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Die Bettgeschichten der Meisterköche.
 
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Die Bettgeschichten der Meisterköche. (Broschiert)

von Irvine Welsh (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 432 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag (19. Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462039830
  • ISBN-13: 978-3462039832
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 131.117 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Irvine Welsh ist eine Klasse für sich. Seine Bücher schäumen über vor Lebenskraft, die jede Aufmerksamkeit fesselt, und einer Erfindungsgabe bei Handlung und Sprache, die einen immer wieder begeistert." (The Guardian)


Kurzbeschreibung

Einmal Edinburgh, San Francisco und zurück eine rasante Vatersuche. Danny Skinner ist Mitte zwanzig, trinkt, nimmt Drogen und lässt auch sonst nichts anbrennen. Seinen Job als Restaurantinspekteur erledigt er so nebenbei, und eigentlich hat er nur zwei Wünsche: ungestraft ein ausschweifendes Leben führen zu können und endlich seinen Vater zu finden. Was dabei herauskommt, kann sich nur Irvine Welsh ausdenken. Als Danny Skinner, ein junger, stets alkoholisierter Restaurantprüfer beim Ordnungsamt in Edinburgh, von seiner Freundin verlassen wird, keimt in ihm der Verdacht, dass sein Hang zur Selbstzerstörung vielleicht genetisch bedingt sein könnte. Über seinen Vater weiß er nämlich nur, dass er während der Punk-Ära Koch in Edinburgh war. Nun will er versuchen, ihn zu finden. Zusätzliche Probleme bereitet Skinner ein neuer Kollege, dessen streberhafte Mittelmäßigkeit ihn fast in den Wahnsinn treibt. Da hilft nur ein Denkzettel, glaubt Skinner. Aber wie lange kann das gut gehen? Die Suche nach seinem Vater und sein persönlicher Rachefeldzug entwickeln sich für Skinner zu einer rasanten Odyssee, die ihn bis nach San Francisco und wieder zurück nach Edinburgh führt: Er erfährt zwar nicht, wer sein Vater ist, aber er lernt die Liebe kennen und begreift nach und nach, welche geheimnisvolle Macht ihn an seinen größten Feind bindet. »Eine Familiensaga, eine Rachefantasie und vor allem eine höchst amüsante Lektüre.« Entertainment Weekly

