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Die Informanten
 
 

Die Informanten (Broschiert)

von Bret Easton Ellis (Autor), Bret Easton Ellis (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 257 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462040693
  • ISBN-13: 978-3462040692
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auch im Nachfolgebuch zu seinem international erfolgreichen und umstrittenen Roman »American Psycho« bestätigt Ellis einmal mehr seine herausragende Stellung als literarischer Chronist der Gegenwart. In zwölf miteinander verwobenen Geschichten zeichnet der Autor das Bild einer sanften Apokalypse im Los Angeles der 80er Jahre: Braungebrannte Teenagerstudenten kreuzen mit ihren Porsches durch die Straßen zwischen Bel Air und Malibu Beach, immer auf der Suche nach dem ultimativen Kick, der ihrem kreditkartengesicherten Leben etwas Authentizität verleiht. Ob Drogendealer oder höhere Tochter, alle sind sie Konsumexperten – MTV, In- Restaurants, Drogen und Armani – man trifft sich zum Essen, zur Koksline, zum Sex, und man hat sich doch nichts zu sagen. Ihre Eltern stehen ihnen dabei in nichts nach, frustrierte Ehefrauen aus dem Filmbusiness halten sich Liebhaber im Alter ihrer Söhne, ein Vater nötigt seinen Sohn zum Wochenendtrip nach Hawaii, der sich als Fahrt ins blanke Nichts entpuppt. Ein Rockstar auf Welttournee schändet im Drogenrausch Zimmermädchen und Groupies, um dann von seinem Manager zu verlangen, was der Wunsch all dieser saturierten Upper-Class- Figuren zu sein scheint: »Bring mir meine Träume in Ordnung.« -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Autorenportrait

Bret Easton Ellis, geboren 1964 in Los Angeles, lebt in New York. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Leere des Lebens, 1. September 1999
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Die Informanten. (Broschiert)
Es ist Bret Easton Ellis' Technik, den Leser zu Beginn in eine unwiderlegbare Normalität zu versetzen und ihn nach und nach spüren zu lassen, daß er sich mitten im Ungeheuerlichen befindet. Diese Bewegung durchzieht das ganze Buch, in dessen letzten Kapiteln Vampire und Außerirdische auftreten, ohne sonderlich zu verblüffen, obwohl der Ort der Handlung noch immer das L.A. der achziger Jahre ist. Außerdem wird diese Entwicklung in jeder Geschichte nachvollzogen. Zum Beispiel in den "Briefen aus L.A.", in denen ein lebenslustiges Mädchen sich ohne es zu merken völlig verwandelt, bis sie so abgebrüht wird, daß es einem gruselt. Ellis' Thema ist die Unfähigkeit der modernen Menschen, irgendeine Beziehung aufzubauen, seine Protagonisten versinken in nur von Sex und Gewalt durchbrochener Apathie. Das betrifft den Rockstar auf Japan-Tournee, dessen Ausbrüche von den Produzenten vertuscht werden genauso wie den Manager, der mit seinem Sohn nach Hawaai in den Urlaub fliegt, und der die Tatsache, daß beide miteinander keinen Satz von Bedeutung wechseln können, nur durch die ständige Zufuhr von Drinks erträgt. America takes drugs in psychic defense. Das schlimmste an diesen Geschichten ist, daß man ihnen nicht entkommen kann, sie beschreiben genau das, was man täglich im Fernsehen und in den Illustrierten sieht, nur daß man dort vor den Schlußfolgerungen bewahrt wird. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Reichtum, Drogen, Dekadenz, 2. Dezember 2003
Von Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Die Informanten (Taschenbuch)
"Die Informanten" sind 13 Kurzgeschichten aus Malibu und Beverly Hills, die etwa 1982-84 stattfinden. Die Männer sind Filmbosse, berühmte Regisseure oder Musiker, jedenfalls nie zuhause. Die reichen, vernachlässigten Ehefrauen langweilen sich, halten sich vielleicht einen Surfer als Liebhaber, und greifen ansonsten schon beim Aufstehen zu Valium und Librium. Die Kinder sind entsprechend. Reich, voller Drogen, Dekadenz und Langeweile, lebt diese saturierte Gesellschaft gleichgültig vor sich hin. Man hat alles und sollte eigentlich glücklich sein, doch es fehlen Ziele, die man noch erreichen will, es gibt keine Träume, keinen Kampf mehr. Es kommt zu derbsten sexuellen Ausschweifungen im Drogenrausch. Die Zustände sind skurril. Interessant sind u.a. die Briefe des netten Kleinstadtmädchens Anne, dass nach L.A. zieht: innerhalb weniger Monate verändert sie sich und passt sich dieser emotionslosen Gesellschaft an - der Tod ihres besten Freundes lässt sie am Ende völlig kalt, ist gerade einen Nebensatz wert.

