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Game over
 
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Game over (Taschenbuch)

von Philip Kerr (Autor), Peter Weber-Schäfer (Übersetzer)
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 494 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 13 (2. Juni 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499224003
  • ISBN-13: 978-3499224003
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,6 x 3,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 196.683 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kaum hat der weltweit gefeierte Architekt Ray Richardson im Herzen von Los Angeles das neue Verwaltungsgebäude der chinesischen Yu Corporation errichtet, ereignen sich in ihm geheimnisvolle Zwischenfälle. Die Computersteuerung des High-Tech-Hochhauses benimmt sich plötzlich so, als hätte sie einen eigenen Willen. Nach zwei ominösen Todesfällen scheint die Katastrophe perfekt zu sein. Von nun an ist in diesem Bauwerk nichts mehr vorhersehbar.

carpe.com

Der Stararchitekt Ray Richardson und sein Stab bauen für die chinesische Firma Yu Inc. das erste intelligente Bürogebäude der Welt. Kein Hausmeister oder Wachmann ist notwendig, um das Gebäude in Betrieb zu halten, ja sogar die Putzfrau ist durch intelligente Säuberungsmechanismen und Roboter abgeschafft. Auch die Empfangsdame ist -- da die Firma Angst hat sie könnte von eventuellen Terroristen als Geisel genommen werden -- nur ein Hologramm in der Eingangshalle. Die Kommunikation funktioniert innerhalb des Gebäudes per Intranet, nach außen nur per elektronischer Post und Telefon -- der Traum vieler Sekretärinnen wird war: Papier ist endgültig nicht mehr notwendig.

Verantwortlich für die Steuerung vom Fahrstuhl bis zur selbstreinigenden Toilette ist ein Supercomputer mit dem Namen Abraham, der den gesamten vierten Stock des Hochhauses einnimmt. Abraham ist der erste intelligente Computer der selbstreferentiell arbeitet, d.h. in der Lage ist seine Algorithmen selbstständig umzuschreiben und an jede Situation anzupassen.

Trotz aller Technik lassen die Auftraggeber das Gebäude von der Fengshui-Expertin Jenny Bao untersuchen, da sie das neue Gebäude nur bereit sind zu akzeptieren, wenn es ein gutes Fengshui hat. Jenny Bao weist darauf hin, daß der vierte Stock Unglück bringen kann, da die Vier im chinesischen eine Unglückszahl. Auch der riesige tropische Baum, der in der Mitte des Gebäudes gepflanzt wurde und im Zentrum eines rechteckigen Teiches steht birgt ihrer Meinung nach ein schlechtes Vorzeichen, da diese Kombination von oben betrachtet das "Kun" ergibt, ein chinesisches Zeichen das Not und Umzingelung bedeutet.

Doch nur wenige Tage vor der Übergabe des Gebäudes geschieht der erste mysteriöse Todesfall: der Computerspezialist Hideki Yojo wird tot vor einem der Bildschirme im Computercenter aufgefunden. Die Detectives Nathan Coleman und Frank Curtis werden gerufen, können aber keine Anzeichen für einen Mord entdecken. Die Obduktion ergibt, daß Yojo an den Folgen eines epileptischen Anfalls gestorben ist, die durch flackernde Bildschirme oder Lichter ausgelöst werden können.

Erst als auch der Wachmann Sam Gleig -- der bis zur vollständigen Inbetriebnahme das Gebäude bewacht, tot im Keller gefunden wird fangen Curtis und Coleman an in Sachen Mord zu ermitteln und geraten in eine fast tödliche Falle, mit der nicht einmal der Architekt Ray Richardson oder die Fengshui-Expertin Jenny Bao gerechnet hätte.

Philip Kerr schafft in Game Over einen Super-Gau der Technikgläubigkeit. Der Fall, in dem der Mensch nicht mehr in der Lage ist Einfluss auf das von ihm selbst Geschaffene zu nehmen, frei nach Goethes: "Die Geister die ich rief, wird ich nun nicht los."

