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Die Musik des Zufalls
 
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Die Musik des Zufalls (Taschenbuch)

von Paul Auster (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 14 (1. Dezember 1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499133733
  • ISBN-13: 978-3499133732
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 68.699 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 8 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Zeitgenössische Literatur > Internationale Autoren > Auster, Paul

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Viel haben sie nicht zu verlieren, der vom Schicksal gebeutelte Aussteiger Jim Nashe und der bankrotte Zocker Jack Pozzi, als sie sich auf eine Pokerpartie mit zwei kauzigen Lotterie-Millionären einlassen, die immerhin gute Gewinne verspricht...


Über den Autor

Paul Auster wurde 1947 als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden in Newark, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Öltanker zur See. 1971 - 74 lebte er in Frankreich, hauptsächlich in Paris. Nach seiner Rückkehr in die USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusätzlich als Übersetzer französischer Autoren (Blanchot, Bouchet, Dupin, Joubert, Mallarmé, Sartre) sowie als Herausgeber französischer Literatur in amerikanischen Verlagen. 2006 erhält er den Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur.Schmitz, Werner, wurde am 3. 2.1947 als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden in Newark, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Öltanker zur See. 1971-74 lebte er in Frankreich, hauptsächlich in Paris. Nach seiner Rückkehr in den USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusätzlich als Übersetzer französischer Autoren (Blanchot, Bouchet, Dupin, Joubert, Mallarmé, Sartre) sowie als Herausgeber französischer Literatur in amerikanischen Verlagen.

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Das Leben ist ein Pokerspiel, 31. Juli 1999
Von Ein Kunde
Der Roman zeigt, wie sehr das Leben vom Zufall abhängt, und wie wenig es voraussehbar ist. Es erscheint wie ein Spiel, in dem jemand wahllos die Spielfiguren hin- und herzieht.

Nashe, Hauptfigur des Romans, ist ein sehr ruhiger gelassener Mensch, der die verschiedenen Situationen, die sich ihm bieten, hinnimmt, und sich ihnen anpaßt. Er hat keine Ziele und Wünsche, auf die er zugehen könnte. Er läßt sich treiben, ohne selbst die Initiative zu ergreifen. Als er am Anfang seiner Reise die falsche Highway-Auffahrt nimmt, fährt er einfach in eine andere Richtung weiter, anstatt zu wenden, und in der Richtung weiterzufahren, die er sich vorgenommen hatte. Im Gegensatz zu seinem neuen Freund Pozzi kommt er mit der schweren körperlichen Arbeit und der beinahe gefängnisartigen Situation bei Flower und Stone relativ gut zurecht. Hier sollen sie ihre Spielschulden abarbeiten, nachdem ihr Plan, Nashes letztes Geld im Poker-Spiel gegen die beiden etwas skurrilen Lotto-Millionäre zu vermehren fehlgeschlagen war. Nashe protestiert wesentlich später und sehr viel zaghafter gegen die ungerechte Behandlung, als Pozzi, der sich äußerst heftig dagegen wehrt. Pozzi fordert, ganz anders als Nashe, das Leben und das Glück heraus.

Die Geschichte wird ausschließlich aus der Perspektive Nashes erzählt. Durch Nashes passives Verhalten und die einfache, beinahe kommentarlose Erzählweise gewinnt der Leser Distanz zum Geschehen. Er fühlt sich als neutraler Beobachter der Geschehnisse. Diese Distanz wird intensiviert durch das Motiv der von Stone errichteten ³City of the World3. Durch das selbe Motiv erscheinen die Charaktere wie Spielfiguren. Der häufige Bezug zum Glücksspiel (Poker, Lotto) betont die Zufälligkeit des Ausgangs dieses Spiel, auf das die Charaktere nur wenig Einfluß haben.

Der Roman zeigt sehr deutlich, daß der Verlauf des Lebens nicht voraussehbar oder planbar ist. Anpassung, wie sie in der Figur Nashes dargestellt wird, kann ebenso zum Kontrollverlust führen, wie Pozzis herausfordernde Lebensweise. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Ein Experiment, und ein bißchen mehr als das, 3. August 2001
Von Ein Kunde
Jim Nashe ist Feuerwehrmann. Als alles mögliche schiefgeht, Nashe aber zweihunderttausend Dollar erbt, wird aus einem dreiwöchigen Urlaub der totale Ausstieg: Nashe kündigt seinen Job und ist dreizehn Monate lang im Auto unterwegs, kreuz und quer durch die Staaten. Kurz vor dem finanziellen Ende trifft er Jack Prozzi, genannt "Jackpot", einen jungen, schmächtigen Pokerspieler, soeben von einer erregten Spielerrunde zusammengeschlagen, mittellos. Nashe ergreift die Chance, hilft Prozzi auf die Beine und stellt die zehntausend Dollar - Nashes letztes Geld -, die "Jackpot" benötigt, um in einer bizarren Pokerrevanche gegen zwei Lottomillionäre antreten zu können. Das Spiel gegen die scheinbar kindischen Freunde verläuft anders, als erwartet; Nashe und Prozzi verlieren alles und mehr als das, und finden sich schließlich in einem gefangenschaftsähnlichen Arbeitsverhältnis: Sie müssen aus den zehntausend Steinen einer schottischen Schloßruine eine Mauer bauen, auf dem Grundstück der Millionäre. Womit die kuriosen Geschehnisse erst richtig beginnen ..

