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Niemand denkt an Grönland
 
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Niemand denkt an Grönland (Broschiert)

von John Griesemer (Autor), Ingo Herzke (Übersetzer)
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 334 Seiten
  • Verlag: Piper (1. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492246338
  • ISBN-13: 978-3492246330
  • Originaltitel: No one thinks of Greenland
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 98.751 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Alles woran sich Rudy Spruance nach seiner Ankunft erinnert, waren kahle Berge, endlose vereiste Flächen und ein paar Wellblechhütten. Auf seinem ersten Erkundungsgang war er direkt in sein Unglück gestolpert, wie ihm Colonel Woolwrap, der Kommandeur des Standorts munter erklärt. Myriaden teuflischer Stechmücken warteten draußen nur auf menschliche Beute. Nun liegt Corporal Spruance, Abteilung Presse und Information, bis zur Unkenntlichkeit zerstochen, in einem Lazarettbett in Qangattarsa, Grönland, und eine Schwester und ein Sanitäter führen eine wahre Slapstickrevue vor ihm auf. „Erst sind die Soldaten durch die Hölle gegangen, dann kommen sie zu uns!“

Wo sind wir hier hineingeraten? Unversehens hat uns John Griesemer in ein unwirkliches Setting im Jahre 1959 befördert. Qangattarsa ist in seiner Welt abgeschiedenen Jenseitigkeit Kafkas Schloss und dem Zauberberg nicht unähnlich. Ein geheimes Militärlazarett, in dem sechzig der fürchterlichsten Kriegsversehrten der US-Armee aus dem sechs Jahre zurückliegenden Koreakrieg endgelagert werden. Überdies scheint das gesamte Personal des Stützpunkts einem kollektiven Polarkoller verfallen zu sein: Rudy, der den Auftrag erhielt, eine Stützpunktzeitung herauszugeben, nimmt dichtende Soldaten im Drogenrausch wahr, wilde Eisbärenjagden, Saufturniere unter der Mitternachtssonne, archaisch anmutende Wettkämpfe -- und über allem thronend, Colonel Woolwrap, selbstherrlich residierend wie weiland Kurtz in seinem kambodschanischen Dschungelcamp.

Als sei der Wirrnis nicht genug, verliebt sich Rudy auch noch in die rothaarige Irene, Konkubine des Colonels. Durch sie erhält er Zugang zum „Flügel“, jenem allerheiligsten Bereich, der die grausam Verstümmelten birgt. Wähnte sich der Leser bislang in einer kafkaesken Militärklamotte, so vollzieht Griesemer hier eine unheimliche Wendung. Von heiligem Ernst erfüllt, die Schilderung des schaurig schönen Palais der Untoten. An diesem denkwürdigen Ort wird Corporal Spruance von der kaum vernehmbaren Stimme eines lebenden Torsos namens Guy X in das fürchterliche Geheimnis dieses nordischen Totenreiches eingeweiht. Bald bricht die Hölle los!

Ein magisches, traumverlorenes Eismärchen, satirisch und verstörend. Das Erwachen aus der „Totalen Umnachtung“, wie die Männer am eisigen Ende der Welt ihr unwirkliches Dasein bezeichnen, wird auch dem Leser schwer fallen. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

1959, der Korea-Krieg liegt schon sechs Jahre zurück, als der junge Rudy Spruance auf eine Militärbasis nach Grönland versetzt wird. In der arktischen Einöde dienen Eisbärenjagd, Flirts mit dem weiblichen Personal, Saufgelage und Horrorfilme den Soldaten als Zeitvertreib. Doch auf dem Stützpunkt unterhält die Army ein geheimes Lazarett. Als Rudy sich Zugang verschafft, macht er eine schreckliche Entdeckung und kommt einem lange vertuschten Geheimnis auf die Spur.

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Antikriegsroman, 19. November 2004
Niemand denkt an Grönland- ein interessanter, leiser Roman. Auf eine ruhige, aber erschrekende Weise berichtet der Roman über die Grausamkeiten des Krieges. Grausamkeiten die noch lange nachwirken, nicht nur in den Köpfen der Soldaten, sondern auch an ihren Körpern. Nach dem Kroa Krieg wurde ein Lazarett in Grönland eingerichtet, was gar nicht so weit hergeholt ist, da es eben solches tasächlich gegeben haben soll.
Doch das Lazarett ist geheim. Die hier liegenden Verwundeten gelten schon lange als vermißt bzw. gefallen. Und auch die hier hin Versetzten müssen bangen, dass Sie in der ewigen Dunkelheit und Anonymität nicht langsam ihre Identität verlieren.
Im großen und ganzen ein lesenswerter Roman, bei dem nur das Ende zu wünschen übrig ließ.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber mehr erwartet, 27. Februar 2005
Von Ein Kunde
Ich habe denn Tip für dieses Buch aus SWR3 erhalten. Die Bücher Tips von dort, wie z.B. MIA, waren bisher immer klasse. Das Buch konnte mich jedoch nicht ganz überzeugen.
Es liest sich interessant, aber insgesamt fehlt hier irgendwie die Spannung. Mir fehlten interessante Wendungen und ein fesselndes Ende.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Das war nix!, 3. Januar 2007
Von Christian Groß "CGR" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nach dem Lesegenuss von "Rausch" waren meine Erwartungen an den neuen Griesemer sehr hoch. Doch Seite um Seite passierte nichts, was mich in irgend einer Form an das Buch fesseln konnte. Eine fixe Idee, die bei weitem nicht zu einem guten Roman gereicht hat. Skuriller Schauplatz, belanglose Lovestory, konstruierte Anti-Kriegs Theatralik, langweiliges Ende. Das war nix!
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M.A.S.H. spielt in einem Lazarett in Korea während des Krieges an diesem Ort der Welt. Qangattarsa  die Romanversion des real existiert habende Lazaretts der U.S. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2007 von K. Beck-Ewerhardy

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