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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kind des Himmels, Kind der Erde & Kind des Blutes, 7. Februar 2007
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Zweifellos gehört die Rhapsody-Saga ( besonders die 1. Trilogie ) zu den aussergewöhnlichen Fantasy-Epen.
Die Saga enthält eine schön komplexe und extrem gut durchdachte Welt, die Ihresgleichen sucht ( und was diese beiden Punkte betrifft, FAST mit Tolkiens Mittelerde mithalten kann - ungelogen! )
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Ausserdem birgt sie viele interessante Völker-Rassen: Neben den Menschen ( das häufigste Volk ) gibt es auch z.B. die Lirin ( ein Naturvolk, deren Haut-und Haarfarben sich an ihre Lebensräume Wald/Prärie angepasst haben ), die Liringlas ( die magiebegabten "Himmelssänger" aus den Lirin hervorgegangen ), die Firbolg ( ein riesenhaftes, "hässliches" und "barbarisches" Volk, das in dunklen Berghöhlen haust ), die Dhrakier ( das gruselig aussehende, mysteriöse "Blut-Volk" ), ebenso wie seltsam geartete Drachen ( die Menschengestalt annehmen können ) ... und noch VIELE ANDERE - wobei sich die Völker ordentlich durchmischen und somit auch sehr viele Halbblüter vorkommen.
Zu denen zählen auch unsere drei "Helden": Rhapsody ( eine Halb-Lirin und Ex-Prostituierte ), Achmed ( ein Dhrakier-Bolg-Mischling und Ex-Meuchelmörder ) und Grunthor ( ein Bolg-Bengard-Mischling und Ex-Militärheini )!
Man bekommt ebenfalls Einblicke in die Geschichte der Ur-Völker, deren Folgen sich bis in die "Gegenwart" auswirken.
Sogar die Entstehung der gesamten hiesigen Welt wird erzählt!
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Was die Handlung des ersten Bandes im Einzelnen betrifft - die wurde bereits oben beschrieben und deshalb gehe ich auch nicht direkt darauf ein! ( Nur soviel: Unsere Drei erleben wirklich sehr viel und dies wird auch detailliert beschrieben! )
Die Story greift im Allgemeinen sehr gerne und oft auf Ur-Mythen zurück z.B. den Weltenbaum ( hier eine weiße Eiche von gigantischen Ausmaßen, deren Wurzeln bis hin zum Erdkern reichen ), den Lindwurm ( hier "Wyrm" nenannt, ein schlangenähnlicher Drache, dessen Leib die gesamte Welt umfassen - und zerstören - kann ) oder ganz ähnlich wie die Legende von Atlantis ( hier eine Insel namens Serendair, die durch vulkanisches Feuer zerstört wird und schliesslich versinkt ) ... und viele weitere!
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Auch Abstraktes ist hier vorhanden - in Gestalt einer Zeitreise, einer Neuentstehung durch die Feuertaufe oder einer völlig NEUARTIGEN MAGIE-FORM ( welche - ganz grob gesagt - auf Schwingungen beruht, z.B. Ton..., Erd... und sogar Herzrhythmus-Schwingungen )!
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Dadurch, daß in diesem Roman die sexuelle Thematik sehr oft angesprochen wird ( angefangen bei Rhapsodys rückblickenden Erinnerungen an ihre frühe Jugend - der Zeit als sie gezwungen war als Dirne zu arbeiten - wo Mißbrauch und Demütigungen, ebenso wie Perversionen, seitens ihrer Freier zum Alltag gehörten ), wendet sich diese Fantasy-Saga eindeutig an ältere Leser.
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Doch auch die Liebe bekommt hier eine viel grössere Rolle als in den meisten anderen Fantasy-Epen ( welche mehr Wert auf grosse Schlachten legen ) zugesprochen.