Auster beherrscht die bewundernswürdige Fähigkeit, situations- und/oder ideengetragene Romane schreiben zu können, um die Idee herum entwickeln zu können, so "klein" sie auch scheinen mag. Dabei entstehen mäßige Werke wie "Mr. Vertigo" oder "Leviathan", aber auch drastische, beeindruckende, wie "Im Land der letzten Dinge" und "Timbuktu". "Die Musik des Zufalls" steckt da irgendwie zwischendrin, vor allem, weil die Idee meines erachtens nicht funktioniert, das Experiment fehlschlägt: Dem Roman fehlt jegliche Motivation, jegliche Begründung des Handlungsbogens, er fußt auf der Reflexion des Protagonisten auf völlig willkürliche - zufällige - Geschehnisse, was ihn zwar höchst nachvollzieh- und verstehbar macht, als Lektüre allerdings etwas unbefriedigend. Es entsteht keine "Musik des Zufalls", sondern allenfalls Tonfolgen, die harmonisch klingen, aber keine Melodie entstehen lassen, und das Ende wäre vergleichbar mit einem Konzert, bei dem die Musiker einfach mittendrin die Bühne verlassen, und nicht einmal den Applaus abwarten. Nichtsdestotrotz ein interessantes Experiment, und deshalb durchaus lesenswert.

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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Was will uns der Autor damit sagen?, 11. August 2008
Das war früher die Standardfrage aller Deutschlehrer zur Interpretation einer Erzählung. Sehr oft kam mir diese Frage wieder in den Sinn bei der Lektüre dieses Buches. Nach etlichen Büchern der U-Literatur wollte ich mir wieder etwas anspruchsvolleres gönnen und hatte dieses Buch ins Auge gefasst, wohl wegen dem schönen Titel oder auch weil ich vor Jahren das Buch von Arthur Koestler "Die Wurzeln des Zufalls" gelesen habe und dachte, dieses Buch steuert jetzt die Melodie dazu bei. Ich habe aber leider weder eine Melodie, noch Musik oder schwerlich einen Sinn in der Erzählung entdecken können, trotz Überlegungen hierzu, aber irgendwann habe ich diese auch eingestellt, weil ich seit der Schulzeit nicht lese, um Interpretationen zu verfassen, sondern eher aus eigennützigen Motiven. Deshalb investiere ich auch nicht mehr Energie und Zeit in ein Buch, als für die reine Lektüre selbst.

So ziel-, plan- und sinnlos wie die Geschichte selbst, fährt der Hauptakteur Jim Nashe ein Jahr lang kreuz und quer durch Amerika und ist eigentlich nur auf dem Wege seine Erbschaft zu verprassen. Der Hintergrund der Geschichte läßt natürlich viel Raum und Möglichkeiten, um weitere Personen in die Handlung einzuflechten, so wie ein im Wind flatterndes Klebeband die Fliegen einsammelt, die wie zufällig seinen Weg kreuzen. Aus dem Zusammentreffen der verschiedensten Charakteren bezieht Auster bisweilen die Ideen für die weitere Entwicklung der Geschichte. Einige scheinen in einer Sackgasse zu enden, während andere sich zu einer wichtigen Rolle entwickeln. Auf seinen Fahrten lernt Nashe so weitere Typen seines Kalibers kennen, zum Teil skurrile Charakter, die wie er keiner ordentlichen Arbeit nachgehen oder einem geregelten Tagesablauf folgen, meistens gestrandete Existenzen am Rande der Gesellschaft, unabhängig davon wie dick ihr Bankkonto gefüllt ist. Menschen, die sich im Leben treiben lassen und kein richtiges Ziel vor Augen haben. So gesehen, ist es nur verständlich, dass sich Nashe mit einem zufälligen Freund auch darauf einläßt, eine große Mauer sinnlos in die Landschaft zu bauen.