Wie auch schon im Krimi Das Wittgensteinprogramm bemüht sich Kerr um Vielfältigkeit der Perspektiven. Die Story wird nur aus Sicht der Detectives beschrieben, sondern auch die Facettenreichen Nebencharaktere aus dem Stab des stets aufbrausenden Ray Richardson, werden geschickt in das Netz aus Vorfällen eingesponnen. Und fehlen darf auch nicht die Perspektive des Mörders, die sich hier einmal vollkommen anders als gewohnt darstellt.

Wieder einmal Spannung vom Feinsten aus der Feder des britischen Krimiautors. --Gunnar Michaelsen


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geschlagen auf eigenem Feld, 11. Juli 2005
Von Harry McMartin "HMcM" (Catalköy, Nordzypern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Philip Kerr liebt es, Spezialisten gleich welcher Art auf ihrem eigenen Terrain zu schlagen. In „Der Coup" sind es die Finanzgewaltigen der Welt und bei dem vorliegenden Roman die Superarchitekten, die sogenannte intelligente Gebäude schaffen.
Detailgenau schildert der Autor was passiert, wenn sich ein komplexes Computersystem gegen seine Schöpfer wendet. Um diesen Stoff in Romanform umzusetzen bedurfte es des Studiums umfangreicher Fachliteratur. Kerr wäre nicht der herausragende Autor, würde er davor zurückschrecken. So gelingt es ihm in seiner unvergleichlichen Art, einen an und für sich trockenen Stoff unglaublich spannend zu vermitteln.
Unterschiedlichste Charaktere und wohldosierte Action sorgen dafür, dass der auf knapp fünfhundert Seiten geratene Plot zu einem kurzweiligen Lesegenuss wird. Wer sich vor Technik im Allgemeinen und Aufzügen im Besonderen fürchtet ist allerdings gut beraten, diesen unbedingt empfehlenswerten Krimi nicht zu lesen. HMcM
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Früher visionär, heute Realität, 22. April 2006
Was bei Erscheinen wie ein Science-Fiction Roman geklungen haben mag, ist heute in Teilen erschreckende Realität. Philipp Kerr hat kommende Trends aufgezeigt (das "papierlose" Büro, die total Zugangs- und Bewegungskontrolle, Computerviren, moderne Smartoffices ...) und ihnen erschreckende Extrema gegeben. Als ich das Buch nun 2006 gelesen habe, war sicher kein Erstaunen mehr möglich, das Erschrecken und die Furcht vor der "allwissenden" und die Kontrolle über den Menschen übernehmende Technik bleibt. Insbesondere, wenn die intelligente Computertechnologie, die von der Wissenschaft und vielen Anderen herbeigesehnt wird, wird es heimtückisch. Und mit dieser Heimtücke entsteht ein äußerst spannender Roman, in dem es wenig auf die handelnden Personen ankommt, als vielmehr auf die sich langsam fehlgeleitete Intelligenz des Hochhausintelligenz die sich gegen die Menschen richtet. Und wenn man Mensch oder die Geschichte des Buches schon in einer Sackgasse wähnt, dann geht es erst richtig los. Bis zur letzten Seite ist dieser Roman spannend und erst zum Ende hin wird deutlich, warum der Gebäudercomputer so handelt wie er handelt. Beste Unterhaltung.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen haben Sie schon mal......, 10. Oktober 2004
Von Alexandra Egli (Frankfurt/M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
beim Verlassen eines Gebäudes durch eine automatische durch Lichtschranken gesteuerte Tür darüber nachgedacht, dass diese Tür einfach zubleiben würde und Sie im Gebäude gefangen wären?
Nein? Dann sollten Sie Philip Kerrs "Game over" lesen! Wahrscheinlich würden Sie danach selbst beim Betreten eines Fahrstuhls ein wenig länger darüber nachdenken, wie so ein Teil überhaupt funktioniert.
In L.A. steht ein neues Hightech-Bürohochhaus kurz vor seiner baulichen Endabnahme. Es ist das modernste Gebäude seiner Zeit, komplett gesteuert über einen Computer. Über Sprachindentifizierung und Wärmesensoren weiß dieses Superhirn immer, welche Personen sich wo im Gebäude aufalten, wer rein und wer raus darf, er steuert die Klimaanlagen, die Reinigungsroboter, die Toilettenspülungen und empfängt seine Besucher mit einem dreidimensionalen Hologramm einer sprechenden Schönheit am Empfangstresen. Das Hightech-Hochhaus soll zum Prestige-Objekt des Star-Architekten Ray Richardson werden, auch wenn die Fengshui-Beraterin des Bauherrn einige Bedenken anzumelden hat. Der erste Tote, ein Programmierer, scheint noch einem Unfall zum Opfer gefallen zu sein, doch beim zweiten Toten muss man schon von Mord ausgehen. Bei der Generalprobe zur Überprüfung aller Gebäudefunktionen am Freitagabend, schließt der Computer plötzlich alle Ausgänge und kappt die Kommunikationswege nach außen. Was zuerst einfach nur ärgerlich für die knapp 20 Menschen im Inneren des Hochhauses erscheint, entwickelt sich schnell zu einem Horror-Sezenario, bei dem es am Ende ums nackte Überleben geht.
In rasantem Tempo führt Kerr seine Leser durch die Geschichte, ist dabei wenig zimperlich, aber stets glaubwürdig. Was mir wieder einmal nicht gefallen hat ist, dass Kerr sich auf zu viele Charaktere verstrickt, von allen weiß man ein bisschen was, aber nicht genügend um sich ihnen näher zu fühlen. Wieder gibt es keinen Protagonisten, mit dem man sich ereifern oder mit dem man mitfiebern könnte. Und so sind auch die ersten 50 Seiten wirklich abschreckend träge, vollgespickt mit Namen, die man sich echt nicht merken kann. Lesen Sie ruhig darüber hinweg, Sie bekommen die Personen sowieso noch näher vorgestellt, sobald die Türen des Gebäudes geschlossen sind. Dann entwickelt sich der Roman nämlich zu einem echten Pageturner, den Sie nicht mehr aus der Hand legen!
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5.0 von 5 Sternen Dieses Buch lässt einen nicht mehr los
Es ist ein richtig fieses Buch, eines, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Eines, bei dem man Ärger mit seinen Mitmenschen und seiner Umwelt bekommt, weil man nicht mehr... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kuni Kurzschluss veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen CD gut gemacht aber Story dünn
Das Hörbuch ist mit vielen netten Effekten und guten Sprechern umgesetzt worden. Die Computerstimme hört sich so ähnlich an, wie die Vorleseprogramme für eingeschränkt sehfähige... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von sinucello veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen ganz nett aber echt zäh
Das Buch wurde mir in wärmstens Empfohlen.
Aber irgendwie konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Es ist einfach zu zäh geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von M. Kretschmer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Spannend!
Ein Thriller, der in einem hochtechnisierten Hochhaus spielt, das dann außer Kontrolle gerät und die Besucher tötet??? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2008 von Bookoholic

