Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr positiv überrascht, 8. November 2009
Da ich eigentlich nur Thriller- und normale Horrerromane lese, war es doch eher Zufall oder vielmehr Paul Cleave der mir David Wellington empfohlen hat. Er sagte mir daß es eine gelungene Abwechslung sei, und da er selbst ein großer Fan von ihm ist, war es ein Versuch wert.
Er hatte Recht behalten, mein erster Roman über Zombies überhaupt, und ich muß sagen daß es ein echter Treffer war. Man darf natürlich nicht den Fehler machen und alles hinterfragen. Die Story ist natürlich an vielen Stellen weit hergeholt und sehr unrealistisch, aber das ist nun mal bei Horror so und gehört dazu. Wer hier aber nur den blanken Horror erwartet liegt falsch, denn David Wellington läßt auch eine Menge Dark Fantasie in die Geschichte mit einfließen, und das macht es zu einer gelungenen Mischung aus Gänsehaut-Feeling und Hokuspokus. Die Geschichte an sich ist spannend und packend geschrieben, und jeder Grusel Fan kommt bei diesem Werk auf seine Kosten. Die Protagonisten Dekalb, seine Begleiterinnen & Gary sind ihm sehr gut gelungen, und es macht Spaß sich mit ihnen durch den Großstadt Jungle der Untoten zu kämpfen. Die einfache und schnirkellose Schreibweise rundet dieses Werk zu einem echten Highlight ab.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Fünf Sterne für Atmosphäre - 1 Stern für abstrusen Druiden & Gary, 21. Oktober 2008
Drei Sterne sind eine sehr gutmütige Bewertung für einen zwiespältigen Roman, der eine packende Atmosphäre beinhaltet (genial realistisch!), aber leider auch mit einem "fantastischen" Element aufwartet, das ich für bestenfalls abstrus halte.
Zuerst zum Positiven:
Hinreißend realistisch und dadurch mehr als unheimlich führt uns David Wellington den Verfall unserer Zivilisation vor Augen. Ironischerweise bleibt nur die ehemalige Dritte Welt als Hoffnung für das Überleben der Menschen. Der Protagonist, ein ehemaliger UN Waffeninspektor, sieht sich gezwungen für einen weiblichen somalischen Warlord, AIDS-Medikamente zu organisieren. Nach langem ergebnislosen Suchen bleibt nur noch die medizinische Abteilung des UN Hauptgebäudes in New York über. Der Weg von Somalia nach New York ist lange und Unterstützung weit entfernt. Gespenstisch und unheimlich ist die Szenerie eines verwüsteten und desolaten New Yorks, wie es von Wellington geschildert wird. Ein Geniestreich des Autors!!!!
Zum Negativen:
Was ein reiner Zombi-Roman auf pseudo-wissenschaftlicher Basis hätte sein können (und sollen - so meine positive Erwartung), mutiert zu einem Fantasiedebakel, in dem die lebendig gewordene Moormumie eines Druiden alle Überlebenden vernichten will, um (s)einen göttlichen Auftrag zu erfüllen. Aha. Ja, und da ist noch Gary ein Arzt, der Selbstmord in einem Eisbad begangen hat. Durch die Kälte hat sein Gehirn die zeitweilige Unterversorgung mit Sauerstoff gut überstanden, und so ist er der einzige Zombie neben dem Druiden, der rational denken und auch sprechen kann.
Ok, die Figur des Gary klingt vielversprechender als der Druide. Leider dirigiert der Druide mittels Gedankenübertragung Gary zu sich, gemeinsam machen sie sich auf, alle Überlebenden zu meucheln und legen dabei übernatürliche Kräfte an den Tag. Woher diese Kräfte stammen? Gute Frage... keltischer Glaube? Mutation? Hm......
Wie auch immer, Gary meuchelt seinen "Wohltäter", wie er den Druiden selber nennt, da er die Überlebenden als Zuchtvieh für den unersättlichen Hunger der Zombies halten möchte. Ohne Futter zerfallen auch die Zombies. Der Kampf des UN Waffeninspektor um die AIDS-Medikamente und die Befreiung der Überlebenden begint.
Fazit:
Fairerweise sollte der Käufer dieses Buches über genau jenes fantastische Element Bescheid wissen, bevor sich für diesen Roman entscheidet. Ich habe dieses inhaltliche Element für überflüssig und störend empfunden. Faktum ist jedoch auch, dass andere Leser den Druiden und Gary als überaus originell sehen. Der geneigte Leser dieser Rezension möge sich selber ein Bild machen.....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Hätte m an mehr draus machen können, 24. November 2008
Dieser Roman ist eine totale Enttäuschung.
Anfangs gelingt es David Wellington noch ganz gut, den Verfall der menschlichen Zivilisation darzustellen. Das menschenleere New York, in dem lediglich ein paar hundert Überlebende übrig geblieben sind, ist gut gelungen.
Doch dann wird die Handlung wirklich dermaßen weit hergeholt, dass ich mich als Leser wirklich zwingen musste, das Buch zu Ende zu lesen. Der mumifizierte Druide und Garys plötzlicher Wandel zum Anführer der Untoten, mit denen er auf telephatische Weise kommunizieren kann, sind nur zwei Beispiele für die plötzlich ins Lächerliche führende Handlung. Von da an konnte ich diesen Roman an nicht mehr wirklich ernst nehmen.
Fazit: Der Anfang ist noch in Ordnung, dann wird alles absolut lächerlich. Dieser Roman zeigt mir wieder einmal, dass es äußerst schwierig ist, einen wirklich guten Zombie-Roman zu schreiben. Vielleicht ist dieses Genre besser auf der Leinwand aufgehoben.
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