Ein Leben in der Sinnlosigkeit, ein düsteres Buch. Die Geschichten sind Ausschnitte aus diesem Leben, fangen irgendwo an, und hören teils mittendrin auf - doch es reicht, was man gesehen hat. Sie erzählen von scheinbar banalen Vorgängen wie einem Mittagessen, einem Urlaub oder einem Gespräch in der Bar, doch überall scheint die zerrüttete innere Leere durch. Immer wieder Gedanken an Selbstmord oder, fast als Erlösung, der Tod eines Bekannten.

Zum Ende hin zieht das Böse dann stark an. Sind die ersten Geschichten noch eher ein lethargisches Dahindümpeln, bekommt man zum Ende hin einen Vorgeschmack auf den sadistischen "American Psycho", Ellis Meisterwerk. Alles in allem ein sonderbares, faszinierendes Buch einer entrückten Welt. Allerdings so düster, dass ich es nur sehr begrenzt für Jugendliche geeignet halte.

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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Die schriftstellerische Blutarmut nach American Psycho, 3. April 2002
Von Thomas Kerstens - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Die Informanten (Taschenbuch)
Bret Easton Ellis viertes Werk ist eine Sammlung von Kurzgeschichten deren Handlungen größtenteils in L.A angesiedelt sind und die teilweise geschickt miteinander verwoben sind. Wieder sind die achtziger Jahre das zentrale Thema, die vielleicht oberflächlichste Dekade unseres Jahrhunderts. Doch während Ellis dieses Thema in American Psycho auf einen satirischen und bis dahin nicht erreichten bitterbösen Höhepunkt getrieben hat, verließ ihn bei "Die Informanten" scheinbar der Mut.

Vielleicht lag es am Sturm der Entrüstung den der Vorläufer entfacht hat oder an der lauten Kritikerschelte. Wer weiß ? Anders läßt sich jedenfalls kaum erklären das die Story's teilweise recht langatmig daherkommen und der gewohnte Sarkasmus sowie der sezierende Scharfblick nur selten aufblitzen. Sicher, die eine oder andere Geschichte ist unterhaltsam und läßt mehr erahnen; aber wer American Psycho oder Glamorama gelesen hat weiß das er es besser kann, sehr viel besser.

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2.0 von 5 Sternen Sinnentleert
Bret Easton Ellis dürfte ja mittlerweile berühmt berüchtigt für seine Romane sein. Kaum ein Schriftsteller versteht es mit soviel Verve eine Welt der Reichen und Schönen in einer... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Robert Kopitsch veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Informationsgehalt
Nachdem Michel Houellebecq in seiner Essaysammlung "Die Welt als Supermarkt" Bret Easton Ellis als besten amerikanischen Gegenwartsliteraten beschreibt musste ich ihn mal... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2007 von P. Albertini

5.0 von 5 Sternen Bret Easton Ellis, André Pilz und Irvine Welsh
Die Bücher dieser Autoren MUSS man gelesen haben, sie sind allesamt voller Sex, Gewalt, aber auch Gefühl und Sarkasmus. Lesen Sie weiter...
Am 24. Januar 2006 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Anders, aber trotzdem klasse!
Ich habe mittlerweile jedes Buch von Bret Easton Ellis gelesen und ich liebe jedes seiner Bücher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2005 von ChinoM

1.0 von 5 Sternen Unerträglich langweilig
Eins vorweg: Ich bin ein begeisterter Bret Easton Ellis Leser, der all seine Werke im Original gelesen hat. So auch bei den Informanten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2004 von Adrian Stewart

1.0 von 5 Sternen Langweilig
meine güte was soll das denn? langweilig bis zum ende , obwohl ich gestehen muss nach 100 seiten das buch beiseite gelegt zuhaben ,der schreibstil is langweilig , wobei ich genau... Lesen Sie weiter...
Am 30. Mai 2003 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ausarbeitung eines Themas.
Die Adaption zu "American Psycho" scheint beim Lesen einzuschläfern. Ja, das muss so gesagt werden, aber das ist auch der Sinn. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2003 von Any One

5.0 von 5 Sternen Sehr Gut-wie alles von Ellis
Ein klasse Buch von Ellis. Ein MUß nicht nur für Fans und Kenner. Immer noch der gleiche unverwechselbare Erzählstil. Und der ist sehr gut.
EMPFEHLUNG!
Veröffentlicht am 30. Oktober 2001 von Markus Engert

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