Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hexensabbat einmal anders!, 5. Mai 2009
Jetzt sind sie wieder da: die Hexen von Eastwood, die vor einem viertel Jahrhundert noch die Kleinstadt mit ihrem Schabernack und Liebestollheiten verunsichert hatten!
Aus Eastwick, Rhode Island, stammen sie alle drei. Vor Jahren trieben sie ihr Unwesen, stellten die Welt auf den Kopf und träumten sich die besten Männer herbei. Jetzt sind sie nach und nach verwitwet und finden noch einmal zusammen.
Nach den inzwischen vergangenen letzten 25 Jahren sieht das Leben ganz anders aus! Sie alle waren mit ihrem Nach - Eastwick Leben beschäftigt. Sukie, die ehemalige Klatschreporterin, lebt in Connecticut und schreibt schnulzige Liebesromane. Jane Tinker, Cellistin und reiche Witwe, lebt in Massachusetts und Alexandra Farlander, die ehemalige Bildhauerin, wohnt im fernen New Mexico.
Alexandra ist die erste, die, kürzlich verwitwet, ihren neuen Lebensstatus erprobt.
Auf einer Reise nach Kanada, lang ersehnt, erfährt sie, wie es ist, sich als Einzelreisende durchzuschlagen. Durchsetzt mit Träumen an die Fülle der Jahre mit Kindern, Haushalt und dem nicht immer ganz einfach zu nehmenden verstorbenen Jim, merkt sie, wie sehr er ihr fehlt. Aus seinem Haus in Taos, New Mexico, hat er sich nicht gerne weg bewegt; schweigsam und still ist er ihren Kindern aus der ersten Ehe ein angenehmer Vater gewesen. Er werkelte in seiner Töpferwerkstatt und fand darin seinen Lebenssinn. Soll alles das nun vorbei sein?
Als Lexa, wie sie von ihren früheren Freundinnen genannt wird, vom Tod von Janes Mann erfährt, planen die beiden eine Ägyptenreise. Sie erleben viel, sehen und hören vieles,--und sind froh, als sie endlich zurück sind in New York, wo sich ihre Wege wieder trennen,--klammheimlich zufrieden, der Gegenwart der anderen zu entkommen! Suzanne Mitchell, die jüngste und letzte der Hexen, ist noch mit ihrem Mann, einem Computerexperten zusammen, bis auch diesen der Tod ereilt.
Fast ein viertel Jahrhundert ist vergangen, bis die ehemaligen Hexen von Eastwick nun als Witwen wieder auftauchen. Sie unternehmen Reisen in ferne Länder und versuchen, sich ihr drittes Leben erträglich zu gestalten. Amerika zeigt sich dabei von unterschiedlichsten Seiten in seinen verschiedenen Regionen mit drei alten Frauen gegensätzlicher Mentalität.... Der Versuch, die vergangenen Zeiten der Jugend wieder zu beleben, muss gründlich misslingen. Sie mieten sich für einen Sommer in Eastwick ein, und dort erfahren sie, was die vergangenen Jahre aus ihnen allen und den Jugendfreunden gemacht hat!
Updike erinnert uns mit seinem Humor und sarkastischen Witz an die Vergänglichkeit sowohl des Lebens als auch der Jugend, ihrer Aufbruchslust und dem Unsinn, zu dem die drei unbeschwert bereit waren. Die Liebe durchmischte die Jugendzeit auf höchst amüsante und skurrile Weise.
Updike ist mit seinen Protagonistinnen mit gealtert und versteht etwas vom Altern und seinen Tücken! Ob es die Kinder oder Enkelkinder sind, die einen nur noch ungern dulden, oder die Eigenheiten und Absonderlichkeiten, sie sich in den langen Jahren ausgeprägt haben: er weiß darüber zu berichten mit seinem außerordentlichen Sinn auch für die komischen Seiten des Alters.
Groteske Situationen gekoppelt mit feiner ironischer Gesellschaftskritik macht das Buch des kürzlich verstorbenen und hoch geschätzten Schriftstellers zu einem absoluten Highlight!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die Witwen von Eastwick, 4. Januar 2010
Tja, ich hatte mir ehrlich gesagt mehr bei diesem Buch vorgestellt. Eher ein Aufleben der verrückten Sachen, die die 3 verrückten Frauen noch im Ärmel haben. Zum Teil machen sie es ja auch, aber bis Seite 180 muß man zunächst lesen, bis es einigermaßen interessant wird.
Es dauert ewig, bis alle Drei wieder vereint sind. Dann diese Schachtelsätze. Der Schreibstil gefällt mir überhaupt nicht: Der Autor schweift nicht pro Ast einmal aus, nein, ALLE SCHILDERUNGEN SIND EINE EINZIGE "VERÄSTELUNG". Wahrscheinlich bin ich nicht schlau genug, um diese Vorgehensweise nachvollziehen zu können, doch ich mußte mehrfach "zurücklesen", weil vor lauter Abschweifen wußte ich am Ende das eigentlich Beschriebene nicht mehr. Sehr schwierig für mich.
Der eigentliche Thema-Faden, der sich durch die Geschichte von drei wunderbar merkwürdigen Frauen und deren bemerkenswerte Freundschaft ziehen sollte, verschwindet ständig in Geplänkel. Sieht für mich nach künstlicher Verlängerung der Story aus. Schade.
Aber immerhin: Das Bestehen einer wundervollen Frauenfreundschaft über Jahrzehnte mit vielen und längeren Pausen, in denen sie keinen Kontakt hatten, vermittelt ein schönes Gefühl.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Frauenfreundschaft, 13. April 2009
Gut 30 Jahre sind vergangen seit Alexandra, Sukie und Jane als die Hexen von Eastwick ihr Unwesen trieben. Jede hat seither ihr eigenes Leben gelebt und erst als alle drei Witwen lebt der Kontakt zwischen ihnen wieder richtig auf. Bei zuerst gelegentlichen Telefonaten kommt irgendwann die Idee auf zusammen zu reisen.
Langsam flackert dabei die Lust an kleinen, harmlosen Hexereien wieder auf. Doch als sie für einen Sommer nach Eastwick zurückkehren und ihren Hexenzirkel wieder aufleben lassen, holt sie die Vergangenheit ein. Denn dort erinnert man sich durchaus noch an sie...
In wahren Bandwurmsätzen, aber mit blumiger Sprache wunderbar anschaulich beschrieben lässt John Updike die Hexen von Eastwick wieder aufleben. Mit ihren sämtlichen Schrullen und Marotten kann man sie sich durchaus als die alten Damen von nebenan vorstellen. Man muss sich keineswegs mit ihnen identifizieren, besonders Jane ist für mich eine wahre Nervensäge. Aber durch die einfühlsam gewährten Einblicke in ihr Seelenleben ist im Leser immer Verständnis für ihr Tun und Lassen vorhanden, ebenso wie die Neugierde auf den nächsten Coup" der Drei.
Für mich ein schönes Buch über Frauenfreundschaft unter der Last des Alters, immer betrachtet mit einem kleinen Augenzwinkern, das in der zweiten Buchhälfte richtig an Fahrt gewinnt.
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