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Trotzdem sehr lesenswert, 22. September 2008
Von Thomas Liehr (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Danny Skinner ist Anfang zwanzig, sieht gut aus und hat einen lockeren Job - für die Stadtverwaltung inspiziert er Kneipen und Restaurants. Das kommt seiner Leidenschaft, der Sauferei, ziemlich entgegen. Danny trinkt gerne, täglich und große Mengen. Das kostet ihn einiges, zum Beispiel seine Freundin Kay, die er eigentlich liebt, aber nicht so sehr wie den Alkohol. Dann tritt Brian Kibby auf den Plan. Der schüchterne, schmale Strebertyp verbringt seine Freizeit auf Star-Trek-Conventions, mit einer Art Pfadfindergruppe oder dem Videospiel "Harvest Moon", hatte noch nie Sex und trinkt nicht. Danny entwickelt eine fundamentale Aversion gegen den neuen Kollegen, kann sich aber nicht so recht erklären, wie sich der enorme Hass speist, den er empfindet. Brian hat nichts, auf das Danny neidisch sein müsste, ganz im Gegenteil schleppt der promiske Trinker sogar noch die hübsche Kollegin ab, auf die Brian ein Auge geworfen hatte. Am Morgen nach einer wirklich heftigen Nacht stellt Danny dann verblüfft fest, dass die üblichen Nachwehen der Alkohol- und Drogenexzesse nicht einsetzen. Stattdessen sitzt der arme Brian völlig zerschlagen an seinem Schreibtisch, als hätte er eine ganze Brauerei leergesoffen. Zufall? Eher nicht. Während Danny nunmehr Nacht für Nacht Sauereien aller Art auf die Spitze treibt, erwacht er immer wieder frisch und erholt, während Brians Gesundheitszustand alsbald bedenkliche Formen annimmt. Irgendein Fluch oder Voodoo-Zauber bewirkt, dass der schmale Kollege die Last von Dannys Exzessen tragen muss. Nur: Warum? Und: Wie wird es enden?
Hinter alldem steht möglicherweise die Kernfrage, die sich Danny fortwährend stellt, die nach der eigenen Herkunft nämlich. Seine Mutter Beverly lässt ihn über die Identität seines Erzeugers im Ungewissen, aber Danny ahnt, dass sie mit den Köchen in einem damals sehr beliebten Pub, in dem Beverly gearbeitet hat, zu tun haben muss. Einer von diesen Köchen, inzwischen mit Michelin-Sternen beglückt, ist sogar ein sehr aussichtsreicher Kandidat. Aber auch das neueste Buch dieses Sternekochs, "Die Bettgeschichten der Meisterköche", liefert keine schlüssige Auskunft.
Welshs neuer Roman beginnt träge, fast zäh, und man fragt sich als Leser lange, worum es eigentlich geht. Die Szenen sind zwar anschaulich, durchaus tiefgründig und zuweilen ziemlich amüsant be- und geschrieben, und im Gegensatz zu früheren Büchern fehlt die brachiale Gossensprache fast (aber nur fast) völlig, aber es dauert bis zum Ende des ersten Drittels, bis die Handlung langsam in die Gänge kommt. Dann aber wird es ... ja, was eigentlich? Spannend durchaus, und interessant auch, liefert Welsh doch eine intensive Milieustudie über das saufende Edinburgh. Die Entwicklung des rasant verfallenden Brian Kibby schmerzt und wird fast quälend anschaulich beschrieben. Man hofft auf eine Veränderung, Verbesserung, und es wird stattdessen immer noch schlimmer, bis hin zur Lebertransplantation. Das alles ist gut gelungen, wie auch die Figurenzeichnung - angefangen bei Kibbys frömmelnder Mutter, die ihm aus therapeutischen Gründen das Onanieren verbietet, bis hin zu Skinners Vorgesetzten - stimmig ist und nur bei Skinner selbst, der sich gelegentlich als Feingeist zeigt, etwas merkwürdig ausfällt. Das Buch schafft es, mit jeder Seite mehr zu überzeugen, fesselt nachgerade, auch wenn es manch einen logischen Fallstrick und überflüssig scheinende Entwicklung gibt (etwa Dannys Amerikareise). Das Ende allerdings hinterlässt den Leser dann wieder so verwirrt, wie er es am Anfang möglicherweise war. Viele offene Fragen - oder Antworten, die sich in Andeutungen verlieren. Das ist schade, hatte man doch zwischendrin oft den Eindruck, einen gereiften, dramaturgisch gefestigten Welsh vor sich zu haben, der es endlich geschafft hat, seine wunderbaren Underdog-Biographien mit einer originellen und schlüssigen Rahmenhandlung zu verbinden. Das ist nicht ganz gelungen, leider. Und auch dieser Welsh ist wieder gute hundert Seiten zu lang. Trotzdem sehr lesenswert, mit fein herausgearbeiteten Charakteren, viel Witz, genauer Beobachtung und authentischen Dialogen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz der gute alte Welsh..., 26. Mai 2008
Mit dem neuen Buch von Irvine Welsh ist es eigentlich wie mit dem Genuss einer Flasche Whisky. Zuerst lecker, dann wärmend, dann wird einem schwindelig und am Ende...

DAS IST TOLL:
Als großem Freund der Welshschen Ergüsse ist natürlich die anspruchsvolle Erzählweise auffällig, in der aus ständig wechselden Perspektiven die Figuren sprechen. Die Atmosphäre, sei es wie eh und je Edinburgh oder diesmal auch kurz San Francisco, ist dicht und spürbar. Fussballprügeleien, Songanspielungen, Exzesse jeglicher Art und herrliche-ironisch-komische Dialoge gespickt mit den Welsh-typischen F-Worten. Die alles beherrschende Droge heißt hier nicht Heroin, sondern Alkohol. Die Figuren sind wie immer einzigartig. Die Handlung ist an für sich bis zu Ende spannend, aber...

