblume" geschildert! Auch dass May Tolliver so bösartig zu Sara ist, kommt völlig unerwartet. Immer wieder wurde erzählt, wie sehr sich die Polizisten um Jeffrey in seiner Kindheit gekümmert haben und was er ihnen zu verdanken hat - wie passt das mit den Ereignissen um den Polizeichef zusammen? Auch Jeffrey erkennt man nicht mehr wieder in "Schattenblume" - dieser Typ soll bereits Polizeichef in Grant County sein? Wie kann aus diesem gehetzen, getriebenen, nicht wirklich ehrlichen jungen Mann der solide, von einem klaren Gewissen um Gerechtigkeit gesteuerte, middle-aged Polizeichef werden, den man aus den bisherigen Bänden kennt?
Wie in fast jedem Buch von Karin Slaughter überzeugt die Auflösung am wenigsten - wegen einer Frage der Vaterschaft wird hier die Polizeistation ausradiert? Auf mich hat es wie ein Soufflé gewirkt, das am Ende ganz traurig in sich zusammenfällt.
Aufgrund der Brüche im Spannungsbogen, der ärgerlichen Inkonsistenzen zu früheren Büchern sowie der enttäuschenden Auflösung nur 3 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Leider ein totaler Reinfall, 5. August 2007
Belladonna / Dreh Dich nicht um / Vergiss mein nicht.... Bücher von Karin Slaughter, die ich verschlungen habe und die für mich zu den besten Thrillern der letzten Jahre zählen! Also war es nur logisch, dass ich auch den 4. Teil der "Sara Linton"-Reihe lesen mußte.
Doch schon am Anfang des Buches war ich sehr überrascht und leider auch enttäuscht. Während ihre ersten drei Thriller sehr fesselnd geschrieben waren, erstaunte mich die doch sehr langweilige Schreibart der "Schattenblume". Ok.... ich dachte, vielleicht liegt es an mir, dass ich Schwierigkeiten habe, in dieses Buch hineinzukommen. Aber leider änderte auch die Handlung selber nichts daran, dass ich ständig dachte "Karin, was hast Du da nur geschrieben????" Ich habe das Gefühl, dass Miss Slaughter kurz vorm Abgabetermin des Buches noch gar keine richtige Idee für einen neuen Thriller hatte, und "mal eben schnell" was in ihren PC getippt hat.
Keine Spur von Spannungsaufbau, keine Spur von "ich will unbedingt wissen wie es weitergeht", keine Spur von "thrillerartigen Gefühlen" die bei mir hochkamen. Vielmehr handelt es sich bei diesem Buch um eine Erzählung aus den Anfangs- und Kennenlernzeiten von Sara und ihrem späteren Ehemann Jeffrey. Natürlich tauchen ab und zu mal ein paar Leichen auf, deren Morde aufgeklärt werden wollen, doch leider hat es Karin Slaughter mit diesem Buch nicht geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Die Geiselnahme ganz am Anfang des Buches, welche sich natürlich durch die einzelnen Kapitel hinwegzieht, scheint nur eine Nebenrolle in diesem Thriller zu sein. Wie das Leben von Sara und Jeffrey eigentlich auch. Und so hat auch das gesamte Buch in meinem Leben (leider) nur eine Nebenrolle gespielt und ich habe es nach der Hälfte zurück ins Bücherregal gestellt, weil ich es mir einfach nicht weiter "antun" wollte.
Ich hatte noch mehr Bücher dieser Autorin auf meinem Wunschzettel stehen, habe sie aber nach dieser Enttäuschung erstmal gelöscht. Auch wenn viele Leser diesen Thriller als sehr gut und spannend empfinden, so sollte man sich als potentieller Käufer auch mal die Rezensionen anschauen, die gegen dieses Buch sprechen und nicht dafür. In diesem Fall lohnt sich der Blick in die negativen Empfehlungen tatsächlich! Wer Thriller liebt, sollte es bei den ersten 3 Büchern der Sara-Linton-Reihe belassen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|