Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Glanzstück britischer Gegenwartsliteratur!, 7. November 2006
In "Als wir unsterblich waren" schildert Tony Parsons in seiner jugendlichen, lockeren, ehrlichen, witzigen, intelligenten und weisen Art Prosa zu komponieren das Erwachsenwerden in der bedeutungsschwangeren, rasanten, aufregenden Zeit der 70er Jahre, in der Musik das lebensbestimmendste und wichtigste Element war - das Leben selbst.
Die jugendlichen Protagonisten Ray, Leon und Terry erleben in einer Nacht den Niedergang ihres bisherigen Lebens und den Anfang einer Zeit, der sie bisher möglichst aus dem Weg gegangen sind. In einem Strudel aus Drogen, Sex, Liebe, Punk und Gewalt wird ihnen im Laufe ihrer Odyssee durch die nächtlichen Straßen von London bewusst, dass die Welt sich verändert und sie sich diesem Prozess nicht enthalten können.
Ein Buch, das das Leben selbst geschrieben hat, dass einen über sich und seine Jugend nachdenken lässt und voller Identifikationsmomente steckt. Ein Buch über das Reifen und Älterwerden, das definitiv einen der obersten Plätze in meinem Bücherregal einnimmt und sich gleich neben, wenn nicht sogar über Nick Hornbys Klassiker "High Fidelity" und "A Long Way Down" einreiht. Jede einzelne Zeile ist es Wert gelesen zu werden, vielleicht sogar ein zweites oder drittes oder viertes Mal. 5 Sterne!
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gegen das Altern des Herzens , 7. November 2006
Nie gehört von Tony Parsons. Bis mir eine Freundin von diesem Buch vorgeschwärmt hat. Alles, was das Leben ausmacht, taucht hier in einer einzigen Nacht auf. Die eigenen Eltern, die in ihrer Trostlosigkeit schon wieder rührend sind. Die Geliebte, die einem plötzlich fremd ist - und so anziehend wie nie zuvor. Freunde von früher, die einem klar machen, wie man sich verändert hat. Und das große Gefühl, dass jeder Moment der letzte sein kann - um ihn umso mehr auszukosten. Eine Reise ans Ende der Nacht der etwas anderen Art, spannend, unglaublich komisch und auf zarte Weise traurig. Auf jeden Fall soetwas wie eine Kur gegen das vorzeitige Altern des eigenen Herzens.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderschön, 23. Dezember 2007
Dieses Buch hat mich berührt. Erinnert an "damals", als wir jeden Abend unterwegs waren und an das Lebensgefühl, das ich zu jener Zeit hatte. Jung, lebenshungrig, wach, neugierig, alles war neu. Auch die Musik. Punk kam auf. Und in der Nachbetrachtung war es einfach super, dabei zu sein.
In "Als wir unsterblich waren" begleitete ich 3 Typen durch die Nacht in der Elvis starb (ja, ich weiß noch, wo ich war, als sein Tod bekannt wurde). Die beschriebenen Personen, Szenen und Bilder konnte ich mir leicht vorstellen, ihre Gefühle nachempfinden. Ich war in meiner Fantasie dabei. Ein tolles Buch! Hab mir gleich das nächste von Tony Parsons bestellt. Tipp: Wer englische Hörbücher mag, das Original ("Stories we could tell") liest Matthew MacFayden und das extrem gut!
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