Völlig enttäuschend ist der Schluss. Bei jedem anderen Autor wäre ich über das überraschende und abrupte Ende mehr als verärgert gewesen, wegen der offensichtlichen Fantasielosigkeit, die Geschichte zu einem stimmigen, befriedigenden und passenden Ende zu führen. Was z.B. bei Boynes "Der Junge im gestreiften Pyjama" noch Mittel zum Zweck war, durch den großen Schock am Ende auf die Greueltaten der NS-Zeit effektiv hinzuweisen, läßt einen hier nur irritiert zurück. Aber ich habe mich wieder gefragt, was will uns Auster damit sagen? Steckt dahinter wirklich eine Aussage, ein Denkanstoss, eine Absicht, der erzählerische Genius oder hatte er wirklich keine Idee mehr die Geschichte zu einem verständlichen Ende zu führen?
Oder will er uns damit sagen, um einen Bezug zum Titel herzustellen, dass der Mensch machen kann was er will, dass er auch durch rationales Verhalten und Instinkte nur vordergründig selbst entscheiden kann, im Hintergrund aber alles entscheidend der Dämon Zufall das Leben nachhaltig bestimmt? Ich weiß es nicht und will auch nicht mehr weiter darüber nachdenken müssen, macht es Sinn über Sinnlosigkeiten zu grübeln?
Anregungen zum Denken gibt er uns ja zur Genüge, der Herr Auster, das und die lockere und leichte Schreibweise, die das Lesen zur Entspannung und Erholung macht, sind das einzig Positive an diesem Buch.

Deswegen kann ich auch nicht sagen, ob ich das Buch nun wirklich schlecht oder gut finden soll, es ist leicht lesbar und unterhält, baut aber absolut keine Spannung auf oder weckt ein Interesse wie die Geschichte weitergeht, es ist wie der Klatsch und Tratsch an Nachbars Gartenzaun, unterhaltend aber nicht sonderlich anregend. Man liest zwar weiter, aber genauso leicht legt man das Buch auch zur Seite und kramt es erst später wieder hervor, wenn nach dem Wort zum Sonntag das Fernsehen noch spannungsloser und nichtssagender wird, als diese Geschichte.

Wie soll man dieses Buch beurteilen? Ist es gehobene, anspruchsvolle Literatur, weil die Erzählungen Unverständnis, Zweifel und Fragen hervorrufen, oder handelt Auster doch nach der Devise "Lesen ist Silber, Schreiben ist Gold" und bringt solche Erzählungen zu Papier..? Ich entscheide mich für letzteres, zu banal und sinnlos war mir die Erzählung und zu enttäuschend und unbefriedigend das Ende.
Ich werde noch andere Bücher von Auster lesen, da mir sein Schreibstil gefällt, aber dieses Buch werde ich nicht noch einmal lesen. Ab damit in den Gebrauchtbuchverkauf oder in die Geburtstagsgeschenketruhe.
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3.0 von 5 Sternen Paul Auster - Die Musik des Zufalls
Da hätte ich mehr erwartet.
Der sonst von mir wegen seiner Fabulierkunst geschätzte Autor entwickelt Personen und Handlungsstränge und lässt sie dannn abrupt enden. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von J. Emrich veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Um alles oder nichts
Wer Paul Auster als Leser verfallen will, sollte Die Musik des Zufalls lesen. Dieser Autor, bei dem man nie weiß, ob sein nächstes Buch einen verärgert oder mit magischer Prosa... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2007 von Polar

4.0 von 5 Sternen ein hitziges Buch
Zugegeben, auch mich hat die Poker Euphorie gepackt und ich habe mich locken lassen von Auster. Obwohl es mir natürlich klar war, dass es hier keine road-movie-zocker-show geben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2007 von Projekt Ich

5.0 von 5 Sternen Genius Paulo mal wieder zurecht abgefeiert !!!
Eine echt witzige, unterhaltsame Geschichte...
Kann man genüsslich am Frühstückstisch zwischen Café au Lait und Croissant verdauen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2006 von S., MARC

2.0 von 5 Sternen ... Ich fühle mich um das Ende betrogen ...
Also ich habe das Buch von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen als ich im Krankenhaus lag. Ich hatte viel Zeit und habe mich um das Buch bemüht, allerdings habe ich mich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2006 von Wolfgang Heinemann

5.0 von 5 Sternen Über die internationale Bruderschaft der streunenden Hunde
Was bestimmt das Leben: Schicksal oder Zufall? Eine immer wiederkehrende Frage in den Romanen und Erzählungen des nordamerikanischen Autors Paul Auster. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2005 von F. Martin

2.0 von 5 Sternen Story gut - Umsetzung miserabel
Paul Auster - Die Musik des Zufalls

Zum Roman:
Jim Nashe, ein Feuerwehrmann aus Boston, ist vom Pech verfolgt. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 9. Mai 2005 von Garfield

5.0 von 5 Sternen Durchgehende Spannung
Ein wirklich gutes Buch. Die Spannung ist von anfang an da. Dann hat man manchmal das Gefühl, nun sei es doch sicher klar, wie die Geschichte weitergeht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2003 von Erich Spicher

4.0 von 5 Sternen Es gibt ein Lesen nach dem Buch
Wer die 250 Seiten der "Musik des Zufalls" gelesen hat, hat die Reise erst begonnen. Wie bei nur wenigen Schriftstellern versteht es Auster, Geschichten nur anzustoßen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2003 von schlunz2

5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsbuch überhaupt!
Es ist das einzige Buch, das ich mehrfach gelesen habe, weil es mich immer wieder fasziniert. Es war auch das erste Buch, das ich von Paul Auster gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2002 von simone76

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