DAS IST SELTSAM:
...gerade die harte, bedrückende, drogengetränkte, schottische Realität, durch die sich alle anderen Büchern von Irvine Welsh auszeichnen lässt Welsh durch einen für seine Verhältnisse völlig abstrusen Handlungsfaden in ziemlich alberne und unpassende Fiktion abdriften... Das kennt man bisher so von Welsh nicht. Schade außerdem: wie eigentlich üblich, diesmal kaum Querverweise auf andere Romane.

ALSO:
Für Fans sicherlich ein Muss. Für Einsteiger bieten sich andere Bücher von Welsh wie "Drecksau", "Klebstoff" oder natürlich "Trainspotting" sich eher an.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Durchgeknallte Jugendszenen im Leben des Danny Skinner, 8. Juli 2008
Von C.Borries - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Irvine Welsh Die Bettgeschichten der Meisterköche
Kiepenheuer und Witsch ISBN 3462039830


Skinner ist ein netter Junge, aber er hat viel Kummer.
Seine Freundin verlässt ihn, an seiner Mutter hängt er, und seinen Vater sucht er.
Durch Alkohol, Drogen und wilde Besäufnisse frisst sich die Geschichte vor, die den poppigen Stil ausgeflippter Jugendlicher einfängt.
Abstrus und skurril nimmt die Erzählung einen Gang, in der es um die Liebe, um Freiheit, Zugehörigkeit und die Suche nach Identität geht. Eingepackt ist das Ganze in eine Jugendsprache, deftig und kräftig, die leicht durchgeknallt wirkt.
Warum eigentlich Bettgeschichten? Einer von vielen Meisterköchen hat sich der Aufgabe gewidmet, mit welchen Gerichten man am besten verführen kann,--daher also!
Danny Skinner ist Kontrollinspekteur von Restaurants. In seinem Job und in seiner Freizeit trifft er Kollegen und alte Freunde. Es wird viel getrunken, geneckt und herumgehangen. In den Gesprächen geht es um die Frauen, um die Wochenenden und die Erwartungen an das Leben. Und Danny ist auf der Suche nach seinem Vater, denn die leere Stelle in seinem Leben ist ein Dauerbrenner des Frusts für ihn.
Sein neuer Kollege Brian Kibby stößt Danny sauer auf. Gerade durch ihn aber wird der Plot zu einem echten Thriller, spannend, sarkastisch und abenteuerlich verwirrend.
Welsh trifft den Geschmack bestimmter Jungendgangs, die sich in seinen Figuren wieder finden werden. Schottischer Humor gepaart mit Zeitgeist bietet die richtige Mischung für einen amüsanten und lustigen Abenteuer- und Familienroman. Jedermanns Geschmack trifft diese Gesellschaftsstudie sicher nicht.
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1.0 von 5 Sternen Der schlechteste Welsh-Roman
Ich war enttäuscht. "Die Bettgeschichten der Meisterköche" kann man nur Fans empfehlen. Allen anderen seien die um Längen besseren Welsh-Romane Trainspotting, Drecksau, Klebstoff... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Dave veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Welsh greift wieder mitten aus dem Leben!
Mittlerweile kaufe ich jedes neue Buch von Irvi. Ich gebe zu ich bin süchtig seid ich Drecksau gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Anja Rehder veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Nicht vom Titel abschrecken lassen
Tja, Welsh halt. Für mich: Gott.
Nicht ganz so gut wie "Klebstoff" oder "Porno", welches sicherlich seine besten sind, aber egal - alles von Welsh ist absolut weltklasse... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von S. Konnegen veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Das schwächste Buch von I Welsh
Ich muss zugeben, dass ich mir von dem Buch irre viel versprochen habe, und krass enttäuscht wurde. Ich kann es nicht empfehlen.
Vor 16 Monaten von Klaus Schaefers veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Meisterlich nicht unbedingt.
Hat man das Buch zu Ende gelesen, tut man sich schwer mit dem Urteil. Zu groß ist das Fragezeichen, das Welsh mit seinem neuesten Buch hinterlässt. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von RettetdenUmlaut veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen naja.
wirklich weggerissen hat mich das buch nicht.
die story ist langatmig und trotz altbekannter, harter dialoge (besonders die in pubs und selbstgesprächen) nicht wirklich... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von S. Janod veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Der gute alte Welsh
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Vor 18 Monaten von The Grosser veröffentlicht

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