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Mason und Dixon
 
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Mason und Dixon (Taschenbuch)

von Thomas Pynchon (Autor), Nikolaus Stingl (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1022 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499229072
  • ISBN-13: 978-3499229077
  • Originaltitel: Mason and Dixon
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,9 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 157.075 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 4 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Zeitgenössische Literatur > Internationale Autoren > Pynchon, Thomas

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit Mason & Dixon, einem umfangreichen, komplexen und komischen Werk, hat Thomas Pynchon, einer der berühmtesten und eigenwilligsten Autoren Amerikas, den Roman des 18. Jahrhunderts wie mit magischen Händen neu erfunden. Dieses Werk begleitet die englischen Landvermesser Charles Mason und Jeremiah Dixon (berühmt durch die nach ihnen benannte Mason-Dixon-Linie) bei ihrer lebenslangen Freundschaft und den Abenteuern auf ihren Reisen durch die Welt, auf denen sie im unerforschten kolonialen Amerika der Indianer, der weißen Siedler, der Tavernen und Etablissements mit zweifelhaftem Ruf vermessend und kartographierend durchs Land ziehen. Fans des postmodernen Meisters der Paranoia werden Pynchons charakteristischen Stil bereits im ersten Satz des Romans wiedererkennen: "Schneebälle zogen ihre Bögen", eine kurze Anspielung auf die Raketen, die in seinem Meisterstück Gravity's Rainbow ihre Kreise am Himmel drehen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kurzbeschreibung

Die Briten Charles Mason und Jeremiah Dixon, ein Astronom und ein Landvermesser, nehmen uns mit auf eine Grand Tour durch die dunklen Gefilde der Aufklärung im 18. Jahrhundert, von ihrer ersten gemeinsamen Expedition ans Kap der Guten Hoffnung ins vorrevolutionäre Amerika und wieder zurück nach England. Wir begegnen Benjamin Franklin, George Washington, einem chinesischen Feng-shui-Meister, einem sprechenden Hund und einem Enten-Automaten. "Man liest und liest, stößt auf Stellen, Episoden und Sentenzen, bei denen einem der Mund offen stehen bleibt." (Die Zeit). "Ein Roman wie eine gewaltige Symphonie aus der Neuen Welt, und ein Sprachkunstwerk von einem ganz Großen der US-Literatur." (Stern)

