Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der letzte Band - mit Tiefe, Spannung und ein wenig Melancholie, 28. April 2008
Vor rund 30 Jahren erweckte Angela Sommer-Bodenburg den kleinen Vampir "Rüdiger von Schlotterstein" zum Leben, dessen Abenteuer mit seinen Geschwistern Anna und Lumpi sowie insbesondere seinem Menschenfreund Anton Bohnsack außerhalb der Bücher u.a. in zwei Fernsehserien, Comicheften, einem Musical und nicht zuletzt einem Kinofilm umgesetzt wurden. Und nun ist es so weit: der nunmehr 20. Band, Der kleine Vampir und die letzte Verwandlung, wird gleichzeitig der letzte sein.
Antons Mutter, von Beruf Lehrerin, ist auf Klassenfahrt, und so ist Anton mit seinem Vater alleine zuhause. Als das ichbezogene Vampirmädchen Olga, Fräulein von Seifenschwein, Anton zum Vampirschlag von Giselher dem Geschmeidigen einläd, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Anton gerät in manch aufregende und brenzlige Situation, wird schließlich gar selbst gebissen... Auch Lumpi spielt wieder eine etwas größere Rolle, doch mehr sei an dieser Stelle nun nicht mehr verraten.
Mit 144 Seiten (die Angabe "128" hier bei amazon ist nicht korrekt) hat "die letzte Verwandlung" rund 20 Seiten mehr, als die meisten vorherigen Bände und geht inhaltlich auch etwas mehr in die Tiefe. Gerade im gleichnamigen Kapitel "Die letzte Verwandlung" wird deutlich, dass es Angela Sommer-Bodenburg wichtig war, nach all den Jahren die berechtigte Neugierde ihrer Lesern auf mehr im letzten Band ein wenig zu befriedigen. Und auch deren gewachsenen Alter entspricht sie durch mehr Detailreichtum und ein wenig mehr erschreckenderer Schilderungen, als bislang von den Büchern gewohnt. So haben durchaus auch Erwachsene noch ihre Freude daran. Doch schließlich sind auch viele ihrer Leser mit den Büchern gewachsen, zumal logischer Weise auch nur die Wenigsten mit dem Lesen / Vorlesen des 20. und letzten Bandes einer Reihe beginnen würden. Aber auch wer nicht alle Buchfolgen kennt, erfährt in "die letzte Verwandlung" noch mal jene Informationen über Personen und bisherige Geschehnisse, welche zum Verständnis des letzten Bandes erforderlich sind.
Die nicht immer einfache Freundschaft zwischen Rüdiger und Anton, welche sich als wichtigster Bestandteil durch alle Folgen zieht, hat in diesem Band sehr viel Stärke - insbesondere gegen Ende sogar mehr und deutlicher, als in den bisherigen Büchern. Ebenso hat Angela Sommer-Bodenburg auf die Verdeutlichung wert gelegt, dass alles - trotz seiner Gegensätze - auch positive Seiten hat (Vorteile des Vampir- und Menschseins), was durchaus auch übertragend zu sehen ist.
Schon einmal setzte Angela Sommer-Bodenburg (mit Band 16, "Der kleine Vampir und Graf Dracula") der Buchreihe ein Ende, führte nach acht Jahren Pause die Geschichten jedoch nochmals fort. Anders als damals kommt der Schluss von "Die letzte Verwandlung" nicht so abrupt und das nun eher offene Ende hat nicht so etwas Endgültiges, wie es sich bei Band 16 anfühlte. Und trotz ein wenig Melancholie entlässt der letzte Band den Leser mit einem fröhlich gestimmten Satz, der den Wehmut über das Ende der Buchreihe ein bisschen vertreibt...
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein 35-jähriger begeistert sich für ein Kinderbuch, 26. April 2008
Es liegt bei mir über 20 Jahre zurück, dass ich mir die damals
erhätlichen ersten sieben Bände über den kleinen Vampir zulegte -
angetan von einer brillianten Kinderfernsehsrie aus den achtziger Jahren.
Inzwischen sind zahlreiche weitere Bände erschienen, mal besser, mal
weniger gut - aber immer lesenswert. Auch als Erwachsener war ich immer
neugierig, wie es mit den Lieblingen aus meiner Kinderheit (dem kleinen
Vampir Rüdiger, seiner Schwester Anna und seinem menschlichen Freund
Anton) weiterging. Als Erwachsener kann man ja immer behaupten,
dass man diese Bücher für junge Verwandte erwirbt (sofern es peinlich
sein sollte als Erwachsener zu gestehen manchmal noch Kinderbücher zu
lesen).
Nun - ohne etwas von der Handlung zu verraten - wer die früheren Bände
mochte, wird auch vom neuesten und wohl leider letzten Band gut
unterhalten werden. Man erfährt relativ viel Neues über das ...
ähm ... "Leben" der Vampire und Anton gerät in eine üble, prekäre Lage.
Spannung und am Ende ein Schuß Melancholie sind geboten.
Eine kleine Anmerkung zum Schluß: einige Szenen in dem Buch sind
vielleicht für jüngere Leser ein wenig erschreckend. Fürsorgliche
Eltern sollten ihren Kindern dieses Buch trotzdem nicht vorenthalten,
aber vielleicht die Geschichte gemeinsam mit ihren Kindern lesen.
Auch als Erwachsener wird man seinen Spaß an diesem Buch haben.
Jochen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Vampirfest für einen Menschen..., 18. Januar 2009
... ist sehr gefährlich. Dies muss auch Anton feststellen, nachdem er mit seinem Freund, dem kleinen Vampir, auf die Party kommt. Er wird promt gebissen. Wird er ab jetzt in ewiger Dunkelheit bei seinem Freund und dessen Familie in der Gruft wohnen müssen?
Dieses Buch ist sehr spannend und auch lustig geschrieben. Ich mit meinen 25 Jahren bin zwar schon ein bisschen zu alt für die Geschichten vom kleinen Vampir, lese sie aber trotzdem noch gerne und denke dabei an früher.
Diese Geschichte ist vorbehaltslos jedem weiterzuempfehlen.
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