Ein bisschen Zuviel des Guten ist hier die tatsächlich oft beschriebene Schönheit von Rhapsody - diese Textpassagen sind allerdings NICHT wirklich überflüssig, da sie schließlich die Gedanken der handlungstechnisch wichtigen Männer ( die auf Rhapsody stehen ) beschreiben ... und mal ehrlich ... viele Männer ergehen sich in ( erotische ) Fantasien, sobald sie eine schöne Frau erblicken ( und das OHNE ihren Charakter kennen zu müssen *zwinker* )
Diese Passagen gehören somit zur Handlung!
Aus diesem Grunde ist das Epos am ehesten weiblichen Fantasy-Lesern zu empfehlen, die auch Liebesromane mögen oder denjenigen Lesern epischer Fantasy, die sich an sowas nicht stören ( Vorsicht: "Herr der Ringe"-Veteranen KÖNNTEN diesen Story-Aspekt evtl. zu kitschig finden! )
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Das einzig Negative an diesem Buch, was ich beklagen möchte, ist die Länge vieler Textpassagen, die sich z.T. zäh wie Gummi hinziehen und alles Mögliche bis ins Detail beschreiben müssen.
Inzwischen bin ich jedoch - durch den Genuß vieler solcher aufführlichen Fantasy-Epen - an ausschweifende Beschreibungen gewöhnt und vermisse sie manchmal regelrecht bei kürzeren Werken!
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Fazit: Ich vergebe hiermit dieser aussergewöhnlichen Fantasy-Saga ( der 1. Trilogie insgesamt ) die volle Punktzahl!
( Auch wenn der erste Band noch etwas schwächelt ... die Story steigert sich von Band zu Band! Alte Geheimnisse werden gelöst und neue entstehen und diese komplexe, phantastische Welt wird immer weiter ausgebaut! )
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PS: Ich weiß nicht, was die dt. Verlage gegen die Original-Titel haben, aber die Titel der 1. Trilogie sind nicht wirklich passend ( Tochter des Windes, Tochter der Erde, Tochter des Feuers )
Zum Inhalt hinführende Titel wären - wenn man sie schon nicht im Original belassen möchte - am ehesten: Kind des Himmels, Kind der Erde und Kind des Blutes. Diese Bezeichnungen stehen schon in der Einleitung in allen drei Büchern! Und das Wort "Tochter" passt auch nicht ganz, da zwei der drei Hauptcharaktere männlichen Geschlechts sind!
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Herrlich kitschiger Spitzenklasse-Fantasy, 20. Dezember 2005
Ja! Ja! Und nochmals Ja! Das ist ein Fantasyprodukt der Spitzenklasse. Die Rhapsody Saga ist alles: Genial, neuartig, fesselnd, kitschig, komplex und durchdacht - einfach fantastisch. Ich liebe sie. Und zum Glück ist sie nicht wie Herr der Ringe. Wohlgemerkt, ich bin ein großer Verehrer von Tolkien, aber dennoch nervt es mich zusehends, dass sein Werk zum Maß aller Dinge im Fantasy Genre gemacht wird. Das führt nämlich nur dazu, dass ich beim Bücherkauf unentwegt auf ermüdende Nachahmungen von Herrn der Ringe treffe, die im schlimmsten Fall Mittelerde nur kopiert haben und das auch noch auf einem miesen sprachlichen Niveau. Nicht so Rhapsody! Elizabeth Haydon hat in einem angenehmen Schreibstil eine glaubwürdige und vor allem neue Welt mit unverbrauchten Elementen entworfen, die klug aufgebaut und wohl durchdacht ist und in der endlich mal keine Orks oder Elben und Zwerge ihr Unwesen treiben! Sie hat wunderbare Helden ins Leben gerufen. Hässlich und grob und verwerflich sind sie und gleichzeitig begabt und gewitzigt und absolut liebenswürdig. Die „Drei“ wuchsen mir beim Lesen immer mehr ans Herz, so wie sie im Verlauf der Geschichte auch lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und zu mögen. Eigentlich kann ich gar nicht sagen, was ich mehr an diesem Buch schätze. Die außergewöhnliche Welt, die beim Lesen farbenfroh und plastisch vor meinen Augen entstand, oder die überaus fesselnde, facettenreiche und ausgeklügelte Handlung der Geschichte. Oder sind es Haydons wundervolle Helden? Die unbeschreiblich schöne und nahezu vollkommene Rhapsody, der grausame Firbolg mit Mutterinstinkt und der herzlose Meuchelmörder mit dem wahrhaft guten Kern. Ja, zugegeben, die drei sind manchmal kitschig - besonders Rhapsody, der alle Männer schon beim ersten Anblick verfallen - aber das stört mich kein bisschen, ganz im Gegenteil! Ich habe mich geradezu geaalt in dem ganzen wundervollen Schmalz und habe es sehr genossen. Denn mal ehrlich, wenn ich etwas Authentisches über das wahre Leben und über echte Menschen hätte lesen wollen, dann hätte ich mir doch wohl kaum ein Fantasybuch gekauft, oder?