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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Geschichtenerzähler auf höchstem Niveau, 3. April 2001
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Mason und Dixon (Gebundene Ausgabe)
"Mason und Dixon" ist zweifellos eines der brillantesten Bücher, das ich je gelesen habe. Aus Sicht des deutschen Lesers gebührt nicht nur dem Autor dank, sondern ebenso der hervorragenden Leistung des Übersetzers. Thomas Pynchon schafft, was vielen zeitgenössischen Autoren im deutschen Sprachraum nicht gelingt, er verbindet anspruchsvollste, mitunter experimentelle Schreibkunst mit der besonderen Gabe eine gute Geschichte erzählen zu können. Natürlich widerspricht ein Buch wie Mason & Dixon durch Umfang und Komplexität leider den Lesegewohnheiten vieler Menschen, es ist jedoch keine intellektuelle Kraftübung zum Dienste der Selbsterhöhung, sondern die wunderbare, versponnene, witzige und sympathische Geschichte zweier Menschen in einer Zeit großer gesellschaftlicher und vor allem mentaler Veränderungen. Eine Zeit zu wissenschaftlich um noch magisch und zu verzaubert um schon rational zu sein. Vor diesem Hintergrund verknüpft Pynchon Handlungsebenen, Anekdoten, Pointen und kleine verschrobene Erzählungen mit seinem roten Faden des Verhältnisses zweier im Grunde recht unterschiedlicher Menschen. Beeindruckend ist die Plastizität und Tiefe, die Pynchon Seite für Seite dem Astronomen Mason und dem Landvermesser Dixon gibt. Sie bekommen eine Individualität und Deutlichkeit, wie ich dies selten gelesen habe. Und nein, der ist Roman nicht schwer zu verstehen, er verlangt nur ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit. Ich gehöre leider sicher nicht zu den Menschen mit der Zeit jeden Tag viele Stunden am Stück zu lesen, und so begleitete mich diese Geschichte fast vier Monate lang, manchmal nur wenige Seiten kurz vor dem Einschlafen. Ohne das man sich versieht, werden Mason und Dixon plötzlich sehr vertraut, und das Gelesene verweht nicht sondern formt eine immer größere und faszinierendere Geschichte. Über allem jedoch, das man über diesen großen Roman sagen könnte, steht die Sprachkunst von Thomas Pynchon. Ich kenne keinen zeitgenössischen Autor dessen Stil reicher, farbenprächtiger, nuancierter und treffender wäre. Ganz tief muss man vor ihm seinen Hut ziehen, und auch ich frage mich, was eigentlich noch passieren muss, bis man den begnadeten Geschichtenerzähler Thomas Pynchon endlich und hochverdienterweise mit dem Nobelpreis für Literatur ehrt.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Lesen als Expedition in unwegsames Gelände, 27. November 2001
Von Ein Kunde
Verwirrend anders als gewohnt, klingt dieses vom Englischen ins Deutsche übersetzte Buch. Man kann sich als Leser einem Verständnis nur annähern. Wer also gern leicht verständliche Texte liest, wird nicht recht weit kommen. Wer aber bereit ist, erprobte Lesegewohnheiten ad acta zu legen, dem öffnen sich oft wie aus dem Nichts, Schätze an Poesie und feinsinnigem Humor.

Obwohl passagenweise fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt, wird man in eine abenteuerliche Welt entführt. Sinn und Bedeutung erschließen sich nur zögernd und vage. Das Ungefähre, Angedeutete liegt wie ein Nebel über den Sätzen und nur kurz und überraschend lichtet er sich. Wer sich Handlung und Action erwartet, wird enttäuscht sein.

Was es aber ist: die Geschichte einer Männerfreundschaft, die Geschichte einer enttäuschten Karriere, ein Ausflug in die Astronomie des 18. Jahrhunderts, ein Vordringen in das Land der Indianer und noch vieles mehr. Immer wieder gerät man ins Staunen und Schmunzeln.

