Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Packender Seelenstriptease, 2. März 2008
Mit diesem Roman hat Anita Shreve eine sehr eindringliche Geschichte geschrieben. Bisher hat man die Autorin für gefühlvolle, anspruchsvolle Liebesgeschichten gekannt, hier zeigt sie uns, dass sie auch ohne das Thema "Liebe zwischen Mann und Frau" die ganze Palette der großen Gefühle und schicksalhaften Begegnungen beherrscht. Der Mittvierziger Robert Dillon und seine 12jährige Tochter Nicky finden bei einem Spaziergang ein Neugeborenes im Schnee, das sie gerade noch vor dem sicheren Erfrierungstod retten können. Durch dieses Ereignis müssen sich Vater und Tochter plötzlich lang unterdrückten Gefühlen stellen und die Vergangenheit lebt wider Willen erneut auf...
Vor 2 Jahren wurde Dillons Frau, zusammen mit Nickys kleiner Schwester Clara bei einem Verkehrsunfall getötet. Robert Dillon, ein bis dahin erfolgreicher Architekt, bricht mit seinem bisherigen Leben und flieht zusammen mit Nicky in die Einsamkeit. Er beginnt einen Neuanfang als Schreiner. In den nachfolgenden zwei Jahren wird der Unfall von beiden totgeschwiegen. Sie verdrängen ihren Schmerz und vergraben sich - jeder für sich - in die innere Einsamkeit.
Völlig außer Kontrolle geraten die Dinge, als auch noch die 19jährige Mutter des Säuglings auftaucht. Charlotte, von Schuldgefühlen geplagt, möchte den beiden Rettern danken. Leider wird aus dem geplanten kurzen Besuch für alle Beteiligten ein tagelanger Seelenstriptease, denn durch stark eintretenden Schneefall, wird das abgelegene Haus der Dillons nicht nur für Charlotte zum Gefängnis. Von der Außenwelt abgeschnitten, bleibt den Insassen nun nichts anderes übrig, als sich ihrem Schicksal zu stellen und zu versuchen mit den Anderen klarzukommen.
Was Anita Shreve aus diesem Plot gemacht hat, ist ein tief unter die Haut gehendes Drama, lebensecht, urteilsfrei, ohne übertriebenen Pathos und fernab seichter Klischees geschrieben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wundervolles Buch!, 30. März 2008
Das Buch Stille über dem Schnee von Anita Shreve ist ein wunderbares Buch!
Tatsächlich wie eine Tasse bittersüße Schokolade! Es ist leicht, trotz der zwei schlimmen Schicksale, die in diesem Buch aufgeführt werden & einen krassen Gegensatz darstellen!
Man kann von den drei Hauptpersonen direkt das Leid, den Kummer & die Sorgen spüren & nachvollziehen! Das Buch wird aus Sicht der 12 jährigen Nicky Dillon erzählt & während des Geschehens wird die Vergangenheit der Familie Dillon erläutert!
Ich habe es regelrecht verschlungen! & es ist das Zweite Buch nach Gewicht des Wassers von Anita Shreve, das ich gelesen habe & mir sehr gut gefallen hat!
Ich kann es nur weiterempfehlen & bin auf weitere Bücher von ihr gespannt! (Olympia habe ich noch daheim zu lesen! )
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bezaubernde Winteratmosphäre und ein Baby Drama, 14. Dezember 2007
Stille über dem Schnee ist kein spektakuläres Buch. Es wird eher in leisen Tönen erzählt und ist sehr einfühlsam. Die 12-jährige Erzählerin Nicky hat in mir Erinnerungen geweckt, wie ich selbst mit 12 Jahren war und ich konnte mich gut in viele ihrer Handlungsweisen hineinversetzen. Die abgeschiedene, eingeschneite Atmosphäre und die Spannung um das gefundene Baby im Schnee und deren Mutter passt herrlich zum Winter und man kuschelt sich beim Lesen am besten tief in eine warme Decke und trinkt eine heiße Schokolade!
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