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Von allem etwas, 22. Mai 2006
TOCHTER DES WINDES bietet eine unglaublich komplexe Welt, ein sehr originelles Magiesystem, eine interessante Handlung und auch das Gefühl kommt nicht zu kurz. Die Hauptcharaktere sind "echte Typen", deren primäre Eigenschaften einander perfekt ergänzen, sodass nie Langeweile aufkommt (Rhapsodys Schönheit und Gutherzigkeit, Grunthors pragmatische Einfalt und rauer Humor, Achmeds abgeklärter Zynismus und liebenswerte Abscheulichkeit).
Einzig Geduld muss man haben und ein bisschen Schmalz vertragen, denn die lange Einleitung kann am Anfang etwas verwirren, die Erzählweise ist ziemlich ausführlich, und der Kitschfaktor nicht unbeträchtlich. (Wer Meridion, Sam und Emily sind, wird in den nächsten Bänden zufrieden stellend erklärt.)
Auch die Übersetzung ist gelungen. Sie liest sich flüssig und gibt Haydons Stil und die Persönlichkeit der Charaktere wieder (Grunthor spricht Dialekt). Eigennamen wurden zumeist übernommen oder behutsam eingedeutscht. Vielleicht kommt manchmal der Humor nicht so rüber, aber das ist Ansichtssache.
Rhapsody versucht ihre wenig erfreuliche Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Status einer Benennerin zu erreichen (Benenner sind Musiker, die Schwingungen manipulieren und so ihre Umwelt "magisch" beeinflussen können). Als einer ihrer ehemaligen Freier sie wieder in seine Gewalt bekommen möchte, stößt sie auf zwei Fremde, die ihr die Flucht ermöglichen.
Zu spät entdeckt Rhapsody, dass sie vom Regen in die Traufe geraten ist. Achmed und Grunthor haben einem mächtigen Feuerdämon den Schlüssel zum Stoff des Universums gestohlen und wollen mit Rhapsodys Hilfe seiner Rache entkommen. Zusammen gelingt es ihnen Zugang zur Welteneiche Saiga zu erlangen, deren Wurzeln die Welt durchringen. Nach einer langen (wirklich langen) und gefahrenvollen Reise durch das Erdinnere kommen sie wieder an die Oberfläche, nur um zu entdecken, dass 14 Jahrhunderte vergangen, ihre alte Heimat im Meer versunken und ihr Erzfeind noch am Leben ist und der Verwirklichung seines ultimativen Zieles näher steht als je zuvor: der Vernichtung der Welt!
Kurz und gut, die RHAPSODY-SAGA (TOCHTER DES WINDES, T. DER ERDE, T. DES FEUERS, T. DER ZEIT, T. DES STURMS & THE ASSASSIN KING = engl. Arbeitstitel) ist etwas für Romantiker, die epische Fantasy lieben und sich gerne Zeit für eine großartige Geschichte nehmen.
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