Zeitweise gleicht die Lektüre dem Durchqueren von Sümpfen, manchmal dem Überqueren sich endlos hinstreckender Ebenen. Abbrüche in geografische und seelische Niemandsländer stehen bereit. Ein verirrt Sein oder dumpfes Dösen und warten auf... Ja, worauf?
Wer Antworten erwartet, bleibt unbedient. Lesen als Abenteuer ohne Garantie auf Rückkkehr aus unwegsamem Gelände.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Hirne wie Kuehlschraenke", 17. November 1999
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Mason und Dixon (Gebundene Ausgabe)
Ob Pynchon nicht ueber Mason und Dixon schreiben wollte, fragte die New York Times enttaeuscht nach dem Erscheinen von "Vineland". Der Roman schien dem Rezensenten die lange Pause seit "Gravity's Rainbow" nicht zu rechtfertigen. Heute wissen wir, dass Pynchon tatsaechlich an einem Roman ueber "Mason & Dixon" gearbeitet hat, und vielleicht war "Vineland" da wirklich nur ein Nebenprodukt. "Mason & Dixon" jedenfalls rechtfertigt jede noch so lange Pause. Pynchon erzaehlt in der Ausdrucks- und Schreibweise des 18. Jahrhunderts die Geschichte der englischen Astronomen Charles Mason und Jeremiah Dixon (ein weiterer Beitrag also zum Thema: Landvermesser in der Literatur). Einer der Auftraege, bei denen wir sie erleben, ist es, die amerikanischen Staaten Pennsylvania und Maryland durch eine moeglichst gerade Linie zu trennen. Die schwerwiegenste Auswirkung der Grenzziehung verschweigt Pynchon wohlweisslich: Die Linie trennte spaeter im Missouri Compromise die Staaten, die Sklaverei erlaubten, und jene, die es nicht taten. Fuer den Ausbruch des Buergerkrieges war sie somit von entscheidender Bedeutung. An Anspielungen auf aeltere wie juengere Geschehnisse der amerikanischen Geschichte fehlt es im Roman dennoch nicht: Mason und Dixon rauchen mit George Washington Pott, treffen Benjamin Franklin (der sagt: "I see our graetest problem is time") und liefern nebenbei und ungewollt in einem Gasthaus eine Schluesselformulierung der Verfassung: "pursuit of happiness". Diese Anekdoten sind machmal lustig, manchmal ein wenig platt. Alles in allem aber, ist "Mason & Dixon" ein beeindruckender Roman, ein grosses Leseerlebnis und Lesevergnuegen. Er ist witzig und anregend, anspruchsvoll und anspielungsreich - und dazu brauchen die Leser nicht, wie der "Tagesspiegel" schrieb, "Hirne wie Kuehlschraenke". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3.0 von 5 Sternen Wirklichkeit und Darstellung...
Die Geschichte des stellvertretenden königlichen Astronomen Charles Mason und des nordbritischen Landvermessers Jeremiah Dixon wird aus zweiter Hand erzählt, einige Jahre nach dem... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Esther veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Dieser Roman ist umwerfend
und ist nicht nur ein Roman! Pynchon hat subtil recherchiert und alle Fakten über die Astronomen und Landvermesser Mason und Dixon stimmen im Detail. Aber nun zum Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Prof Dr Thomas Sonar veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen ...
wenn ein zweifelsfrei bedeutender autor ein weiteres monumentalwerk zu schreiben beginnt, müssen überlegungen, ob er dieses je gedruckt sehen wird, nicht bestandteil seines... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2007 von rp

5.0 von 5 Sternen der beste Pynchon
Zugegeben: Alle Bücher von T. Pynchon sind etwas schwierigere Kost. Aber niemand wird gezwungen, zu lesen. Lesen Sie weiter...
Am 15. März 2006 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Nationales Epos
Thomas Pynchon schreibt in einem auffälligen Stil- und der wird auch noch von Nikolaus Stingl kongenial, wie wir gerne sagen -, ins Deutsche übersetzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2006 von Klaus Grunenberg

2.0 von 5 Sternen Langweiliger Historienversuch
Ich war von dem Buch enttäuscht und fand den Versuch, sprachlich historische, geschraubte Satzwendungen zu verwenden, so unleserlich langweilig, dass ich das Buch nach ca. Lesen Sie weiter...
Am 2. Januar 2004 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Beeindruckend
Thomas Mann sagte mal über seinen Zauberberg, man solle ihn direkt zweimal lesen, um ihn richtig geniessen zu können. Ähnlich wird es einem bei diesem Buch gehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2002 von High Card

1.0 von 5 Sternen verwirrende Satzungetüme
"Dixon bemerkt, wie sein künftiger Co-Adjutor in eine Art magnetischen Stupor, so der Begriff, den ein Mesmerianer wählen würde, verfallen scheint. Lesen Sie weiter...
Am 18. Juni 2002 veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Ein Triumph ?
"Mason & Dixon", neuestes Werk des "Mysteriums" Pynchon, Autor des berühmten "Die Enden der Parabel", eines Buches, das hart an der Grenze zu... Lesen Sie weiter...
Am 25. November 1999 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Historischer Roman- über Amerikas Gegenwart
Einer der berühmtesten und wichtigsten ameikanischen Autoren der Gegenwart ist eigentlich ein Phantom, das unerkannt irgendwo in New York lebt. Lesen Sie weiter...
Am 11. November 1999 veröffentlicht

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