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Die Kinder der Toten
 
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Die Kinder der Toten (Taschenbuch)

von Elfriede Jelinek (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 666 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 3., Aufl. (Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499221616
  • ISBN-13: 978-3499221613
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,5 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 213.153 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 13 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Zeitgenössische Literatur > Deutschsprachige Autoren > Jelinek, Elfriede

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein österreichisches Dorf, die Pension Alpenrose. Unter den Gästen befinden sich zwei Frauen und ein Mann, vor denen "die Hunde nicht anschlagen", die mal zu leben scheinen, mal tot sind: Zombies. Sie schänden Leichname, kastrieren Autofahrer, feiern grausige Orgien - Vampire, die ihr Leben von den Lebenden zurückfordern. - Eine barocke Todesallegorie gegen Geschichtsverdrängung und Todesvergessenheit.


Autorenportrait

Elfriede Jelinek wurde 1946 in Mürzzuschlag in der Steiermark geboren. Noch während ihrer Schulzeit begann sie, am Wiener Konservatorium. 1964 nahm sie das Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien auf, das sie aber nach einigen Semestern abbrach. In den folgenden Jahren entstanden Jelineks erste Gedichte. Ihr Werk umfasst Romane, Theaterstücke, Hörspiele, Übersetzungen (etwa von Thomas Pynchon) und Drehbücher (z.B. zu "Malina" nach dem Roman von Ingeborg Bachmann). Mit Büchern wie "Die Klavierspielerin" (1983) und "Lust" (1989) erregte Jelinek großes Aufsehen im Feuilleton und zunehmend auch in den Massenmedien, die die umstrittene Autorin vorzugsweise als tabubrechende Radikalfeministin in Szene setzen.
Bereits 1969 erhielt Elfriede Jelinek zwei österreichische Preise für ihre Lyrik und in den folgenden Jahren weitere zahlreiche Literaturpreise.

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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Symphonie schaurig schoener Bilder, 7. April 2000
Von Ein Kunde
Das Buch lebt von den Bildern. Das Unfallopfer, ein junger, attraktiver Mann, der nicht aus dem Unfallwrack heraus kann, seine blutigen Handabdruecke an der Windschutzscheibe, aber die Gaeste der Pension gehen am Auto vorbei, als sei alles in Ordnung. Der sportliche, junge Tourengeher, gleich, gleich, wird ihm etwas passieren, oder ist er bereits verunglueckt, ist er bereits ein lebender Toter? Das Buch wird dominiert von einer gruseligen Thriller-Atmosphaere - gleich passiert etwas schreckliches, oder ist es schon passiert?, und alle tun nur so, als sei gar nichts passiert? Wer sich aber aufgrund dieser Thrilleratmosphaere einen thrillerartigen Handlungsbogen erwartet, wird enttaeuscht. Es gibt (kaum) eine vorwaertsschreitende Handlung; wer ein Buch nur zu schaetzen weiss, wenn es Action zu bieten hat, sollte besser zu einem Krimi greifen. Vielmehr kehren die Bilder wie Variationen in einem Musikstueck staendig wieder. Mir hat dieser mehr einer Symphonie als einem traditionellen Roman gleichende Aufbau des Buches sehr gut gefallen. Am Schluss wird die Pension mit ihren zombiartigen Gaesten, deren Erinnerungen an all das, was in Oesterreich eh' nie passiert ist, sowieso schon laengst zugeschuettet sind, unter einem Murenabgang begraben. Das ewige Vergessen ist somit gesichert.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen wortgewaltig, aber trostlos, 4. April 2006
Wie andere Werke der Jelinek besticht auch dieses Buch durch seine wortgewaltige Sprache, die wohl in der Gegenwartsliteratur einmalig ist. Jedoch verliert sich dieses Werk auch darin. Es wird zuviel Sprache konstruiert, so dass der Inhalt entgleitet. Das Buch ist typisch für die Autorin radikal, kompromiss- und schonungslos, und unterscheidet sich darin wohltuend von der üblichen erfolgreichen Weichspülliteratur. Es bleibt aber trostlos, weil die Jelinek, anders als z.B. Houellebecq nicht die geringste Sympathie für ihre Figuren aufkommen lässt. Das kennt man schon von der Klavierspielerin, doch bleibt die Zeichnung der Figuren in den Kindern der Toten noch unpersönlicher; die Gesellschaft wird mitleidslos seziert. Man muss das Buch langsam lesen, um die Sprache auf sich wirken zu lassen; querlesen ist ausgeschlossen.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Sinnlos mühsam, 24. September 2006
Es ist ja ganz einfach: Dieses Buch ist kompliziert. Dieses Buch ist kompliziert, also ist es gescheit. Dieses Buch ist gescheit, also ist jeder, der es nicht versteht, dumm. Wer schlecht über dieses Buch spricht hat es nicht verstanden. Ergo: Wer schlecht über dieses Buch spricht ist dumm.

Im Ernst: "Wortwitz" will der "Rheinische Merkur" hier orten, ich allerdings sehe nur sprachliche Taschenspielerei. Von "thematischer Gigantomanie" und "Radikalität" spricht Iris Radisch in Ihrer Rezension. Kann man die völlige Abwesenheit eines Themas tatsächlich Gigantomanie nennen? Und was soll man von Radikalität ohne Sinn und Zweck halten?

Zugegeben: In diesem Buch stehen schöne Sätze. In diesem Buch stehen überhaupt nur schöne Sätze. Dieses Buch ist nicht, wie am Titelblatt vermerkt, ein Roman, sondern eine allzu kräftig durchgeschüttelte Aphorismensammlung. Und so müht man sich durch die Seiten, derer hier gar allzuviele vollgedruckt wurden, quält sich und müht sich und ärgert sich zu guter Letzt nur über die verschwendete Zeit.

Ja, natürlich, vermutlich hab ich das Buch nicht genau genug gelesen. Nicht sorgfältig genug durchgearbeitet. Vermutlich hab ich eben keine Sinn für diese Literatur, von studierten Germanisten für studierte Germanisten. Ja, vermutlich. Je genauer ihr hinseht, desto besser könnt ihr des Kaisers neue Kleider erkennen.

Dieses Buch ist eine Konglomeratwand: Aus der Nähe betrachtet glitzert es verheißungsvoll. Von weitem besehen allerdings - grau in grau. Nie wieder dieses verkrampfte Geschwafel, das nicht absurd, sondern nur sinnlos ist, und das allzu viele für moderne Literatur halten (leider auch jene die nie Bücher lesen).
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2.0 von 5 Sternen Abstoßend
Ich habe mehrere Anläufe zum Lesen "Die Kinder der Toten" benötigt, denn ich stellte mir immer wieder die Frage "Was will Elfriede Jelinek" dem Leser vermitteln? Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von DorisD veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Jelinek macht es einem nicht leicht sie zu mögen - sie mag sich ja selbst nicht.
Jelinek hat in den letzten Jahren tausende Seiten wunderbare Literatur geschrieben. Schonungslose Abrechnungen mit diesem schleimig geselligen Österreichbild, das manche so gern... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2007 von Dominik Rosenauer

1.0 von 5 Sternen Geschmackssache
Was will Jelinek mit diesem Buch ? Die story kommt nicht in Gang, die Autorin schwankt hin und her, ob sie denn nun eine Geschichte erzählen oder Allerweltsweisheiten an den... Lesen Sie weiter...
Am 14. Juni 1999 veröffentlicht

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