3.0 von 5 Sternen Schlechte Übersetzung
Ich kann mich den anderen Rezensenten nur anschließen. Im Wesentlichen handelt es sich um eine spannende Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2007 von Christoph Schmidt

3.0 von 5 Sternen Gutes Buch, miserabel übersetzt
Wie schon viele vor mir geschrieben haben ist das Buch an sich gut, wenn man Unterhaltung erwartet. Darauf braucht man nicht weiter einzugehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2007 von Karsten Liebscher

5.0 von 5 Sternen klarer Fall
Damals (vor vielen Jahren) mein erster Kerr und einfach genial.
Einige Entwicklungen haben sich bestätigt - der Rest wird wohl noch kommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2007 von Ralf N.

5.0 von 5 Sternen lohnt sich zu lesen - einfach klasse!!!!
Ich habe das Buch vor einiger Zeit gelesen (eher "hineingefressen")
und bis heute denke ich darüber nach. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2007 von LWD

5.0 von 5 Sternen Unbedingt hören! Ein Hörspiel der Superlative!
Selten habe ich ein so packendes Hörspiel gehört, welches einen nicht mehr loslässt. Die Handlung (Fiction) ist extrem spannend, die ganze Szenerie angsteinflößend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2007 von Organist

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Die Eröffnung eines neuen, hochmodernen Bürokomplexes steht bevor. Es wir vollständig von einem Computerprogramm gesteuert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. März 2007 von whistmaster

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