Kurzbeschreibung
Reales und Fiktives versteht Tilman Spengler in seinem Roman kunstvoll zu verknüpfen. Sein Held, der schöne Dr. Vogt, seines Zeichens psychologischer Hypnotiseur und Neurologe, lebte wirklich und hatte als Wissenschaftler von Rang die Ehre, das Gehirn des russischen Revolutionärs Lenin zu sezieren. Ein Roman, der die zu Beginn unseres Jahrhunderts herrschenden, wohl überzogenen Hoffnungen über die Möglichkeiten der Medizin widerspiegelt.
Über den Autor
Tilman Spengler, 1947 in Oberhausen geboren, studierte Sinologie und war mehrere Jahre an dem Max-Planck-Institut für Sozialwissenschaften in Starnberg tätig. Neben seiner akademischen Tätigkeit publiziert er u.a. regelmäßig in der Zeit, in Geo und der Woche. Seit 1980 ist er Mitherausgeber des Kursbuchs. 1991 veröffentlichte er die Romanbiografie "Lenins Hirn", die in einundzwanzig Sprachen übersetzt wurde. Sein Erzählband "Wenn Männer sich verheben" war nicht nur unter den sechzig Prozent der deutschen Männer, die unter Rückenproblemen leiden, ein großer Verkaufserfolg, sondern auch unter den vielen, vielen Menschen, die mit ihnen leiden müssen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.